Åsa Nilsonne: Im Verborgenen

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Åsa Nilsonne: Im Verborgenen
Verlag
ET (D)
1996
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
I det tysta
ET (Original)
1992
ISBN-13
9783442454419

Informationen zum Buch

Seiten
224

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Er hatte beim Hinausgehen das Licht ausgeschaltet, nicht wegen der Stromrechnung - mit so etwas brauchte er sich nicht abzugeben -, sondern um sich wieder überwältigen zu lassen, wenn er das Licht anmachte.

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Handlungsort

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Für die Kollegen im Morddezernat scheint der Fall klar zu sein: Das Opfer ist eine junge Forscherin aus dem Mikrobiologischen Institut in Stockholm, der Hauptverdächtigte ihr Exfreund. Aber für die ehrgeizige Polizistin Monika Pedersen geht die Rechnung nicht so einfach auf. Sie nimmt das Genforschungsinstitut, in dem die Tote arbeitete, unter die Lupe, und stößt dabei auf einen furchtbaren Verdacht ...

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Eher lahme Konstruktion

Monika Pedersen übernimmt für einige Wochen eine Vertretungsstelle in Stockholm und ermittelt über die Ermordung von Hermine Gyldenklou, eine Tote, die sie und ihr Kollege Mikael im nahen Skärholmen aufgefunden hatten. Unter der Regie von Kommissarin Daga Eriksson werden Ex-Freunde, Familie und Arbeitskollegen unter die Lupe genommen. Eher zufällig findet Monika eine Spur, die jedoch in eine völlig andere Richtung zeigt als die, die Daga vehement verfolgt.
Das Buch schrammte bei mir knapp an der Beurteilung vorbei "immer noch gut für zwischendurch". Es war zwar stilistisch genau so geschrieben, aber mir gefielen eine Reihe von Handlungselementen gar nicht. Das fängt an bei Monikas permanenten Überlegungen, wie sie zu Mikael steht und ob die Vertretung ihre Beziehung beeinflusst, bis sich in der Hälfte des Buchs für den Leser herausstellt, dass Mikael sich für Liebhaber interessiert - da fragte ich mich erstmals, ob ich an der Nase herum geführt werde, denn über gute und enge Freunde mache ich mir eine andere Art Gedanken. Dann macht Monika einen dienstlichen Kurztrip, der sie auf eine (Achtung: spannungsaufbauender Kniff!) neue Spur bringt. Der Trip verläuft aber unnötig merkwürdig und lässt Monika in einer für mich nicht nachvollziehbaren Panik zurück nach Stockholm fliegen. Mag sein, dass die beschriebene Möglichkeit besteht, aber so eine vermutet große Nummer ist für einen kurzen Whodunit zu arg aufgetragen.
Auch Daga, eine gestresste Mutter mit Beruf-Kind-Spagat und den entsprechenden Sorgen, war mir für eine Randfigur zu marktschreierisch und Monika, die sich seit Jahren nicht in private Beziehungen traut, steigt bei einer Kneipentour mit dem ersten sypathischen Mann ins Bett. Aus rein konstruktiven Gründen wohl, damit der ihr einen Puzzlestein für den Fall liefern kann.
Die eigentliche Auflösung und das Motiv sind realistisch, aber das ganze Drumherum passte in meinen Augen nicht so recht zum Format des Krimis.

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