Elizabeth George: Im Angesicht des Feindes

Elizabeth George: Im Angesicht des Feindes

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Elizabeth George: Im Angesicht des Feindes
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
In the Presence of the Enemy
ISBN-13
9783442441082

Informationen zum Buch

Seiten
736

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Handlungsort

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Die zehnjährige Charlotte ist spurlos verschwunden. Und sofort hat ihre Mutter, die konservative junge Politikerin Eve Bowen, einen Verdacht. Nur Dennis Luxford kommt für sie als Täter in Frage, der Chef eines berüchtigten Skandalblattes und Vater ihrer unehelichen Tochter Charlotte. Ein agekartetes Spiel, um ihre Karriere zu ruinieren und Luxford riesige Auflagen zu verschaffen? Inspector Lynley ermittelt - und sticht in ein Wespennest aus Affären, Lügen und schmutzigen Geheimnissen...

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Klatsch, Tratsch, Politik

Als die Tochter der konservativen Staatssekretärin Eve Bowen spurlos verschwindet, ist das natürlich ein gefundenes Fressen für die britische Regenbogenpresse. Pikantes Detail: die kleine Charlotte ist unehelich geboren, eine Tatsache, die Eve klug für ihren Wahlkampf umzudeuten wusste, und der Vater ist Dennis Luxford, Chef eines der auflagenstärksten Klatschblätter. Außer Eve und Dennis selbst weiß das jedoch niemand.

Oder doch? Charlottes Entführer meldet sich und verlangt von Luxford, sich auf der Titelseite seiner Zeitung zu seinem erstgeborenen Kind zu bekennen, andernfalls würde er Charlotte etwas antun. Luxford ist hin- und hergerissen zwischen dem plötzlich aufkeimenden schlechten Gewissen gegenüber der Tochter, die er stets verleugnet hat, und der Angst, sein Gesicht und seine jetzige Familie zu verlieren. Eve Bowen ihrerseits scheint selbst in dieser Ausnahmesituation Karrierekalkül über Mutterinstinkte zu stellen und verweigert die Zustimmung zur Veröffentlichung der Wahrheit. Auch die Polizei will sie nicht einschalten, aus Angst, die Presse könne etwas spitzkriegen.

So ist es zunächst nur Simon St. James, den Luxford zu Rate zieht, doch ohne polizeiliche Unterstützung sind ihm die Hände gebunden, selbst wenn seine Frau Deborah und Lynleys Verlobte Helen Clyde kräftig bei den inoffiziellen Ermittlungen mitmischen und die eine oder andere interessante Information zutage fördern.

Dass das nicht gutgehen kann, ist klar wie Kloßbrühe, und schließlich sind Lynley und Havers doch noch in die Untersuchungen verwickelt. Lange Zeit fischen jedoch auch sie im trüben und haben nichts als ein paar Indizien, während verschiedene Einzelheiten über die Entführung doch an die Presse durchsickern und sich in den bunten Blättern die wüstesten Vermutungen geradezu überschlagen.

Elizabeth George wirft einen unbarmherzigen Blick auf die Machenschaften auf höchster politischer Ebene und hinter die Kulissen der Klatschpresse und legt wieder einmal äußerst geschickt eine Menge falscher Fährten, manche lahm, manche verführerisch glaubwürdig. Kombiniert mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik und den obligatorischen Einblicken ins Privatleben des Stammpersonals ergibt sich ein "rundes" Ganzes. Einer der besten Bände der Reihe, spannend bis zum Herzschlag-Finale!

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