Christopher G. Moore: Haus der Geister

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Christopher G. Moore: Haus der Geister
ET (D)
2000
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Spirit House
ET (Original)
1992
ISBN-13
9783293201682

Informationen zum Buch

Seiten
314

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
"D.O.A. BANGKOK", verkündete die blutrote Leuchtschrift.

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Vincent Calvino ist in Bangkok gestrandet - als Privatdetektiv. Zusammen mit seinem Freund Pratt, dem thailändischen Polizeioffizier, mischt er die Unter- und Halbwelt auf. Das gefällt manchen Leuten gar nicht, die denken, im Schutz des heiligen Schreins könne man besonders gut Kohle machen. Schon bei ihrem ersten Auftritt stecken Calvino und Pratt ganz tief drin im großen Spiel um Macht, Reichtum und Korruption. Auch wenn alles in einer üblen Bar anfängt, als wär's ein schlechter Traum.

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Der in Bangkok lebende Privatdetektiv und gescheiterte Brookliner Anwalt Vincent Calvino ist liebenswert, hat einen gesunden Humor, trink viel Mekhong-Whisky, ist aber selten betrunken und agiert oft unerwartet brutal. Als zwei Farang - westliche Fremde in Thailand - ermordet werden, wird "Khun Vinee" Calvino vom Vater des einen Opfers engagiert, um den wahren Mörder zu finden. Das Geständnis des Schnüfflers Lek, eines Jungen, der in den Slums lebt und Klebstoffe schnüffelt, liegt zwar bereits vor, doch für die Thai-Polizei sind Schnüffler willkommene Täter und so behandelt sie diese oft nicht gerade sanft, um ein Geständnis zu erhalten. Mit Hilfe von Pratt, thailändischer Polizist und Freund Vincents, und der sanften Kiko, begibt sich der Detektiv ins Rotlichtmilieu der Metropole und bringt mit neugierigen Fragen nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr.

In Thailand avancierten die Bücher des in Bangkok lebenden Kanadiers Christopher G. Moore schon bald zu Kultromanen. Vielleicht liegt das daran, dass der Autor sehr viel Atmosphäre schafft und das Leben schillernd, turbulent und brutal widergibt. Der Hauptcharakter Vincent Calvino nimmt den Leser mit auf Entdeckungsreise die Slums und dabei lernen wir die verrückten Katoeys - die Lady Boys, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können - kennen. Bangkok ist die Stadt der käuflichen Liebe, eine Stadt, in der Schönheit alltäglich ist und die auf der einen Seite moralisch verkommt, in der auf der anderen Seite aber kein Thai sein Gesicht verlieren will.

Christopher G. Moores schärfste Kritiker prangern die allzu oft verwendeten Klischees an, doch da ich nie in Asien war, kann ich nicht beurteilen, was der Autor von seiner langjährigen Erfahrung tatsächlich erlebt hat oder was reine Effekthascherei ist. "Haus der Geister" hat mir jedenfalls eine schillernde Metropole näher gebracht, in der Menschen oft keinen Wert mehr haben und die dennoch fasziniert. Spannender Krimi und Reiseführer in einem? Durchaus, doch das Buch ist auch mit Vorsicht zu genießen, denn viele Szenen gerieten oft etwas überzogen brutal. Auch empfand ich es sprachlich manchmal etwas holprig, was aber durchaus an der Übersetzung liegen mag.

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