Eva Fürst: Der Mädchenflüsterer

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Eva Fürst: Der Mädchenflüsterer
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783734100963

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Susann Gärtner stierte regungslos auf das Gewirr sinnentleerter Metallstäbe in ihrer Hand.

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Tatort Erzgebirge: Der Albtraum jeder Mutter wird wahr

Ein kalter Novembermorgen. Eine Mutter öffnet einen rosafarbenen Brief, der vor ihrer Haustür liegt. Darin entdeckt sie die Handschrift ihrer seit Jahren vermissten Tochter – und einen verzweifelten Hilferuf ... Gleichzeitig untersucht Rechtsmedizinerin Maja Heuberger eine grausam zugerichtete Leiche. Die Obduktion ergibt, dass es sich um das Skelett jenes vermissten Mädchens handelt, allerdings ist es seit sechs Jahren tot. Niemand anderes als ihr Mörder kann den grausamen Hilferuf an ihre Mutter gesandt haben. Doch der Brief bleibt nicht der einzige, und als auch Maja Heuberger einen erhält, ist klar, dass sie den Mörder höchstpersönlich fassen muss.

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Der Mädchenflüsterer

Bei Susann Gärtner taucht ein Brief ihrer vor Jahren verschwundenen Tochter Leah auf, in dem das junge Mädchen um Hilfe bittet.

In einem Waldstück findet ein Hund beim Spaziergang mit seinem Herrchen einen menschlichen Knochen. An der Fundstelle werden noch mehr Knochen entdeckt und alle Skelettteile landen auf dem Tisch der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger. Peter Holzing ist an dem aktuellen Fall seiner guten Bekannten Maja Heuberger sehr interessiert. Ihn faszinieren Gewalttaten und Morde und sein Interesse wird immer größer je mehr Fakten auf den Tisch kommen.

Die Ermittler, allen voran Andreas Melzer, finden in Zusammenarbeit mit der Gerichtsmedizin heraus, dass es sich bei den Knochen um Teile von drei in den Jahren 2007-2010 verschwundenen Mädchen, unter anderem auch von Leah Gärtner, handelt. Schädel und Hand- bzw. Fingerknochen bleiben jedoch unauffindbar.

Und dann tauchen weitere Leichenteile und auch Briefe auf. Was hat das alles zu bedeuten und welches Spiel spielt hier der Täter bzw. Mörder? Die Polizei steht vor einem, Rätsel. Peter Holzings Entdeckergeist wird größer und größer. Er bedrängt Maja Heuberger ihn mit entsprechenden Informationen zu versorgen und bringt sie damit in Gefahr dienstliche Probleme zu bekommen. Außerdem setzt er auch sich selbst bei seinen eigenwilligen Nachforschungen einer großen Gefahr aus. Und er ahnt gar nicht, wie nah er dem Täter dabei kommt.

Der Leser erhält auch Einblicke in die Gedankengänge des Täters, erlebt den Tatort aus dessen Sicht und darf hierbei ganz genau verfolgen, wie es den Opfern ergeht.

„Der Mädchenflüsterer“ ist spannend geschrieben und wartet mit überraschenden Wendungen und sehr interessanten Charakteren auf. Hier ist jeder irgendwie besonders und durch seine Vergangenheit geprägt. Maja Heuberger selbst ist ganz besonders betroffen, denn auch ihre eigene Tochter ist seit Jahren verschwunden. Ihr Leben und Handeln ist dadurch stark geprägt.

Einmal begonnen vereinnahmt „Der Mädchenflüsterer“ den Leser vollkommen und lässt ihn nicht mehr los, bis die Auflösung des Falles gelungen ist. Überraschung garantiert!

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Der Mädchenflüsterer

Ein Hundebesitzer geht mit seinem Hund im Wald spazieren und stößt dabei auf menschliche Knochen. Es stellt sich heraus, dass die Knochen schon seit mehreren Jahren in der Erde lagen. Die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger soll herausfinden, wem diese Knochen zugeordnet werden können, doch das erweist sich als gar nicht so einfach, denn es fehlen Teile des Skeletts. Und das ist nicht das einzige Problem...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich wirklich ganz und gar gefesselt. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen mochte. Auch hat die Geschichte mich immer wieder überraschen können. Ich war nicht mit allem einverstanden, was die Hauptprotagonisten gemacht haben, auch habe ich sie nicht unbedingt sympathisch gefunden, und doch war es einfach gut, sie zu begleiten. Ich habe die Figuren als sehr authentisch empfunden, eben weil sie ihre kleinen Macken hatten.

"Der Mädchenflüsterer" ist bereits der zweite Band, d.h. es gibt einen Vorgänger ("Bluttänzer"). Ich habe den ersten Teil noch nicht gelesen, hatte aber trotzdem keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Dennoch ist es sicherlich schöner, die Entwicklung der Figuren mitverfolgen zu können. Ich werde den "Bluttänzer" auf jeden Fall auch noch lesen, denn dieser zweite Teil hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, und ich möchte gerne mehr über Maja erfahren.

Wer Psychothriller mag, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal näher anschauen. Ich kann es nur empfehlen!

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Spannend mit kleinen Schwächen

Bei einem Spaziergang mit seinem Hund findet ein Mann Skelettteile. Rechtsmedizinerin Maja Heuberger bekommt die Knochen auf den Tisch und es stellt sich heraus, dass es sich um drei verschiedene junge weibliche Leichen handelt. In der Gegend in und um Leipzig sind zwischen 2007 und 2010 einige junge Mädchen verschwunden.
Dann kommen bei den Eltern der verschwundenen Mädchen Briefe mit einem Hilferuf bzw. einer Lösegeldforderung an.
Die Kripo mit Andreas Melzer und seinem Team nimmt die Ermittlungen wieder auf. Maja ist in besonderem betroffen, weil auch ihre Tochter vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Ihr Studienkollege und Freund Peter Holzing ermittelt auf eigene Faust und kommt dem Täter gefährlich nahe...

Ich lerne die interessant und farbig beschriebenen Protagonisten mit ihren kleinen und großen Schwächen und Stärken von Anfang an gut kennen und auch die Nebendarsteller fügen sich bald in mein Kopfkino ein. Vor allem Maja Heuberger und Peter Holzing kann ich mir sehr gut vorstellen. Ihr Tun kann ich nicht immer nachvollziehen.
Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss sehr weit oben. An manchen Stellen allerdings stören mich Wiederholungen und gerade zum Schluss ist mir bei der Auflösung einiges zu konstruiert und für mich leider unglaubwürdig.

Trotz allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich werde auch den ersten Fall von Maja und Peter noch lesen. Da zum Schluss der Geschichte einige Fragen offen geblieben sind, gehe ich mal davon aus, dass ich demnächst einen weitern Fall der Rechtsmedizinerin lesen kann.

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