Douglas Lindsay: Furcht und Schrecken im Frisörsalon

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Douglas Lindsay: Furcht und Schrecken im Frisörsalon
Verlag
ET (D)
2000
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Long Midnight of Barney Thomson
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783442541386

Informationen zum Buch

Seiten
287

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Brüste.

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Barney Thomsons Erfolge als Frisör sind bescheiden. Nicht nur, weil er im Haareschneiden eine echte Null ist und schon erwachsene Männer zu Weinkrämpfen getrieben hat. Barney hat auch keine Ahnung von Small talk. Denn erstens haßt er Fußball. Zweitens alle Kunden. Aber am meisten haßt er seine Kollegen Chris und Wullie, die bei der Arbeit problemlos die Ergebnisse des letzten Heimspiels der Glasgow Rangers oder die sexuellen Neigungen von Florence Nightingale diskutieren können. Doch über Nacht wird alles anders. Denn in Glasgow treibt ein Serienmörder sein Unwesen, dem ausgerechnet Barney auf die Spur kommt. Leider hat er durch eine unglückliche Verkettung von Umständen mittlerweile selbst eine Leiche am Hals, die er loswerden muss. Und von Tag zu Tag wird das Leben des kleinen Frisörs abenteuerlicher und seltsamer.

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Very british

Barney Thomson ist der wohl unfähigste Mörder, den die Serienkillergeschichte bisher vorgebracht hat. Selbst als Frisör hat er es nicht weit gebracht. Er hasst Fußball und Smalltalk, dabei ist besonders letzteres in einem Friseursalon fast wichtiger als das Haare schneiden selbst. Seine Kollegen Wullie und Chris sind das genaue Gegenteil: Wie die Glasgow Rangers gespielt haben? Wer Tabellenführer ist? Florence Nightingales lesbische Neigungen? Alles kein Problem für die beiden - und die Kundenohren bleiben dabei auch noch heil. Barney Thomson hasst die beiden. So sehr, dass er sie am liebsten umbringen würde. Was er dann aus Versehen auch macht. Ein Glück, dass sowieso gerade ein Serienmörder sein Unwesen in Glasgow treibt und Barney diesem die Tat in die Schuhe schieben kann.

Mit "Furcht und Schrecken im Frisörsalon" legt Douglas Lindsay den ersten Teil einer amüsanten Reihe rund um Friseur und Hobbykiller Barney Thomson vor. Die Krimis eignen sich hervorragend zum Abschalten und Schmunzeln. Von den Charakteren fand ich seltsamerweise die Soap-Süchtige Cemolina am interessantesten. Barney erschien eher blass und über die Polizei denkt man sehr schnell, dass sie sich besser zum Haare frisieren als zum Ermitteln eignet.

Unser Hauptcharakter wird von einem ermittelnden Beamten als Typ beschrieben, "der Spinnen mit der Hand einfängt und vor der Haustür wieder aussetzt, anstatt sie wie wir anderen einfach zu zerquetschen." Ich habe aber eher den Eindruck gewonnen, dass Barney eine Spinne völlig egal wäre, sofern sie im nicht in der Sonne steht. Er ist ein egozentrischer Narzißt, der von seiner Frau keine Aufmerksamkeit bekommt. Er braucht die Bestätigung anderer, doch seine Arbeitskollegen Chris und Wullie stehen dem im Weg.

Eine hanebüchene, oft zu konstruierte Handlung, die aber ihr Ziel der kurzweiligen Unterhaltung erreicht. Besonders gut gefielen mir die makaberen Ausprägungen der Geschichte und die Aufdeckung des wahren Serienmörders von Glasgow. "Furcht und Schrecken im Frisörsalon" ist sehr britisch mit sehr viel schwarzem Humor und wie es bei diesem auch oft üblich ist, kommt er manchmal platt und bemüht mit dem Holzhammer daher. Das mag nicht jeder - ich mag es nicht immer (hier schon, aber jetzt brauche ich von dieser Art Bücher auch erst wieder eine Pause).

Übrigens soll 2015 die Verfilmung in die Kinos kommen: "The Legend of Barney Thomson" mit Robert Carlyle als Barney (ihn kennen einige von euch vielleicht aus der Serie "Once upon a Time") und Emma Thompson als Cemolina.

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