Donna Leon: In Sachen Signora Brunetti

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Donna Leon: In Sachen Signora Brunetti
Verlag
ET (D)
2000
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Fatal Remedies
ET (Original)
1999
ISBN-13
9783257233117

Informationen zum Buch

Seiten
311

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die Frau ging ruhigen Schrittes auf den leeren campo.

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Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muss Commissario Brunetti feststellen, dass der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau.

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Sextourismus lockt vor allem Pädophile in asiatische Länder, doch seit neue EU-Bestimmungen in Kraft getreten sind, können solche Männer auch für ihre Taten, die sie im Ausland begehen, belangt werden. Reisebüros werben nun für ihre Sexreisen nur noch in Metaphern: "Hotel mit zugänglichen Bediensteten zu jeder Tageszeit" etc. sind keine Seltenheit mehr. Was sich dahinter versteckt, ist offensichtlich. Paola Brunetti, die für ihre oft radikalen Ansichten schon berüchtigt ist, fasst den Entschluß, gegen solche Reisebüros vorzugehen und ihr fällt nichts Besseres ein, als des nachts die Schaufenster mit einem großen Stein einzuwerfen und anschließend auf die Polizei zu warten. Sie will ein Zeichen setzen, doch da es sich um Commissario Brunettis Frau handelt, wird der Vorfall unter den Teppich gekehrt. Doch dann wird Mitri, der Besitzer des Reisebüros, brutal ermordet und neben seiner Leiche findet die Polizei einen Zettel auf dem sich der Mörder auf den Sextourismus bezieht.

Obwohl Paola Brunetti auf mich bisher immer etwas radikal wirkte, setzt sie sich in "In Sachen Signora Brunetti" unglaubwürdig in Szene. Sie geht ohne Rücksicht auf Ehe und Familie vor, vergisst dabei Werte, die ihr bisher wichtig waren. Guido Brunetti ist wie immer der liebenswerte, intuitive Commissario, der sehr wohl zwischen Privatleben und Familie zu trennen weiß und so hängt das Damoklesschwert einer Ehekrise über dem ganzen Roman. Leider bleiben viele Beweggründe der Protagonisten etwas undurchleuchtet und so haben wir es hier auch mit einer recht unspannenden Geschichte zu tun, die eher das Thema der Familie Brunetti als Aushängeschild vorzeigt. Der Mord selbst rückt in den Hintergrund, weshalb sich Krimiliebhaber mit dem Lesen schwertun könnten. Fans der Brunettis werden sich jedoch bald wieder heimisch fühlen und sich freuen, mehr über ihre Lieblingsfamilie zu erfahren.

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