Martha Grimes: Inspektor Jury geht übers Moor

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Martha Grimes: Inspektor Jury geht übers Moor
Verlag
ET (D)
1991
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The old Silent
ET (Original)
1989
ISBN-13
9783499134784

Informationen zum Buch

Seiten
476

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Er hatte sie heute schon einmal gesehen, im Museum hinter dem Pfarrhaus.

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Als Inspektor Jury die schöne, schweigsame Frau zum erstenmal sieht, erscheint sie ihm wie die tragische Königin aus einem Shakespeare-Drama. Am selben Abend erschießt die Unbekannte in der Lounge eines vornehmen Country-Hotels vor seinen Augen ihren Mann. Der Fall scheint für die Polizei von Yorkshire völlig klar. Doch Jury findet bald heraus, daß der Ermordete keineswegs der Ehrenmann war, den alle Welt in ihm sah.

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Der zehnte Band wird dicker
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Inspektor Jury folgt fasziniert einer fremden Frau - und muss zusehen, wie sie ohne viel Federlesens ihren Mann vor seinen Augen erschießt. Über das Warum schweigt sie sich aus, fordert damit aber Jury heraus, der den Grund herausfinden will. Jury findet ein tragisches Ereignis in ihrer Vergangenheit, das aber bereits acht lange Jahre zurück liegt, eine angesehene Familie und eine ausgesprochen schweigsame Witwe.
Der zehnte Jury-Krimi überrascht mit seiner Dicke. Obwohl Grimes ihren Superintendent bereits auf den ersten Seiten mit dem Mord konfrontiert, kommen die Untersuchungen nur langsam in Gang. Da die Tat nicht in Jurys Revier geschah, meldet er sich krank und nimmt Genesungsurlaub - in den Mooren Yorkshires, wo die Familien von Täter und Opfer leben.
Der Krimi kommt eher als Roman daher, in dem es nebenbei auch diesen tödlichen Schuss gibt. Jury und Melrose Plant kümmern sich im Buch sehr intensiv um Rockmusik - nicht umsonst dankt die Schriftstellerin im Vorwort einer ganzen Reihe legendärer Musiker. Wer das Buch als reinen Krimi liest, wird die Bezüge zu Gitarristen und ihren Künsten, zu Songtexten, zu Musikstilen als deutliche Längen auslegen (auch mir war es streckenweise viel zu langatmig). Der gewiefte Krimileser ahnt zwar, dass es einen Zusammenhang zum Fall geben muss, aber die Handlung lässt sich extrem viel Zeit mit der Erklärung. Was diese Schilderungen bestens konterkariert, ist die quengelige Tante Agatha, mit der Melrose geschlagen ist. Agatha stichelt und piesackt ihren Neffen in Höchstform - ein Genuss zum Lesen.
Der Fall selbst? Den fand ich am Ende in seiner Gesamtheit sehr kompliziert und konstruiert. Wirklich überzeugt hat mich die Lösung am Ende nicht. Abgesehen davon ist "der Gang über's Moor" ein detailliertes Portrait einer angesehenen und nur vordergründig edlen Gesellschaft.
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Dieser Jury-Krimi ist etwas anders als die bisherigen Teile. Erstens ist er viel dicker als die meisten anderen Bücher, zweitens wird Jury hier zum ersten Mal Zeuge eines Mordes und muss den Täter, bzw. in diesem Fall die Täterin, nicht erst ermitteln. Es ist von Anfang an klar, wer die Täterin war, nun muss herausgefunden werden, warum sie den Mord begangen hat.

Die Geschichte ist sehr fesselnd und führt natürlich – wie immer bei Martha Grimes - auf die Vergangenheit der beteiligten Personen zurück. In diesem Jury-Teil ist es mir zum ersten Mal gelungen, richtig mitzurätseln. Martha Grimes versteht es einfach zu gut, ihre Leser an der Nase herumzuführen, es ist unglaublich, was für Plots sie sich ausdenkt und wie sie die unwahrscheinlichsten Mordfälle einleuchtend erklären kann.

Dieser Teil hat mir bisher mit am besten gefallen, ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und war unheimlich gespannt auf die Auflösung des Falles. Auch die Nebenfiguren bekommen in diesem Teil viel Raum für ihre Geschichten zugeteilt.

Dieser Krimi war nicht nur wegen seiner Hauptgeschichte sehr gut und spannend, sondern ich bin nun auch sehr neugierig darauf, wie es im nächsten Teil mit den immer wiederkehrenden Nebencharakteren der Serie weitergehen wird!!

C
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