Elizabeth Heathcote: In der Tiefe

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Elizabeth Heathcote: In der Tiefe
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Undertow
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783453292024

Informationen zum Buch

Seiten
380

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Paula hatte alle Lampen in der Küche eingeschaltet.

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Handlungsort

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Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

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Strandthriller ohne großen Anspruch

Carmen, freiberufliche Journalistin, und Tom, Finanzmakler in der Londoner City, sind seit einiger Zeit verheiratet und hoffen bald auf das erste gemeinsame Kind. Tom ist erfolgreich, attraktiv, sexy, weltmännisch, und dass Carmen nicht die erste Frau an seiner Seite ist, weiß sie genau, schließlich gibt es drei Kinder aus Toms erster Ehe mit Laura, dem Inbegriff einer perfekten englischen Upperclass-Mutter, die den Nachwuchs nun auf dem einst gemeinsamen großen Anwesen alleine großzieht. Und es gab Zena, Toms Geliebte, für die er Laura und die Kinder verließ. Zena, die auch Journalistin war, aber ungleich bekannter und glamouröser als Carmen. Zena, die aussah wie ein Model. Zena, die eines Tages in der Nähe von Toms Ferienhaus beim Baden ertrunken ist.

In eben jenem Ferienhaus verbringen Carmen, Tom und dessen Kinder ein "Vaterwochenende", als eine achtlos dahingesagte Bemerkung bei einer Zufallsbegegnung bei Carmen unliebsame Fragen aufwerfen, was damals wirklich passiert ist, als Zena tot am Strand gefunden wurde. Kann am Ende etwas dran sein an der Behauptung, Tom habe Zena umgebracht und den Badeunfall nur vorgetäuscht?

Carmens Vertrauen in ihren Mann schwindet mehr und mehr, je weiter sie bei ihren heimlichen Recherchen vorankommt und sich eingestehen muss, dass Tom ihr in der Tat so einiges im Zusammenhang mit Zenas Tod verschwiegen hat. Anscheinend kennt sie ihren Gatten nicht halb so gut, wie sie geglaubt hat.

Tom ist einer dieser Kerle, die in der Theorie ein echter Traumtyp sind, bei genauerem Hinsehen aber eher das Gegenteil darstellen. Dass er einen Hang zum Jähzorn hat, zeigt sich schon recht früh, und die Erkenntnis, dass er ein eifersüchtiger Kontrollfreak ist, lässt auch nicht lange auf sich warten. Wie er seine Frau klein hält und sich wie ein Pascha gebärdet, stößt schon auf, als Carmen noch ganz am Anfang ihrer Nachforschungen steht, und man fragt sich auch ganz ohne den grauslichen Verdacht, er könne Zenas Mörder sein, wieso sie sich von ihm so viel gefallen lässt.

Um der tatsächliche Täter zu sein, wird er aber fast ein wenig zu offensichtlich als Kotzbrocken aufgebaut. Er führt sich in der Öffentlichkeit ekelhaft auf, zwingt Carmen zum Sex, redet ihren Wunsch, wieder eine vollwertige Arbeit zu haben, nieder und ist auch als Vater keine allzu große Leuchte. Was Carmen dann beim Herumschnüffeln alles zutage fördert, passt eins a ins Bild, wobei sie manchmal aber auch eklatant doofe Fehler macht, so dass es gar nicht anders geht, als dass Tom ihr auf die Schliche kommt.

Bei aller Vorhersehbarkeit und den oft nervend holprigen Dialogen ist eine gewisse Spannung aber doch nicht von der Hand zu weisen, und tatsächlich gelingt es der Autorin, als man genau zu wissen glaubt, wie der Hase läuft, doch noch ein paar überraschende Wendungen einzubauen, und es kommt zu einem durchaus gelungenen, wenn auch etwas überstürzten Ende.

Sprachlich ist das Buch nichts Besonderes (vor allem, dass ständig Figuren "Ich weiß auch nicht, warum ich das getan habe" jammern oder "aus irgendeinem Grund" so und so handeln, geht einem irgendwann ziemlich auf den Keks), aber als anspruchslos-spannende Lektüre für einen Tag am Strand gäbe es sicherlich Schlechteres.

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