Colette McBeth: grabestreu

 
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Colette McBeth: grabestreu
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Life I left behind
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783442383498

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das erste, was ihm auffällt, ist die Kälte.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Sie hat überlebt. Doch ihr Albtraum ist noch nicht vorüber …

Vor fünf Jahren wurde Melody Pieterson von einem Unbekannten überfallen und entkam nur knapp dem Tod. Seitdem hat sie alle Erinnerungen an ihr altes Leben begraben und sich eine neue Identität aufgebaut. Ihr Angreifer ist hinter Gittern, in vier Wochen wird sie heiraten. Ihr Leben scheint fast normal. Doch dann entdeckt die Polizei die Leiche einer Frau, am gleichen Ort, an dem der Täter damals Melody zurückließ. Als wie vor fünf Jahren eine Kette mit einem kleinen goldenen Vogelkäfig am Tatort gefunden wird, muss Melody erkennen: Ihr Peiniger war die ganze Zeit auf freiem Fuß. Und der Albtraum ist noch nicht vorbei …

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grabestreu

Melody Pieterson ist vor fünf Jahren überfallen worden. Nur knapp kam sie mit dem Leben davon. Der Täter wurde gefasst und kam ins Gefängnis, doch nun - nach fünf Jahren - ist er wieder frei. Da wird eine weitere Frau überfallen und ermordet. Alles weist auf David Alden als Täter hin, der auch für den Überfall auf Melody schuldig gesprochen wurde. Doch dann kommen Zweifel auf; war er es wirklich?

Mein Leseeindruck:

Dieser Thriller wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: Einmal aus der Sichtweise von Melody, dann aus der Sichtweise der ermittelnden Polizistin, und dann - und das war das Ungewöhnliche für mich - aus der Sichtweise des zweiten -toten- Opfers.

Zunächst musste ich mich an diese doch eher untypische Erzählweise gewöhnen, aber es hat nicht lange gedauert, dann war ich von der Geschichte sehr gefesselt. Dabei haben mir die Abschnitte, die von der toten Eve handeln, sogar besonders gut gefallen. Es war einfach mal etwas anderes, dabei aber sehr spannend.

Die ganze Geschichte empfand ich als sehr durchdacht, komplex und packend. Die Figuren waren überzeugend und wirkten authentisch.

Ich habe diesen Thriller sehr gerne gelesen. Er hat mir schöne und spannende Lesestunden geschenkt, und ich lese nun gerne weitere Bücher der Autorin.

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Grabestreu

Nach dem Debüt "Zorneskalt" legt die Britin Colette McBeth mit "Grabestreu" ihren zweiten Psychothriller vor, den man allerdings - soviel vorab - völlig für sich alleine lesen kann.

Melody Pierson hat vor einigen Jahren einen Überfall durch einen Unbekannten nur knapp überlebt und anschließend alle Bande zu ihrem alten Leben gekappt. Sie hat damals den mutmaßlichen Angreifer identifiziert und ihren Nachbarn hinter Gitter gebracht. Seitdem lebt sie mit einer neuen Identität und versucht ihr Leben - immer noch sehr stark traumatisiert - zu meistern. Nachdem der Täter von vor fünf Jahren entlassen wird und wieder eine junge Frau überfallen wird und dabei nicht so viel Glück wie Melody hat, ist die mühsam zusammengeklaubte Sicherheit sofort vom Tisch...

Doch die Geschichte wird nicht nur aus der Perspektive Melodys erzählt, denn es kommen noch zwei weitere Perspektiven hinzu: die eine ist die des Opfers Eve. Die Getötete versucht mit Melody Kontakt aufzunehmen und sie bezüglich des Täters in die richtige Bahn zu lenken.
Die dritte Sichtweise ist die der Polizistin: Detective Inspector Victoria Rutter, die mit viel Elan den richtigen Täter dingfest machen möchte und dabei über die ein oder andere frühere Ermittlungspanne stolpert...

Anfangs fand ich die drei Blickwinkel zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig - zumal ich mit der Ebene, dass hier eine Tote 'spricht', in einem Krimi nicht so gerne mag -, aber ich muss sagen, dass die Autorin diese perfekt miteinander vorwoben hat, so dass sich alles sehr stimmig lesen hat lassen. Auch finde ich, dass ein Thriller nicht durch reichlich blutige Details bestechen muss, sondern durch subtilere Details und einen gekonnten Spannungsaufbau. Und das muss ich Colette McBeth wirklich lassen: sie schafft Nervenkitzel und Gruseleffekte durch die richtigen Elemente und nicht die so häufig genutzten 'Axt-Effekte'... Und durch einige unerwartete Wendungen und die verschiedenen Perspektiven hält die Autorin die Spannung sehr lange hoch - auch für den Leser.
Aber nicht nur das! Mir haben vor allem zwei Figuren ausgesprochen gut gefallen: einmal die Ermittlerin Rutter, die für mich eine tolle, starke Frau ist, die auch dahin schaut, wo es nicht unbedingt erwartet wird. Zum anderen Melody Pierson, die unglaublich kämpfen muss, um ihr Leben nach der schweren Attacke wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen. Die psychologischen Einblicke, die dieser Charakter gewährt, fand ich mehr als nur interessant - die sind der Autorin sehr gut gelungen.

Fazit: Ein toller Psychothriller, der sehr lange spannend bleibt und meiner Meinung nach mit zwei großartig gezeichneten Figuren besticht. Für alle LeserInnen, die keine Horrorszenen brauchen um richtig 'gethrillt' zu sein.

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Ein fesselnder, raffiniert angelegter Psychothriller mit Mystery-Elementen

Mit dem Nachfolger ihres gelungenen Thriller-Debüts „zorneskalt“ ist der britischen Autorin und ehemaligen BBC-Reporterin auch mit ihrem neuen Buch „grabestreu“ ein vielschichtiger und äußerst packender Psychothriller gelungen, den man schon bald nicht mehr aus der Hand legen kann.
Der Leser erlebt die in der Gegenwart angesiedelte Haupthandlung aus der Sicht von drei weiblichen Figuren, die ihre Erlebnisse in sich abwechselnden Kapiteln aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheitsform erzählen. Dies ist zum einen die Protagonistin Melody Pieterson, die vor Jahren schwer verletzt einen Überfall überlebt hat und sich, immer noch schwer traumatisiert, mit ihrem Verlobten Sam ein neues Leben aufzubauen versucht. Aus einer zweiten Perspektive erleben wir die junge Eve, die quasi aus dem Jenseits Einblicke in ihr Leben kurz vor ihrer Ermordung gibt, denn bis kurz vor ihrem Tod versuchte sie als investigative Journalistin die Unschuld des damals für Melodys Angriff verurteilten David Alden zu beweisen und einen Justizirrtum nachzuweisen. Die Autorin hat mit Eves allwissender Sicht auf gelungene Weise mystische, paranormale Elemente in ihre Geschichte eingebunden, die sehr passend wirken, für viel Spannung sorgen und dem Thriller eine besondere Note geben. Schließlich lernen wir in einer letzten Perspektive die in die Untersuchungen zu Eves Mordfall eingebundene Polizeibeamtin DI Rutter kennen, die immer mehr Unstimmigkeiten bei den Ermittlungen zu Melodys Fall aufdeckt und alles daran setzt, Eves Mörder und Melodys mutmaßlichen Peiniger zu finden.
Sehr gelungen sind die fesselnden Perspektivwechsel, durch die sich langsam eine greifbare Spannung aufbaut. So beginnt man gebannt zu rätseln, wie neu aufgedeckte, verwirrende Anhaltspunkte zusammenhängen könnten und wird so manches Mal in die Irre geführt. Schon bald wird klar, dass viele Figuren etwas zu verbergen haben, und für dieses grausame Psychospiel jemand aus unmittelbarer Nähe von Melody verantwortlich zu sein scheint, der auch Kontakt zum Mordopfer Eve hatte.
Durch ihre clever konstruierte Handlung und viele unerwartete Wendungen versteht es die Autorin, die aufgebaute Spannung bis zum packenden Showdown immer weiter zu steigern. Auch wenn die Auflösung des Falls für mich sehr überraschend kam, waren die psychologischen Hintergründe für die Taten in sich schlüssig und sehr nachvollziehbar.
Sehr vielschichtig und lebensnah hat McBeth ihre Figuren charakterisiert, insbesondere ihre drei weiblichen Figuren wirken sehr authentisch und sympathisch. Durch ihre besonderen Eigenarten bekommen sie eine besondere Tiefe und können sehr überzeugen. Hervorragend gelungen ist vor allem Melody, die ihre traumatischen Erlebnisse und Amnesie nach dem brutalen Überfall bis heute nicht verarbeitet hat und sich nicht mehr richtig in ihr früheres Leben einfinden konnte. Tief erschüttert ist ihr Urvertrauen und Selbstbewusstsein. Die Autorin versteht es, uns ihren beklemmenden Alltag detailreich zu schildern, ihre labile Psyche und ihr gestörtes Verhalten vor Augen zu führen, das geprägt ist von Zwangshandlungen und Rückzug. Im Verlauf der Handlung beginnt Melody auf eigene Faust die brutale Wahrheit ans Licht zu bringen, die sie fast an ihrem Verstand zweifeln lässt, sie aber schließlich Stück für Stück ihr altes Leben und ihre Stärke zurückgewinnen lässt.
Der Schreibstil von Colette McBeth ist sehr mitreißend, abwechslungsreich und flüssig. Auf äußerst bildhafte, oft eindringliche Art gelingt es der Autorin Schauplätze und Szenen zu beschreiben und Stimmungen heraufzubeschwören.

FAZIT
Ein sehr fesselnder Psychothriller, der mich mit seiner äußerst raffiniert angelegten Handlung, faszinierenden, authentischen Charakteren und überraschenden Mystery-Elementen sehr gut unterhalten konnte.

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Psychothriller mit Mysteryelementen

Von der Autorin Colette McBeth habe ich bisher keinen Thriller gelesen, weshalb ich den Vorgänger zu diesem Thriller nicht kenne, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir irgendwas fehlen würde.

Im Buch selbst geht es um das ehemalige Opfer Melody, die nur knapp dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Der vermeintliche Täter von damals ist wieder auf freien Fuß, was Melodys Leben noch komplizierter macht als es nach dem Überfall war. Wie soll sie damit nur umgehen? Und dann gibt es ein weiteres Opfer…

Sehr gut beschrieben sind die Zwänge und Störungen, die Melody seit der Geschichte von damals hat. Nur diese allein sorgen dafür, dass sie mit ihrem Leben klar kommt und nicht den Halt verliert. Man konnte förmlich spüren wie sehr sie das braucht, um sich halbwegs wohl zu fühlen.

Völlig überrascht hat mich, dass das zweite Opfer Eve mit Melody als "Geist" in Kontakt tritt, denn mit Mystery hatte ich bei diesem Fall so gar nicht gerechnet. Hier passt das sehr gut, denn so bekommen wir als Leser noch intensivere Einblicke.

Ansonsten empfand ich es als gelungen, dass aus unterschiedlichen Perspektiven die Handlung dem Leser näher gebracht wird, denn das sorgt für meinen Geschmack immer für zusätzlich Spannung. Die Erzählweise der Autorin ist zu keiner Zeit langweilig.

Am meisten hat mir gefallen, dass der Thriller von drei starken Frauen handelt, die alle auf ihre Weise mir sympathisch waren. Vor allem in Melody konnte ich mich einfühlen, aber auch der Tatendrang von Ermittlerin Victoria Rutter hat mich fasziniert.

Ebenfalls gut, dass zahlreiche Wendungen im Buch dafür sorgen, dass man lange im Dunkeln tappt, eh man die ganze Wahrheit erfährt.

Fazit: Ein unblutiger, aber spannender Mysterythriller, der mich begeistern konnte. Lesenswert!

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Grabestreu

Die Geschichte ist in drei Perspektiven geschrieben. Es geht einmal um Eve, die gestorben ist und so gesehen erzählt ihr Geist die Geschichte, was sie erlebt hat und wieso sie immer noch als Geist existiert.

DI Rutter, ist die Detective Inspector, über sie erfährt man nebenbei was. Leider zu wenig, aber genug um ein Bild über sie zu machen. Sie ermittelt und versucht den Täter zu finden.
Dann gibt es die Melody, die ein Überlebende ist. Melody ist in viele Hinsicht interessant. Zu einem erfährt man wie sie vor dem Angriff war, was für ein Person sie nachdem Angriff wurde. So unterschiedlich, die wie zwei verschiedene Menschen sind.
Schade fand ich auch, dass man Eve nur als ein Geist kennenlernt.

Wie die anderen schon gesagt haben kann man Grabestreu für sich alleine lesen. Ich wusste noch nicht mal das "Zornenskalt" dazu gehört. Ich hatte nicht ein einziges mal das Gefühl, dass ich was verpasst habe.

Das Buch liest sich gut. Die Art und Weise wie McBeth schrieb gefiel mir sehr gut. Aus irgendeinen Grund musste ich beim Lesen immer an Ghost Whisperer denken. Mir gefiel die Kombination zwischen Melody und Eve (Lebende u. Tote). Es was immer gut dosiert und nie zu viel.

Die Spannung war gut verteilt, allerdings habe ich nach dem ich die Hälfte des Buches gelesen habe schon erraten wer der Täter ist. Es war dann keine Überraschung für mich, aber das ist selten so, dafür lese ich einfach zu oft Krimis.

Einige Überraschungen gab es ja dennochfür mich. Dazu gehört Eve als Geist, aber auch die Beziehung zwischen Sam und Melody wie es u.a. anfing.
Die Nebencharaktere waren genau so interessant und ich hätte mir sogar noch gewünscht die Entwicklung mit David weiter verfolgen zu können.

Fazit: Überraschend gut. "Blutlos" Thriller mal anders und doch sehr spannend.

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Grabestreu - ein unblutiger Thrillergenuss

Über das Buch
Melody lebt mit ihrem Verlobten in einem großen neuen Haus in der Nähe von London. Doch während es von außen so aussieht, als hätte sie alles, eine glückliche Beziehung, ein großes Haus und genug Geld, ist dies doch nur die Oberfläche. Denn Melody ist tief traumatisiert und verängstigt, nachdem sie vor fünf Jahren überfallen wurde und nur mit viel Glück überlebt hat. Das Haus ist von hohen Mauern umgeben, und sie traut sich allein nicht mehr auf die Straße. Ihr Leben besteht aus einem großen Plan, der ihr keine freie Zeit lässt, die Gedanken schweifen zu lassen, denn über ihre Erlebnisse ist sie nie hinweg gekommen. Als nun, fünf Jahre später ein Mord geschieht, der Melodys Fall aufs Haar gleicht, erschüttert es Melody zutiefst, denn es tauchen zunehmend Hinweise auf, dass der Mann, der fünf Jahre zuvor verurteilt wurde, möglicherweise unschuldig ist…
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen DI Rutter, die Polizistin, die den Fall bearbeitet, zum anderen Melody, das Opfer, das vor fünf Jahren überlebt hat. Beide Persepktiven werden von einem personalen Erzähler geschildert, während die Dritte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, und zwar aus der Sicht von Eve, der Toten. Das war im ersten Moment etwas ungewöhnlich und befremdlich, man hat sich aber schnell daran gewöhnt und ich wusste Eves Perspektive sehr zu schätzen. Einen Großteil der Handlung hat man ohnehin Melody verfolgt, und die Arbeit der Polizei hatte eine eher untergeordnete Rolle.
Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen. Wir begleiten hier drei starke, aber sehr unterschiedliche Frauen durch die Geschichte. Melody mochte ich am Anfang nicht so. Mit ihrem zwanghaften Verhalten und ihrer Rehäugigkeit ging sie mir ein bisschen auf den Keks, denn ich konnte ihre Wandlung von der Person, die sie früher gewesen zu sein schien, in das Häufchen Elend nur schwer nachvollziehen. Natürlich ist mir auch klar, dass viele Menschen nach schlimmen Erlebnissen so reagieren wie Melody, und anstatt es zu verarbeiten, einfach nur versuchen, jeden Gedanken durch ausreichend Ablenkung zu verdrängen, und es war auf jeden Fall ziemlich gut beschrieben. Aber Im Laufe der Geschichte wurde sie mir aber sympathischer und ja, auch irgendwie menschlicher. Sie hat sich vor allem sehr weiterentwickelt und verändert, was wirklich toll beschrieben war. Auch Eves Sicht mochte ich sehr, daher tat es mir ziemlich Leid, dass sie schon tot war. Und DI Rutter fand ich sehr faszinierend, eine starke Ermittlerin, die ihren eigenen Verfehlungen und denen ihrer Kollegen ins Auge sieht und versucht, es wieder gut zu machen.
Insgesamt fand ich die Charaktere sehr authentisch und lebensnah beschrieben, und auch der Schreibstil der Autorin war spannend und mitreißend. Auch die Schauplätze waren gut beschrieben, und ich konnte viele Szenen vor meinem geistigen Auge sehen und sogar manchmal riechen, auch wenn ich auf den vergammelten Fisch gern verzichtet hätte. Außerdem gab es immer wieder Plot Twists, die sowohl Leser als auch Protagonisten auf eine neue Spur gelenkt haben, und am Ende hatte ich viele in Verdacht, ohne mir sicher zu sein, und auf das Ende wäre ich so wohl nicht gekommen.

Fazit
„grabestreu“ ist ein überzeugender Psychothriller, der völlig unblutig daher kommt, und vor allem durch gute Charaktere und einen Wendungsreichen Handlungsaufbau überzeugt. Für alle Fans von Spannung, die auf literweise Blut verzichten können definitiv zu empfehlen.

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