Ingar Johnsrud: Der Hirte

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Ingar Johnsrud: Der Hirte
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Wienerbrorskapet
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783764505875

Informationen zum Buch

Seiten
512

Sonstiges

Originalsprache
norwegisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Im Halbdunkel räumte die Flugbegleiterin das unberührte Tablett mit Räucherlachs, Wolfsbarsch aus dem Bosporus und Wiener Apfelstrudel ab.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
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Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...

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Der Hirte

Die Politikerin Kari Lise Wetre hat schon eine Weile nichts mehr von ihrer Tochter gehört und bittet die Polizei, sich der Sache anzunehmen. Kurz darauf geschieht etwas Furchtbares auf einem Hof vor den Toren Oslos, welcher Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« ist. Fünf Männer wurden dort grausam dahingemetzelt. Als die Polizei eintrifft, ist sie erstaunt, denn der alte Hof entpuppt sich als Hochsicherheitstrakt und im Keller gibt es ein Labor. Wo aber sind die restlichen Mitglieder der Sekte, zu der auch Annette Wetre gehört?
Eine junge Frau wird vermisst. Auch wenn es sich um die Tochter einer bekannten Politikerin handelt, ist das nichts, was die Polizei besonders beunruhigt, denn Annette Wetre ist erwachsen und hatte keinen besonderen Draht zu ihrer Mutter. Doch dann nimmt die Sache Fahrt auf, denn auf dem Hof der Sekte geschieht ein Massaker und viele Mitglieder sind verschwunden. Nach und nach kommen Fakten über die Sekte ans Tageslicht, die erschreckend sind.
Es dauerte ein Weilchen, bis ich mich in die Geschichte hineingefunden habe, da einiges angerissen wird und sich erst später zusammenfügt. Es gibt Rückblenden in die Zeit des Zweiten Weltkrieges und eine geheimnisvolle Bruderschaft kommt ins Spiel. Es ist eine komplexe Geschichte, die die Aufmerksamkeit fordert. Die beschriebenen Grausamkeiten sind schwer zu verkraften.
Kommissar Frederik Beier wollte bei einem Brand helfen und hat dabei sein Leben aufs Spiel gesetzt. Das hat Spuren hinterlassen. Auch sehen ihn nicht alle Kollegen gerne bei diesen Ermittlungen. Dann bekommt Beier die Ermittlerin Kafa Ipbal an die Seite gestellt, was ihm nicht gefällt. Doch schon bald muss er feststellen, dass sie sehr fähig ist.
Aber auch die anderen Figuren sind sehr gut gezeichnet. Es waren interessante Charaktere, auch wenn mir die wenigsten sympathisch waren.
Ich finde, dass insgesamt eine ziemlich bedrückende Atmosphäre vorherrscht. Trotzdem hat mir der Thriller gut gefallen, denn die Handlung ist realistisch und logisch aufgebaut.
Meine Leseempfehlung für diesen spannenden Thriller.

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Der Hirte und viele Verbrechen

In seinem Debütroman hat sich der Autor meiner Meinung nach von viel zu vielen Themen hinreißen lassen, denen er einfach gar nicht gerecht werden kann. Es geht um Zustände innerhalb der norwegischen Polizei, um Terrorismus, um Islamismus, um die Gräueltaten der Nazis mit ihren Experimenten an der Menschheit, Rassenhass und natürlich auch um Sekten. Alles wird ein bisschen verwoben und eigentlich wurde ich mit so vielen Namen, Orten und anderen Informationen regelrecht zugekleistert und habe einiges davon gar nicht richtig verstanden. Desweiteren ist mir negativ aufgefallen, das ich mich manchmal in einer Handlung oder kurzen Gegebenheit befand, ohne genau zu Wissen, wie ich nun dort gelandet bin, was mich aber auf eine schlechte Übersetzung schließen lässt. Da hat einiges für mich Satz mäßig nicht zusammengepasst und die Abschnitte von verschiedenen Handlungen wurden oft nicht richtig getrennt, das man eine Zeile weiter schon wo ganz anders war.
Mir war das ganze irgenwie zu Oberflächlich und auch mit den Ermittlern hatte ich so meine Schwierigkeiten. Klar ist das Buch unterhaltsam, wenn auch stellenweise wirklich ermüdend, aber Tempo hat die Geschichte.
Manchmal wäre weniger mehr gewesen und ich Denke das trifft es für mich am besten.
Vielleicht kann das Gesamtwerk am Ende überzeugen, aber der Auftakt war mir zu schwach und konnte mich nicht wirklich überzeugen.

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