Emelie Schepp: Engelsschuld

 
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Emelie Schepp: Engelsschuld
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Prio ett
ISBN-13
9783734104695

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Die Frau schlug die Augen wieder auf und sah mich an.

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Handlungsort

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Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...

Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist ― und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.

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Ein temporeicher und spannender dritter Fall für Staatsanwältin Jana Berzelius

In der schwedischen Stadt Norrköping geht ein brutaler Serienmörder um. Ohne Skrupel zu hegen, trennt er seinen Opfern Körperteile ab, um sie dann an einen Stuhl gefesselt, verbluten zu lassen. Ein schrecklicher Anblick für das herbeieilende Rettungsteam, das trotz großer Bemühungen keinen der so vorgefundenen Menschen am Leben erhalten kann. Deshalb wundert es auch nicht, dass der Sanitäter Philipp Engström zu mehr, als der üblichen Dosis Beruhigungstabletten greift, um die Umstände seiner Einsätze verkraften zu können. Denn während seine Kollegin mit der derzeitigen Situation routiniert umzugehen versteht, ist ihm längst klar, dass er alle Opfer kennt und ein lang gehütetes Geheimnis auch ihm gefährlich werden kann.

"Engelsschuld" ist der dritte Band der Reihe um die erfolgreiche und hart arbeitende Staatsanwältin Jana Berzelius, die neben einem an die Nieren gehenden Fall auch noch mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat. Denn völlig unerwartet ist ihre Mutter einem Herzinfarkt erlegen, während sie sich nun um den kranken Vater kümmern muss. Doch als wäre das nicht schon genug, tauchen die Schatten der Vergangenheit in Gestalt eines gesuchten Mörders bei ihr auf, der verlangt, dass sie ihm bei seiner Flucht hilft. Aber nicht nur sie muss erfahren, dass einst begangenes Unrecht nicht ewig ruht. Auch weitere Personen werden von ihren traumatischen Erlebnissen heimgesucht und müssen eine Lösung finden, um damit umzugehen.

Emilie Schepp erzählt ihren Thriller in einer Sprache, die nah an der Realität angesiedelt ist und nichts beschönigt. Auf den Punkt gebrachte Dialoge, Figuren mit Ecken und Kanten und Handlungsweisen, die nicht immer gesellschaftlichen Normen entsprechen werden hier in eine Atmosphäre gepackt, die düster und bedrohlich ist. Dabei wechseln sich unterschiedliche Handlungsstränge miteinander ab, während die Sicht der Ereignisse aus der Perspektive verschiedener Figuren heraus erfolgt. So erhält der Leser viel Informationen, taucht in das Leben der beteiligten Menschen ein und ist stets dabei, wenn Einsatzbesprechungen abgehalten und Tatorte besichtigt werden. Ein vielschichtiger Aufbau, der kombiniert mit einer Reihe an dramatischen Ereignissen und ausufernden Gefühlen, enorme Spannung erzeugt.

Fazit:
"Engelsschuld" ist ein wendungsreicher Thriller, der mit einem temporeichen Verlauf, einer brutalen Mordserie und schwer zu durchschauende Figuren spannend unterhält.

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Die Vergangenheit holt einen immer ein

In der schwedischen Stadt Norrköping gibt es eine Reihe von grausamen Morden. Immer wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, um dann festzustellen, dass er nichts mehr ausrichten kann. Doch er ist den Toten schon einmal begegnet. Dann wird ihm klar, dass diese Mordfälle mit ihm zu tun haben und er der nächste sein könnte. Man hat ihn auch im Verdacht, aber er schweigt, da er eine Schuld verbergen will.
Die Polizei hat lange keine Ahnung, wo sie den Täter suchen soll und doch muss verhindert werden, dass es weitere Opfer gibt. Die zuständige Staatsanwältin Jana Berzelius merkt zu spät, dass es nicht nur um Berufliches geht.
Dies ist bereits der dritte Band um Staatsanwältin Jana Berzelius. Obwohl ich keinen der Vorgänger kenne, hatte ich keine Probleme, mich in die Geschichte hineinzufinden.
Der Sanitäter Engström ist schon seit einer Weile nicht recht bei der Sache, was seiner Kollegin bereits aufgefallen ist. Dann verhindert seine große Schuld, dass er der Polizei Hinweise gibt. Er ist mir nicht sympathisch. Aber auch Jana Berzelius hat einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, der nicht bekannt werden soll. Dadurch ist sie zu Handlungen gezwungen, die gerade eine Staatsanwältin nicht tun sollte. In ihrem Job ist sie fähig und engagiert, privat aber hat sie mit einigen Problemen zu kämpfen. Sie ist eine Frau, die sehr kühl rüberkommt, dennoch mag ich sie. Aber auch die anderen Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet, auch wenn die Ermittler ein wenig blass blieben, da die Staatsanwältin im Vordergrund ist.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Überblick bekommt. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen, das Tempo ist hoch. Es geht allerdings ziemlich grausam zu, wie man das häufig aus Skandinavien-Krimis kennt. Es sind also gute Nerven gefragt.
Dieser spannende Thriller von Emelie Schepp hat mir gut gefallen, so dass ich schon auf weitere Bücher von ihr gespannt bin.

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