Neil Olson: Ikone

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Neil Olson: Ikone
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Icon
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783426629680

Informationen zum Buch

Seiten
508

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Vom Gipfel des Berges Adelphos, oberhalb der windgebeugten Zedern, in deren Schatten die Gräber lagen, konnte er den Pindos erkennen, der sich wie eine graue Wolke im Osten erhob; er konnte die braunen Bergkämme ausmachen, die sich nach Norden und zur albanischen Grenze zogen, und sich beinahe vorstellen, er sähe die Sonne auf dem ionischen Meer im Westen glitzern.

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Handlungsort

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Griechenland 1944: In einem kleinen Bergdorf verteidigen Partisanen mit allen Kräften eine alte Kirche gegen die deutschen Besatzer. Das Gotteshaus beherbergt die Heilige Mutter Gottes von Katarini, eine geheimnisvolle byzantinische Ikone, der wundersame Kräfte zugeschrieben werden. Durch einen Verrat scheitert der Widerstand, es gibt viele Tote - und die Madonnenikone ist entschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Ein Rätsel. Sechzig Jahre später taucht sie plötzlich in New York bei einem mysteriösen Schweizer Bankier wieder auf. Doch auch andere haben es auf die wertvolle Ikone abgesehen. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.

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1944 bewachen griechische Partisanen im Dörfchen Katarini die Kirche, in der eine uralte, angeblich wundertätige Ikone aufbewahrt wird, um sie vor Übergriffen der deutschen Besatzer zu schützen. Dennoch kommt es zum Brand des Gotteshauses und zum Tod eines jungen Priesters. Die Ikone verschwindet auf rätselhafte Weise. Einige Jahre später kauft der Schweizer Industrielle Kessler das geheimnisvolle Bild und nimmt es mit, als er in die USA auswandert.

Im Jahr 2000 stirbt Kessler hochbetagt in seiner Privatkapelle, vor der Ikone mit den durchdringenden Augen. Seine Enkeltochter Christiana übernimmt die Nachlassverwaltung und trifft sich mit dem Museumsangestellten Matthew Spear, der sich im Auftrag seines Chefs die Ikone ansehen soll. Doch auch die griechisch-orthodoxe Kirche bekundet Interesse.

Doch Matthew hat nicht nur beruflich eine Verbindung zur Ikone. Sein Großvater Andreas und sein Patenonkel Fotis gehörten zu den Bewachern von Katarini, und nur die beiden wissen, was damals tatsächlich geschehen ist. Darüber gesprochen haben sie mit Matthew und seinen Eltern nie, doch als immer mehr undurchsichtige Gestalten im Zusammenhang mit dem Bild auf den Plan treten, wird ihm klar, dass sie etwas zu verbergen haben.

Der Stoff, aus dem die Kirchenthriller sind? Mitnichten! Altlasten aus der deutschen Besatzungszeit, international operierende, geheimnisumwitterte, düstere Figuren und eine Prise Mystery in Form des heilkräftigen Bildes vermengen sich mit papierdünnen Figuren und einer vorhersehbaren, klischeehaften Liebesgeschichte zu einem faden, elend langweiligen Einheitsbrei aus diversen Genre-Versatzstücken.

Nach etwa der Hälfte des Buches voller wild zusammengeschmissener Handlungsstränge und immer neuen seltsamen Gestalten war es mir einfach nur noch egal, was es mit dieser komischen Ikone auf sich hat. Querlesen bis zum Schluss ergab noch mehr verworrene Verwicklungen und den typischen abgedroschenen Hollywood-Showdown. Das wollte ich nicht mehr im Detail lesen - Abbruch.

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