Florian Gerlach: Todesspiegel

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Florian Gerlach: Todesspiegel
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9781547108725

Informationen zum Buch

Seiten
228

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Bleiche Finger krabbelten wie Spinnenbeine über das schwarze Leder.

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Handlungsort

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Anna glaubt mit David endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Wenige Tagen nach seinem plötzlichen Verschwinden wird sie von einem maskierten Mann bedroht. Nach dem Überfall verschanzt sie sich in ihrer Wohnung. Aber dort ist sie dem Serienkiller hilflos ausgeliefert! Hat David sich ihr Vertrauen erschlichen? Ist er der Mann hinter der Ledermaske?

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Handlung und Verhalten der Protagonisten Haarsträubend und nicht nachvollziehbar

„Todesspiegel“ ist das Thrillerdebüt von Florian Gerlach.

Um was geht es?

Beinahe wird Anna vergewaltigt, doch zum Glück kommt ihr David, ein bisher unbekannter Nachbar rechtzeig zur Hilfe. Anna und David empfinden vom ersten Augenblick Sympathie für einander und Anna glaubt in David sogar endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, bis dieser dann spurlos verschwindet.

Aber nicht nur das, Anna bekommt einen neuen Chef und dieser ist auch noch ausgerechnet der Mann, der sie vergewaltigen wollte. Weiterhin wird sie von einem maskierten, unbekannten Mann bedroht, der selbst davor nicht zurückschreckt in ihre Wohnung einzudringen.

Meinung:

Sowohl Cover, Titel und auch Klapptext lassen einen vielversprechenden, spannenden Thriller erahnen. Schnell merkt man dann jedoch das bereits Letzterer sehr irreführend ist. Die Handlung geht schnell voran, allerdings mangelt es ihr enorm an Tiefe und Glaubwürdigkeit. Bei vielen Stellen stehen einem die Haare zu Berge und man fragt sich wie das zusamm passen soll. Zum Beispiel sind Anna und ihre Kollegin beste Freundinnen, wirklich? Sie gehen auf Partys, unterhalten sich mit Männern und letztendlich macht jeder sein Ding? Weiterhin warnt Anna ihre Kollegin vor ihrem neuen Chef, doch diese hat nichts anderes im Kopf als sich im sofort an den Hals zu werfen? Dann ist da noch David, ein reicher Hotelbesitzer, der in einer kleinen Mietwohnung wohnt? Scheint irgendwie nicht alles zusammen zu passen und denkt man über diese und viele andere Stellen genauer nach, dann kann man über die Ausführungen des Autoren nur den Kopf schütteln.

Leider sind so auch die Verhaltensweisen der Protagonisten absolut nicht nachvollziehbar. Anna wird fast vergewaltigt, vom neuen Chef bedroht und von einem maskierten Mann verfolgt, da alarmiert man doch die Polizei oder nicht? Auch Davids Part in diesem Thriller gefällt mir absolut nicht, seine Rolle ist undurchsichtig und ebenso wenig nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist leider auch grauenvoll, abgehackte Sätze, kurze Kapitel die abrupt beendet wurden, schneller Szenenwechsel um nur einige zu nennen. Sehr oft fühlte ich mich als wenn ich eine Seite überblättert hätte, was aber nicht der Fall war. Ebenso hat es der Autor auch nicht mit dem Namen seiner Protagonisten, da wird dann David plötzlich zu Ben, was zusätzlich verwirrend ist.

Auf Grund all dieser Punkte kann ich für diesen Thriller, der anfangs so vielversprechend für mich „klang“ höchstens 1 Stern vergeben.

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Handlungen nicht nachvollziehbar

Die 26 jährige Anna, die zuletzt auf einen verheirateten Mann reingefallen ist, geht mit ihrer Arbeitskollegin zu einer Tanzveranstaltung und trifft dort auf den charmanten Ben. Sie versteht sich super mit ihm und sie tanzen bis die Veranstaltung beendet wird. Er bietet ihr an, sie nach Hause zu bringen und sie nimmt das Angebot an.

Hier möchte ich schon mal meinen Senf dazu abgeben, das die Geschichte für mich einfach nicht Glaubhaft und logisch erzählt wird. Zum einen fand ich es schon an den Haaren herbei gezogen, wie Anna sich von diesem verheirateten Mann getrennt hat. Dann sollte man vielleicht noch betonen wie gut Anna mit ihrer Freundin/Arbeitskollegin befreundet ist, da sie beide alleine die Veranstaltung verlassen haben und keiner sich um den anderen gekümmert hat. Sie haben sich nicht mal verabschiedet.

Ben fährt sie nach Hause und Anna hat ihm nicht mal gesagt, wo sie wohnt? Sie hat zwar ein bisschen was getrunken, aber auch nicht mehr wie Ben der fährt, daher sollte man das schon noch merken. Die Szene vor dem Haus, die Tür die nicht aufgeht, der Mann der ihr zur Hilfe kommt, der Sprung aus dem fahrenden Auto. Die Szene mag zwar spannend gewesen sein, aber wie naiv ist Anna und ihr Retter? Keine Polizei, keine Autonummer merken. Ist ja nix passiert??? Da hätte sonst was passieren können und daher versteh ich Anna überhaupt nicht.

Ihr Retter, der Nachbar ...........................

Mir kommt das ganze ein bisschen wie ein Gruselfilm vor, jeder tut unüberlegte Dinge und alles muss keinen Sinn ergeben. Nur hier hätte ich etwas mehr erwartet und war mehr oder weniger enttäuscht.


Der Schreibstil war gut zu lesen, auch wenn es inhaltlich für mich nicht gereicht hat. Manche Kapitel waren aber zu kurz und haben mich eher irritiert, weil sie einen kurz vom Geschehen entfernt haben.

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Unterhaltsam

Anna ist eine junge Frau, die zwar beruflich mit beiden Beinen im Leben steht, aber den Mann an ihrer Seite noch nicht wirklich gefunden hat. Auf einer Party lernt sie einen fremden Mann kennen, der sie in ihren Bann zieht. Doch dieser hat nichts Gutes im Sinn und Anna wird in letzter Minute von ihrem Nachbarn David, den sie bis dato gar nicht kannte, gerettet. Zwischen Anna und David beginnt es heftig zu knistern, doch ehe sich daraus eine Beziehung entwickeln kann, verschwindet David spurlos. Und der Mann von der Party ist immer noch hinter Anna her………

„Todesspiegel“ von Florian Gerlach ist ein Thriller mit etwas über 200 Seiten. Die Kapitel sind ziemlich kurz gehalten, so dass man als Leser gut vorankommt. Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen. Ich empfand das Buch jetzt nicht als den Pageturner, aber irgendwie zog es mich doch in seinen Bann. Die Story ist so neu nicht, allerdings fand ich es schon sehr beklemmend und gruselig, wie ein einzelner Mensch dein komplettes Leben auf den Kopf stellen kann und du dem ganzen einfach nur hilflos ausgeliefert bist und nicht einmal deine eigene Wohnung dir mehr Sicherheit bieten kann.

Anna ist als Protagonistin für meine Begriffe ein wenig sehr naiv dargestellt. Wenn man einer Vergewaltigung nur knapp entgangen ist, führt einen doch der erste Weg zur Polizei, oder? Ihr Kopfkino, wie die Richter bei einer versuchten Vergewaltigung reagieren würden, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Auch in anderen Szenen ist ihr Tun und Handeln einfach nur naiv und kindisch und ließ mich manches Mal an ihrer Intelligenz zweifeln.

Auch die anderen Protagonisten sind nicht wirklich tiefgründig dargestellt. Da spielt eine Ehefrau dilletantisch Sherlock Holmes, obwohl sie Verantwortung für ein Kind hat und gerät dadurch in Lebensgefahr.
David, der Nachbar, ist mehr darauf bedacht, sein Vermögen geheim zu halten, weil er denkt, die Frauen seien nur hinter diesem her und riskiert dadurch seine Beziehung zu Anna.

Einzig Ben, der durchgeknallte Psychopath, war so dargestellt, wie man es sich wünscht. Gerissen, eiskalt, ohne Skrupel, von sich selbst überzeugt und das Böse in Person schlechthin.

Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch wenn vieles in der Handlung vorhersehbar war, wollte man als Leser doch wissen, wie es weitergeht. Am Ende gab es dann einen großen Showdown, der schon ein wenig „to much“ war für mich. Der Schluss blieb leider offen, was ich hier sehr schade fand.

Nichtdestotrotz fand ich das Buch unterhaltsam, eine tiefgründige Lektüre sollte man aber nicht erwarten.

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