Lucie Flebbe (Klassen): Hämatom

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Lucie Flebbe (Klassen): Hämatom
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783894253677

Informationen zum Buch

Seiten
251

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Bochum bei Nacht von oben zu betrachten ist irritierend.

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»Mein Name ist Lila Ziegler, ich habe mindestens zwei verschiedene Aufputschmittel und jede Menge Alkohol zu mir genommen ...«; Lila Ziegler macht mal wieder keine halben Sachen. Nachdem sie zwei Wochen daran gearbeitet hat, ihren Beziehungsschmerz zu betäuben, begibt sie sich in eine Klinik zur Entgiftung. Dort fällt ihr eine Putzfrau auf, deren Arm ein auffälliges Hämatom ziert. Nur ein paar Tage später wird Lila Zeugin, wie die junge Frau an einem Herzinfarkt stirbt. Lilas Neugier ist geweckt: War das wirklich ein natürlicher Tod? Dreist bewirbt sie sich auf die frei gewordene Stelle der Abteilungsleitung in der Putzkolonne und bald bietet sich ihr ein sehr widersprüchliches Bild von der Verstorbenen: liebevolle Mutter oder nymphomanisches Flittchen? Hilfsbereite Kollegin oder karrieresüchtige Zicke? Als Privatdetektiv Ben Danner in der Klinik auftaucht, muss sich Lila endlich ihm und ihrer eigenen Geschichte stellen. Gleichzeitig kristallisiert sich ein handfestes Motiv für einen Mord heraus ...

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Nachdem ich mich schon sehr mit dem ersten Teil der Reihe „Der 13. Brief“ amüsiert hatte, habe ich sehr auf den Folgeband gefreut. Und auch dieser Krimi hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht.

Tief in ihren Schmerz versunken, bekommt Lila zum Glück noch mal die Kurve und wir können sie wieder bei neuen Ermittlungen begleiten. Gewohnt vorlaut und frech lässt sie sich nicht davon abbringen, ihrer Spürnase zu folgen und nimmt mutig auch schlagkräftige und sogar hüllenlose Hürden.

Ganz stark finde ich auch hier wieder die Figuren. Nicht nur Lila, auch allen anderen Charaktere bis hin zur letzten Putzfrau der Putzkolonne, sind liebevoll und sehr lebendig gezeichnet. Dabei hatte ich die putzwütige Kollegin genauso deutlich vor Augen wie den schmierigen Chef.

Eine etwas überspitze Darstellung des Krankenhausalltags mit viel Situationskomik, spritzigen und witzigen Dialogen, die aber trotzdem den Ernst der Personalproblematik deutlich machte, ließ mich oft auflachen. Gleichzeitig machte es sehr viel Spaß, die vielen Puzzleteile, die die Autorin verstreute, zu sammeln und sich damit immer wieder neue Verdächtige und Motive zu überlegen. So blieb es bis zum Ende spannend und überraschend.

Natürlich wurde auch die hintergründige Beziehungsgeschichte zwischen Lila und Danner nicht vergessen und weitergeführt. Die beiden sind mir einfach sympathisch und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Einfach sicher nicht!

Temporeich und locker wird die Geschichte in der Ich-Form erzählt und man bekommt somit alle Gedanken Lilas mit, was es leicht macht, mit ihr mitzufühlen aber natürlich auch viel Spaß bringt, wenn sie über den Sinn und Unsinn ihrer Umgebung und der Mitmenschen darin nachdenkt.

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Die junge Lila Ziegler ist gerade völlig durchgeknallt. Schuld daran ist ein heftiger Liebeskummer der sie in einen Sumpf aus Drogen, Sex und Alkoholexzesse ganz weit mit nach unten zieht. Nur ganz knapp kriegt sie die Kurve und landet zur Entziehung im Krankenhaus. Noch während sie sich erholt bricht die junge Janna von der Putzkolonne grundlos vor ihr zusammen und stirbt an Herzversagen. Lilas Detektivinstinkt ist sofort geweckt...



Kurz, knackig, spannend und auch überraschend... Es ist der 2. Band nach "Der 13. Brief" welchen ich selbst noch nicht gelesen habe und daher mit gutem Gewissen behaupten kann, dass sich "Hämatom" auch wunderbar als Einzelroman lesen lässt. Schon auf den ersten Seiten hatte es mir die Protagonistin Lila Ziegler mit ihrer überaus spontanen, etwas durchgeknallten Art auf positivste Weise angetan. Listig und unerschrocken nimmt sie in diesem Roman die Spur nach dem Hintergrund des Todes der jungen Janna auf und stößt dabei auf eine Vielzahl von Verstrickungen und Ungereimtheiten. Ihre Art und wie sie die Dinge angeht kamen stets spritzig und amüsant bei mir herüber. Kurz und knackig geschrieben flogen die Seiten einfach so an mir vorbei und garantierten immer wieder ein Schmunzeln. Dabei hat mir die ganz leicht überspitzte Beschreibung des Krankenhausalltags sehr gut gefallen. Aber auch der Plot selbst hatte es in sich, und so konnte mich so manche Wendung überraschen, um zum Schluss noch einmal in einem letzten sehr spannenden Bogen diesen kriminalistischen Fall abzurunden und durchaus stimmig zu enden. Dass ich mir gleich darauf den 1. Band besorgt habe spricht dann wohl für sich. Denn Lila konnte mich einfach begeistern. Locker leichter Krimi-Spaß für zwischendurch.

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