Johanna Alba, Jan Chorin: Halleluja!

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Johanna Alba, Jan Chorin: Halleluja!
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499253829

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Erster Satz
So fühlte sie sich also an: die Angst.

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Handlungsort

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Habemus papam. Und was für einen! Einen solchen Papst hat die Welt noch nicht gesehen: Petrus II. liebt nicht nur Vino, Caffè und Fußball, er macht auch auf der Vespa bella figura - sehr zum Leidwesen seiner frommen Haushälterin Schwester Immaculata. Aber leider quälen Petrus neuerdings ernste Sorgen. Sein engster Vertrauter, Kardinal Rotondo, wird Opfer eines mysteriösen Anschlags, ein Engel stürzt, eine Madonna weint, und eine blutige Schrift verkündet das Ende aller Tage. Hinter dem göttlichen Strafgericht wittert Petrus ein höchst irdisches Verbrechen. Mit römischem Witz und Gottes Beistand beginnt er zu ermitteln, doch ihm bleibt nur wenig Zeit. Denn Petrus glaubt zu wissen, wer das nächste Opfer sein soll: Seine Heiligkeit höchstpersönlich!

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Kardinal Rotondo schleppt sich mit letzten Kräften zum Altar, um eine blutige Schrift auf dem Altartuch mit eigenen Augen zu sehen. Doch kurz vor dem Ziel wird er fast erschlagen – von einer Engelsfigur. Rotondos Unfall stößt bei dessen engstem Vertrauten, Papst Petrus II auf Misstrauen. Nicht grundlos vermutet Petrus, dass hinter dem Unfall mehr stecken könnte. Verlassen kann er sich bei seinen Nachforschungen nur auf einen kleinen Personenkreis: Auf die Pressesprecherin des Vatikans, die attraktive Giulia, sowie seinen Privatsekretär, den jungen Francesco. Seine Haushälterin Immaculata kümmert sich lieber darum, dass keine leckeren Croissants den Frühstückstisch des Kirchenoberhaupts verschandeln und alle weiteren Würdenträger muss er sich sicherheitshalber auf Abstand halten.

Das Autorenduo Alba/Chorin hat sich einen ungewöhnlichen Ermittler ausgesucht. Aber ich finde, dass die Idee prima für einen auf klassische Art gestrickten Krimi aufgeht. Denn wie es ein anderer Leser formulierte, hat schließlich keiner eine Ahnung, wie viel Zeit Petrus zur Verfügung hat und was er damit anstellt. Warum sollte er also nicht Vespa fahren und bei alten Bekannten auf einen Espresso vorbei schauen?

In Abständen geben separate Abschnitte einen Einblick in die Gedanken des Angreifers auf Rotondo – mit manchen Hinweisen, die aber lange Zeit auf verschiedene Personen der Geschichte passen könnten. Freilich tauchen eine Reihe von Fährten auf, die viel über Interna verraten und kurz nach der Lektüre des Buchs bestätigte ein Zeitungsartikel gar, dass manche Ideen von Alba/Chorin nicht so unheimlich weit von der Realität entfernt waren.

Das Buch ist munter und locker geschrieben und gefiel mir auf Anhieb wegen seines schönen Wortwitzes. Die Gefechte zwischen Petrus und Immaculata um Recht und Unrecht sind da nur ein kleines Beispiel. Petrus selbst stellt im Lauf des Romans fest: "Die katholische Welt war weit, dachte er, und es gab viel Merkwürdiges in ihr." Von diesem Spektrum steckt einiges im Buch und hin und wieder blitzt die Möglichkeit auf, sich ein bisschen mehr Gedanken um verschiedene Phänomene rund um die katholische Kirche zu machen.

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