Jodi Picoult: In einer regnerischen Nacht

Jodi Picoult: In einer regnerischen Nacht

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Jodi Picoult: In einer regnerischen Nacht
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Mercy
ET (Original)
1996
ISBN-13
9783492236553

Informationen zum Buch

Seiten
512

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Nachdem sie all die Gegenstände, die ihre gemeinsame Geschichte ausmachten, in Whiskeykartons verpackt hatte, wurde das Haus ein durch und durch weiblicher Ort.

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Handlungsort

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Ein Mord aus Liebe im Familienumfeld zerstört die Ehe von Allie und Cam. Wie weit darf Barmherzigkeit gehen? Diese Frage entzweit nicht nur das Paar. Erst bei einer Gerichtsverhandlung sehen sich die beiden wieder. Als Cams Cousin freigesprochen wird, der seine von Schmerzen gepeinigte, todkranke Frau aus innerer Zuneigung tötete, müssen Allie und Cam sich fragen, ob es für sie noch einen Neuanfang geben kann...

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Was man aus Liebe tut ...

"In einer regnerischen Nacht" war mein zweites Buch von Jodi Picoult.
Das Reinkommen und endgültige Landen in der Geschichte fand ich leider schwierig und hat bei mir vergleichsweise recht lange gedauert.
Kurzfristig hat es mich geärgert, dass die Buchbeschreibung so viel Essenzielles verrät. Wer diese also noch nicht kennt und das Buch gerne noch lesen würde, sollte den Klappentext meiner Meinung nach nicht lesen, um sich nicht selbst zu spoilern!

Trotz etwas holprigem Einstieg war ich überrascht, dass ich im Laufe des Lesens immer mehr Gefallen an der Geschichte gefunden habe. Bis zum Ende hin wurde fast alles wieder 'gut gemacht', was der Beginn erst 'verbaut' hat.

Die Charaktere haben auf mich teilweise emotionslos und melancholisch gewirkt, gleichzeitig aber auch sehr realitätsnah und authentisch, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Obwohl ich Allie und Cam, also zwei der Hauptprotagonisten, vollkommen unsympathisch fand, hat es mich überrascht, am Schluss zu merken, dass ich eigentlich total gern von ihnen gelesen habe.

Jodi Picoult ist ja dafür bekannt, heikle und brisante Themen in ihren Büchern zu behandeln. In diesem Buch hier geht es um Euthanasie (Sterbehilfe). Und dazu möchte ich kurz sagen: Ja, der Mord/Beihilfe zum Selbstmord wird thematisiert, macht aber bestimmt nicht den Löwenanteil des Buches aus, so wie es der Klappentext vermuten lassen könnte. Mich persönlich hat das aber weniger gestört, ich fand die Umstände, die zur Ehekrise von Allie und Cam beigetragen haben, nämlich genauso interessant und somit ebenfalls lesenswert.

Generell war dies wieder so ein Buch, über das man ewig philosophieren könnte: was ist Recht, was ist Unrecht? Sind Gesetze immer sinnvoll? Sind Verurteilungen immer fair? (Auch in Anbetracht der Umstände, die zu einer vermeintlichen Straftat führten?) ...
Für jemanden wie mich, der leidenschaftlich gerne über solch berührende Themen sinniert, war der Inhalt des Buches optimal. Und ich freue mich schon jetzt auf Weiteres von Jodi Picoult!

Wen ein längerer, etwas anstrengender Einstieg nicht abschreckt, den erwartet hier eine spannend zu verfolgende Affäre inklusive einhergehender Ehekrise, einzigartige Liebesgeschichte(n) und großartigen, nachdenklich stimmenden Lesestoff!

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