Dan Brown: Illuminati

Hot
 
3.8 (4)
 
3.9 (54)
3344   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Dan Brown: Illuminati
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Angels & Demons
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783404148660

Informationen zum Buch

Seiten
800

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)
Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Autoren-Bewertungen

4 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.8
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.8  (4)
Charaktere 
 
3.8  (4)
Sprache & Stil 
 
3.8  (4)

Top 50 Rezensent
Zeige alle meine Rezensionen (48)
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Ich finde es schön, dass die Sprache sehr einfach gehalten ist und die Kapitel sehr kurz sind, so lässt das Buch sich leicht lesen. Außerdem ist es sehr spannend, vor allem die ersten 2/3 des Buches haben mich kaum losgelassen. Deshalb kann ich gut verstehen, dass das Buch von Menschen gelesen und gemocht wird, die sonst kein Buch anrühren würden. Bei der Schnitzeljagd durch Rom hat man das Gefühl, mitten drin zu sein, Rätsel zu lösen und selber den "path of Illumination" mit Robert Langdon zu gehen. Es ist, als wäre man selbst dabei und hätte einen Anteil daran, dass Dinge aufgedeckt werden, die seit Jahrhunderten vergessen und verborgen waren, das gibt dem Ganzen eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Allerdings kann ich auch verstehen, dass es für anspruchsvollere Leser, die etwas mehr lesen, als die Bücher von Dan Brown, nicht viel zu bieten hat und enttäuschend ist. Dennoch habe ich mich eigentlich ganz gut unterhalten gefühlt, nur das Ende ist viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und auch die Spannung lässt deutlich nach, wenn eigentlich schon alles klar ist und dann doch noch tausende "unvorhergesehene" Wendungen eingebaut werden. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich schon schlechtere und langweiligere Bücher gelesen habe und dass "Illuminati" schon eine ganz nette, mittelmäßige Lektüre für Zwischendurch ist.

Was ich allerdings für bedenklich halte ist, dass Halbwahrheiten und Lügen verbreitet werden, die die Masse der Leser dann glaubt und als die reine Wahrheit versteht. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, sich ein bisschen genauer über die Dinge zu informieren, die Dan Brown als Fakten verkaufen will.

Sehr gelacht habe ich über den Witz auf der letzten Seite:

Vittoria: "I plan to prove neutrinos have mass."

"Neutrinos have mass?" Langdon shot her a stunned look. "I didn't even know they were Catholic!"

Aber das lässt sich wohl nicht vernünftig ins Deutsche übersetzen...

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Es ist ein typisch amerikanischer Thriller mit viel Action und einem hollywoodigen Verlauf auf den letzten 200 Seiten; man mag sich über die Akkuratesse der wissenschaftlichen und kirchenrechtlichen Grundlagen streiten - aber vor allem ist es ein hochspannender Thriller, ein richtiger Pageturner, der sich hervorragend für zwei, drei verregnete Nachmittage auf dem Sofa eignet. Super fand ich, dass die Ambigramme im Buch abgedruckt waren (und sie sahen ganz schön furchteinflößend aus...)

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

#1 Rezensent
Zeige alle meine Rezensionen (1135)
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Die geheime Bruderschaft der Illuminati als eine Gemeinschaft intelligentester Wissenschaftler kämpft seit Jahrhunderten gegen die Institution Kirche und Religion. Der Hass sitzt tief und endlich sieht sich die Bruderschaft an ihrem Ziel: Vatikanstadt soll ausradiert werden und mit der Stadt der Glaube der Menschheit und alle Hoffnung auf Gott. Nur Robert Langdon und Vittoria Vetra, deren Vater brutal von der Bruderschaft ermordet wurde, können ein solches Ende abwenden. Doch es ist ein Lauf gegen die Zeit.

Ein 700 Seiten starkes Buch, das sich erstaunlich flott lesen lässt. Das mag einerseits an der verständlichen Sprache, andererseits an den recht kurzen Kapiteln liegen. Die Zutaten des Buches sind die eines guten Thrillers: Spannung, die immer weiter aufgebaut wird, gespickt mit humorvollen Dialogen (allerdings sind diese doch eher seltener), wissenschaftlich logisch erscheinende Erklärungen und ein Leser, der lange Zeit völlig im Dunkeln tappt und der sich fragt, wer denn nun der Verräter des Buches sein könnte. Leider gibt es ein großes Aber, weshalb ich die Euphorie zu diesem Buch auch nicht ganz so uneingeschränkt teilen mag.


Die letzten 100 Seiten haben mir das Buch insgesamt ein kleines bißchen vermiest, denn bis dahin war es wirklich sehr spannend und die Schnitzeljagd durch Rom schlicht faszinierend. Doch dann nahm es immer mehr die Formen einer besseren Seifenoper an. Auf diesen letzten Seiten geschahen Dinge, die so weit an den Haaren herbeigezogen waren, dass für mich die ganze Glaubwürdigkeit des Buches in Frage gestellt wurde. Bis dahin hatte Dan Brown es nämlich durchaus geschafft, logisch und glaubwürdig zu argumentieren. Doch die darauf folgende (un)glückliche Verkettung der Ereignisse ist so fern jeglicher Realität, dass ich nur noch dachte "In welchem actiongeladenen US-Film bin ich denn jetzt gelandet?".

Dennoch: Solange man das Ende nicht in Frage stellt (das sollte man schließlich auch bei vielen Extrem-patriotischen US-Filmen nicht tun), hat man mit "Illuminati" einen unglaublich spannend und gut geschriebenen Thriller, mit dem man ohne Reue einige Lesestunden verbringen kann.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Am Anfang war ich ja etwas enttäuscht. Illuminati begann genauso wie eine Menge anderer Bücher, bei denen Weltverschwörungen was Böses planen und ein Aussenseiter, der damit gar nichts zu tun hat, da herein gezogen wird um "die Welt zu retten". So etwas finde ich zwar immer ganz nett, aber nicht gut genug für die Lobeshymnen, die ich bisher über die Illuminati hörte.
Aber dann ging es irgendwann so richtig zur Sache und ich konnte das Buch höchstens noch aus der Hand legen um darüber nachzugrübeln, wer denn jetzt wohl wirklich auf wessen Seite stand und wo der erste Eindruck getäuscht hat oder auch nicht. (Natürlich lag ich mit so ziemlich allen meinen Vermutungen, die sich eh von Seite zu Seite änderten, falsch.)

Interessant könnte ich mir noch vorstellen, selber mal durch Rom zu wandern und zu überprüfen, was alles stimmte und welche Details wirklich so existieren und wo der Autor sich doch ganz viel dichterische Freiheit herausgenommen hat. Für Thrillerliebhaber und Freunde von Kunsträtseln ein rundherum empfehlenswertes Buch.


... und da ich die Beurteilung "Sie werden diesen Film mögen, wenn Sie auch Film X und Y gut fanden" aus der Cinema so gut finde, noch mein passender Spruch dazu:
Ein Mix aus Peter Watsons "Lügenlandschaft" und Thomas Giffords "Assassini" mit einem Schuss zusätzlicher Spannung, viel Spass dabei!

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

54 Bewertungen

 
(27)
 
(11)
 
(3)
 
(7)
 
(6)
Gesamtbewertung 
 
3.9
 
3.9  (54)
 
3.9  (54)
Zeige alle Einträge Zeige die hilfreichsten
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

"Illuminati" war das erste Buch, welches ich gelesen hatte. Ich kann es nicht mit anderen vergleichen, hab wenig Erfahrung in dem Bereich. Fakt ist: Ich lese selten, hab das Buch nur wegen des darin vorkommenden CERN zur Hand genommen und mich daran versucht. Nach den ersten zehn Seiten hab ich am Abend angefangen die Zeit zu vergessen und konnte das Buch erst wieder weglegen, als mir bewusst wurde dass es fünf Uhr am Morgen ist und ich zur Arbeit muss.

Ich finde es ist ein sehr fesselndes Buch mit viel Action, unerwarteten Wandlungen, gut verständlichen Beschreibungen und es hat auch bestimmt ein wenig Suchtpotenzial.

Ich konnt auf jedenfall nichtmehr aufhörn zu lesen und hab mich super geärgert dass da nicht noch n paar hundert Seiten mehr waren.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Dan Brown hat ein Welterfolg geschafft! Ist meiner Meinung nach das beste Buch das ich gelesen habe. Das Zusammenspiel von Wirklichkeit und Fiktion harmonieren perfekt miteinander und schafft so eine Geschichte, die die Leser mitreißt.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
1.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
1.0
Charaktere 
 
1.0
Sprache & Stil 
 
1.0

Zu Beginn ein starkes Buch, das mit zunehmender Seitenzahl immer mehr nachläßt; was zu Beginn spannend erswcheint wird ab der Mitte des Buches immer leichter ausrechenbar und fade. Starkes Thema schwach umgesetzt.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
1.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
1.0
Charaktere 
 
1.0
Sprache & Stil 
 
1.0

Beginnt nett, aber nach und nach stellt sich immer mehr heraus, dass Dan Brown weder Ahnung von den georaphischen Gegebenheiten in Rom, noch von den Grundlagen der Physik hat. Auch die sich ständig wiederholenden Floskeln, sowie das absurde Finale! Schade auch, da die Idee an sich vielversprechend war...

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Vor diesem Buch kann nur gewarnt werden. Das einzig Positive ist die einfache und reisserische Sprache die dazu führt, dass man das Buch schnell verschlingen kann. Am übelsten stösst die rudimentäre Recherche auf. Weder in kirchlichen Dingen (etwa "Wie funktioniert ein Konklave"), bei esoterischen Fragen (etwa "Was hat es mit den Grundelementen im esoriterischen Sinne auf sich") noch bei profanen Fragen zum Verkehr in Rom hat sich der Autor die Mühe gemacht zu recherchieren. Was dann dabei herausgekommen ist, ist nur ein Zeichen von Recherchefaulheit (da könnte er sich ein Beispiel an Neil Stevensons "Quicksilver" nehmen). Ähnlich übelkeiterregend ist die hirnlose, unlogische Story.

Ganz unangenehm wird die Story in dem Moment, wo deutlich wird, dass das "Rätsel" der Illuminaten seit Jahrhunderten von den Europäern nicht gelöst wurde. Der amerikanische Professor braucht dafür "natürlich" nur einen Tag. Da fragt man sich wirklich warum wir Europäer so dumm sind. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass nach Dan Browns Meinung von Anbeginn an gerade Englisch die Hauptsprache der Illuminaten war. Dumm für Weisshaupt, Herder und die anderen echten Illuminaten, die ja leider Deutsche waren.

Aber warum sollte sich Brown an solchen Kleinigkeiten wie Authentizität, Logik oder fachlicher Korrektheit orientieren? Der Originalroman zu den Illumaten, die "Illuminati Tirilogie" von Shea / Wilson ist sehr zu empfeheln. Als erster hat dann Umbetro Eco im "Foucaultschen Pendel" Versatzstücke von Wilson / Shea übernommen. Eco hat aber einen ausgesprochen guten Roman geschrieben, auch wenn eben nicht jede Idee von ihm selbst war. Was aber Dan Brown aus dem Thema gemacht hat, ist letztlich eine Zumutung. Da kann man nur hoffen, dass er nicht noch andere gute Romane "zitiert" und verhunzt.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Alle Rezensionen ansehen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue