Thomas Harris: Hannibal

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Thomas Harris: Hannibal
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Hannibal
ISBN-13
9783453177741

Informationen zum Buch

Seiten
541

Serieninfo

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Sieben Jahre sind vergangen, seit Dr. Hannibal Lecter aus der Haft geflohen ist, sieben Jahre, seit Special Agent Clarice Starling ihn im Hochsicherheitstrakt der Strafanstalt für geistesgestörte Straftäter interviewte. Im Austausch für Informationen über den Serienkiller Buffalo Bill mußte sie Dr. Lecter die Geheimnisse ihrer Seele offenbaren. Seit dieser Zeit ging es mit ihrer Karriere beim FBI bergab. Ihr Feind im Justizministerium will sie nach einer spektakulär mißratenen Razzia endgültig kaltstellen, da wird sie wieder auf den menschenfressenden Psychiater angesetzt. Denn Clarice Starling ist die einzige, die ihn wirklich versteht - seine musischen Neigungen, seine Vorliebe für exquisite Speisen, schnelle Autos und seltene Weine. Sie soll ihn finden, doch sie ist nicht die einzige, die fieberhaft nach Hannibal Lecter sucht. Mason Verger, von Dr. Lecter grausam verstümmelt,hat ein Kopfgeld auf seine Ergreifung ausgesetzt, und die Rache, auf die er sinnt, kann es an ausgeklügelter Grausamkeit mit dem Genie des Bösen aufnehmen.

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Das Buch Roter Drache beschreibt wieder einmal die intiliegente Psyche von Dr. Lecter. Thomas Harris hat mit diesem dritten Teil einen härteren Stil gewählt als bei den anderen beiden Teilen. Der Autor sorgt mit diesem Buch für eine weitere spannende und interlektuelle Folge des Psychologen/Psychopat Dr. Hannibal Lecter.

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Als ich "Hannibal" gelesen habe - und daran erinnere ich mich noch genau - dachte ich nach jeder zweiten Seite: In diesem Buch sind aber auch ALLE verrückt! Aber gerade das macht es so spannend, denn jeder Charakter hat seinen eigenen persönlichen Schaden. Dr. Hannibal Lecter ist gruslig wie nie zuvor, denn meiner Meinung nach ist Intelligenz viel Furcht erregender als brutale Stärke. Ein Ex-Opfer, das Dr. Lecters Spielchen überlebt hat, sinnt nun auf Rache. Und auch dieses Opfer hat nicht wirklich alle Tassen im Schrank. Bei seinen abgedrehten Plänen kann man fast nicht anders, als mit dem Kannibalen zu sympathisieren. Auf jeden Fall hält dieses Buch, von gewohnten Grausamkeiten abgesehen, eine Menge Spannung und gut durchdachte Story bereit.

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Hannibal enttäuscht. Und zwar nicht nur der Roman im Allgemeinen, sondern auch gerade die Hauptfigur. War der Doktor im "Schweigen der Lämmer" noch böse-hinterhältig, genuin kriminell, aber doch realistisch genug, um Hochspannung zu erzeugen, bleibt hier nicht viel davon übrig. Er mutiert hier zu einer Art finster-skurrilem Supermann. Keine Situation ist so ausweglos, keine Überzahl an Schurken (Hannnibal ist im Roman ein Held im ursprünglichsten Sinne, das allein wirkt schon befremdlich) so groß, als dass der Ausweg nicht schnell und ziemlich beiläufig gefunden wird. Dabei werden schonmal gleich mehrere Gegner erledigt, fast wartet man, bis Hannibal den Batarang oder sonstwas aus dem Bat-Gürtel einsetzt. Die Charektere sind alle, außer Jack vielleicht, bizarr überzeichnet: Held Lecter, gegen den James Bond in allen Top-Agent-Belangen ziemlich abstinken würde und dessen gelegentlicher Kannibalismus mehr oder weniger als liebevolle, fast schon kultivierte Schrulligkeit erscheint, verbreitet keinen Schrecken. Mason Verger, fürchterlich zugerichtetes früheres Opfer und 'Monster' des Buches, überzeugt auch nicht. Er soll eigentlich den Bösen geben, gegen den guten, oder zumindest 'besseren' Lecter, der zwar brutal sein kann, der aber für Schweinereien, wie sie Verger inszeniert, zu intellektuel, zu 'gerecht', ist. Das fühlt sich irgendwie nach einer ärgerlichen, perfiden Doppelmoral an.

Schließlich Krendler, im ersten Teil bedrohlich, weil Verkörperung der FBI-Bürokratiemaschine mit ihren politischen Verflechtungen. Hier nun der 'bad ass' in Reinform, eifersüchtig, korrupt, alles. Darf nacher noch Opfer werden; er ist deswegen dran, weil Hannibals Morde neuerdings eben diesen klebrigen Touch von poetischer Gerechtigkeit enthalten. Die Szene wäre selbst in einem 70er-B-Movie zu schauerlich-dämlich. Schließlich Starling, der neben ihrer Ähnlichkeit mt Sarah Connor aus Terminator 2 und 3 nun auch noch eine Seelenverwandtschaft mit Lecter angetan wird. So kann das Traumpaar denn auch auf Weltreise gehen, den teuersten Rotwein und was dem Ami sonst noch als sophisticated gilt.

Die anderen Mitspieler sind eher Comicfiguren, platt und eindimensional, was nun nicht heißen soll, dass die oben genannten sonderlich tief wären. Sie sind eben allesamt unrealistisch. Dem gerade durch das Weglassen so gut beschriebenen Wärter Barney wird allerlei Hintergrund angedichtet. Sammie aus dem ersten Teil, dessen Hintergrund durch einen einzigen schrecklichen Satz so gekonnt wie erschöpfend dargelegt war, bekommt seine eigene kleine Horrorstory als einsamer Clochard im, Achtung, Klischee, verfallenen Irrenhauskeller. Vergers Schwester und die drei Sarden können einfach nicht ernstgemeint sein.

Insgesamt enttäuschte mich der Roman, alles Spannende und Schreckliche vom "Schweigen der Lämmer" wurde gestrichen, um einen wenig gelungenen Actionfilm aufs Papier zu bringen. Die reale Welt, die den ersten Teil so bedrückend machte, gibt es hier kaum noch, und damit gerade im Thriller-Genre auch viel weniger Spannung.

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Das Buch hat mich enttäuscht, da es die genial aufgebaute Stimmung des Vorgaengers fast schon gezielt torpediert. Das Schweigen der Laemmer (DSDL) lebte von dem Zwiespalt: Beim Lesen fuerchtete ich Hannibal Lecter wegen seiner Grausamkeit, seiner Schläue, seiner Boesartigkeit. Andererseits bewunderte ich seine Genialitaet. Seine gelungene Flucht mit beschraenkten Mitteln versprach ein noch spannenderes Psychoduell in 'Hannibal'. DSDL liess nie einen Zweifel daran, dass dieser Mann boese war. In Hannibal wird er als eine Art Robin Hood (inclusive Pfeilen) mit liebenswert abweichenden Diätgewohnheiten beschrieben. Das Buch hat meine Erwartungshaltung nicht bedient. Daran ist erst mal nichts Schlechtes. Bloss ersetzt das Buch das nicht mit interessanten Charakteren oder Wendungen.

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