Helge Thielking: Das gute Kind

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Helge Thielking: Das gute Kind
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404172146

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Das ist unmöglich, Sie sind seit achtzehn Jahren tot!"

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Handlungsort

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Vor 18 Jahren erschütterte der Mord an einer Mutter und ihrer wenige Monate alten Tochter die Öffentlichkeit. In einem Indizienprozess wurde der mutmaßliche Mörder zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Fast zwei Jahrzehnte später steht eine junge Frau vor der Tür der suspendierten Kriminalkommissarin Femke Sundermann und behauptet, das Baby von damals zu sein. Woher kommt die mysteriöse Frau? Sagt sie die Wahrheit? Entgegen aller Ratschläge rollt Femke den abgeschlossen geglaubten Kriminalfall wieder auf. Die Entdeckungen sind so unglaublich, dass dafür mehrere Menschen mit dem Leben bezahlen müssen ...

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Das gute Kind

Femke Sundermann wurde vorläufig vom Dienst suspendiert, nachdem sie durch einen schrecklichen Unglücksfall ihren Sohn verloren hat. In ihrer Trauer zieht sie sich nach Neuharlingersiel zurück. Doch sie kommt nicht zur Ruhe, denn überraschend steht eine junge Frau vor ihrer Tür, die behauptet Lena Weitz, die Tochter von Femkes Freundin Anja und damit auch Femkes Patenkind zu sein. Das aber scheint völlig unrealistisch, denn Anja und Lena sind seit 18 Jahren spurlos verschwunden und gelten als tot. Nach einem Indizienprozess wurde der ehemalige Freund von Anja und Vater von Lena hierfür verurteilt. Allerdings wurden die Leichen niemals gefunden.

Femke ist verwirrt und zunächst auch völlig unaufgeschlossen gegenüber der jungen Frau. Die Zweifel aber nagen an ihr und so beginnt sie mit eigenen Nachforschungen. Immer mehr holt die Vergangenheit sie ein. Dabei wird sie zwar von ihren eigenen, gegenwärtigen Sorgen abgelenkt, gerät aber in einen Strudel neuer verwirrender Ereignisse. Die angebliche Lena Weitz ist aufgrund ihrer schroffen Art und ihren Drohgebärden daran nicht ganz unbeteiligt.

Zum Glück erhält Lena Unterstützung aus dem alten Kollegenkreis. Dort aber ist man auch noch mit einem anderen Fall beschäftigt. Ein Mann wird verbrannt in seinem Auto aufgefunden. Gibt es hier einen Zusammenhang?

Helge Thielking versteht es seine Leser zu fesseln und das große Rätsel über die Identität der angeblichen Lena Weitz immer weiter auszubauen. Unvorstellbares kommt hierbei ans Licht und sogar der Titel des Buches „Das gute Kind“ macht seinem Namen alle Ehre.
Kurze Kapitel, große Spannung und viele Spekulationsmöglichkeiten begeistern hier von Seite zu Seite.

„Das gute Kind“ wartet mit einem wahrlich nicht vorhersehbaren Ende auf. So darf man am Ende auch schockiert sein und sich fragen was in manchen Menschen wirklich vorgeht. Dafür ist dieser Kriminalroman einfach überraschend gut.

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Das gute Kind

Inhaltsangabe:

Die Kommissarin Femke Sundermann traut ihren Augen kaum, als eine junge Frau an ihrer Türe klingelt und behauptet, sie wäre Lena Weitz, die Tochter ihrer besten Freundin Anja. Denn Anja ist vor 18 Jahren verschwunden, zusammen mit ihrem Baby. In ihrer Wohnung waren Blutspuren zu sehen, jedoch wurden die Leichen nie gefunden. Der Vater des Kindes, Bernd Noack, wurde in einem Indizienprozess wegen Mordes verurteilt und sitzt seither in Haft. Ist die junge Frau wirklich Lena Weitz oder eine Betrügerin? Doch woher weiß sie Dinge, die nur Femke und Anja wissen können? Lebt vielleicht Anja auch noch und ist Bernd Noack Opfer eines Justizirrtums? Femke Sundermann, die selbst gerade ihren kleinen Sohn durch einen tragischen Unfall verloren hat, nimmt die Ermittlungen auf und fördert Dinge in ihrem persönlichen Umfeld zutage, mit denen sie nicht gerechnet hat ...

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe mich beim Lesen dieser äußerst spannenden Geschichte sehr gut unterhalten.

Die Ermittlerin Femke Sundermann wird sehr gut eingeführt, der Leser erfährt am Anfang sehr viel über sie und kann sich gut in ihre Motivation einfinden und auch nachvollziehen, warum sie sich so in den eigentlich lange abgeschlossenen Fall verbeißt. Ich bin zwar persönlich der Meinung, dass sie ein paar Mal zu sehr verrennt und Grenzen überschreitet, aber das tut der Spannung keinen Abbruch.

Die übrigen Figuren im Buch sind weniger tief charakterisiert, aber das stört überhaupt nicht, denn man erfährt genug über sie, um auch bei ihnen ihre Handlungen nachvollziehen zu können.

Der Fall selbst ist verzwickt und die Lösung sehr überraschend und für mich in keiner Weise vorhersehbar. Das fand ich sehr gelungen – obwohl ich es sehr mag, beim Lesen mit der Hauptperson zu ermitteln, werde ich noch lieber von der Lösung überrascht.

Mein Fazit: Buchtipp!

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