Martha Grimes: Inspektor Jury küßt die Muse

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Martha Grimes: Inspektor Jury küßt die Muse
Verlag
ET (D)
1988
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Dirty Duck
ET (Original)
1984
ISBN-13
9783499121760

Informationen zum Buch

Seiten
251

Serieninfo

Sonstiges

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Es ist Hochsaison im Shakespeare-Städtchen Stratford-upon-Avon. Wie unangenehm, dass gerade jetzt eine reiche Amerikanerin ermordet wird. Und die Touristen-Gruppe lichtet sich weiter. Der Mörder hinterlässt bei seinen Opfern einen Zettel mit je zwei Zeilen eines elisabethanischen Gedichts, und das hat viele Strophen! Inspektor Jury zieht einen schrulligen Literaturprofessor hinzu, der nebenbei an der These arbeitet, dass Shakespeare seinen Kollegen Marlowe ermorden ließ.

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Jury meets Shakespeare

Diesmal bringt der Fall Richard Jury zur Verzweiflung: Alle Hinweise, die bei der toten Amerikanerin gefunden werden, deuten auf einen Serienkiller hin. Noch dazu ist es nicht einmal sein Fall, denn eigentlich sollte er nur einen Vater beruhigen, dessen Sohn verschwunden ist. Der Vater, Amerikaner und mit derselben Reisegruppe unterwegs wie die Tote, wollte einfach nur jemanden vom Yard sprechen. Die Reisegruppe dezimiert sich leider weiter und als ein Mitglied in London zum Opfer wird, kann Jury sich sofort dienstlich einmischen.
Zur Seite steht Melrose Plant, der die elisabethanischen Gedichte zwar nicht kennt, der aber eine anstrengene Bekanntschaft zum mitreisenden Literaturspezialisten Harvey aufrecht erhält. Harvey kennt die Zeitgenossen Shakespeares aus dem Effeff und die Polizei erhofft sich, aus dem Gedicht Hinweise zu erhalten.
Grimes baut das Leben von Shakespeare und ganz besonders seines Zeitgenossen Christopher Marlowe pfiffig in die Handlung ein: Harvey hat eine ganz eigene Theorie zum Tod Harveys und argumentiert Melrose mit einem enormen Faktenwissen und einem tragbaren Computer fast zu Boden, um seine Theorie zu belegen. Leider ist das Gedicht, das bei den Toten in einzelnen Teilen gefunden wird, von keinem der beiden...
Ich fand den Krimi faszinierend, weil dieses Gedicht und die Zeit Shakespeare/Marlowe gut recherchiert in die Handlung eingebaut waren. Das wird in meinen Augen dann aber auch ein kleines Manko, denn die Konstruktion wird am Ende sichtbar und wirkt etwas überzogen. Gerade was den Jungen angeht, war's wirklich eine Nummer zuviel. Was den Mörder angeht, war dieser mächtig verdreht. Weil die Szenerie insgesamt aber schon recht klug angelegt war, lege ich einen Stern drauf.
Ein kleines P.S. sei erlaubt: An den rororo-Ausgaben der Jury-Romane liebe ich die Buchcover sehr, denn die Zeichnungen sind individuell auf den jeweiligen Inhalt abgestimmt und in ihrer Charakteristik absolut einzigartig.

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ieses Buch war mein erster Jury-Krimi. Wir hatten ihn schon lange im Schrank stehen, und da ich für die Badewanne ein leichtes, dünnes Buch brauchte, habe ich es einfach herausgegriffen, ohne mich um die Reihenfolge zu kümmern.

In der Nacht habe ich das Buch nur unter Protest aus der Hand legen können, als mir die Augen zufielen. Ein paar der Figurenkonstellationen habe ich zwar nicht so recht verstanden, aber das liegt wohl daran, dass ich nicht mit dem ersten Band angefangen habe. Insgesamt ein spannender, ironisch-witziger Krimi den man gut in einem Stück weglesen kann. Dieser spezielle Teil war mir wegen seines literaturwissenschaftlichen Hintergrundes gleich sympathisch. Obwohl mir die Auflösung vielleicht ein wenig zu konstruhiert war, hat es Spaß gemacht und ich werde wohl noch mehr Teile aus der Jury-Reihe lesen!!

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