Iris Mueller: Lichtertod

 
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Iris Mueller: Lichtertod
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442485109

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Es war ein herrlicher Tag.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
Handlungsorte
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In der Vorweihnachtszeit strahlt Salerno in einem ganz besonderen Glanz: Wenn die Tage kürzer werden, verzaubert ein Meer von Weihnachtslichtern die malerische Hafenstadt an der Amalfiküste. Doch dieser Zauber wird jäh durchbrochen, als statt der Lichtinstallation ein kunstvoll an einer Hauswand drapierter menschlicher Kopf für Aufsehen sorgt. – Der zweite mysteriöse Mordfall innerhalb kurzer Zeit für Salernos frischgebackene Hauptkommissarin Patrizia Vespa, die erkennen muss, dass sie sich inmitten eines blutigen Rachefeldzuges befindet. Denn schon bald wird Salernos Lichtertraum durch den nächsten grausamen Mord getrübt ...

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Lichterspiele in Salerno

Helle Aufregung herrscht in der malerischen italienischen Hafenstadt Salerno, als nach Anschalten der Weihnachtslichter ein menschlicher Kopf vom Teatro Verdi herunter hängt.
Hauptkommissarin Patrizia Vespa und CoHauptkommissarin Cristina D´Avossa arbeiten mit ihrem Team auf Hochtouren, kommen aber anfangs nicht weiter. Bis ein Zufall sie auf eine heiße Spur führt.


Von Montag, 31.10. 2011 - Samstag, 03.12.2011 nimmt mich die Autorin mit zu Mordrecherchen in die süditalienische Stadt Salerno. Die bildhaften Beschreibungen der Straße, Plätze und eines Gartens, den die Kommissare immer wieder aufsuchen, lesen sich so farbenfroh und interessant, dass ich Lust bekomme, diese Stadt am Meer auch mal zu besuchen. Am besten während der Lichtillusionen. Immer wieder eingestreute italienische Worte lassen ein Wohlfühl-Gefühl von dort sein entstehen.

Patrizia und Cristina sind zwei sehr sympathische junge Frauen, die sich mit ihren gegensätzlichen Vorstellungen sehr gut ergänzen. Auch die anderen Protagonistenm haben ihre Eigenheiten, Stärken und Schwächen und kommen sehr echt und menschlich rüber. Ich sitze aber nicht nur neben den Kommissarinnen am Schreibtisch, sondern werde auch in ihren den Alltag mitgenommen und erfahre so vieles aus ihrem persönlichen Umfeld. Bei Ihren Ermittlungen stoßen sie auf eine Menge Informationen, aber keine konkreten Hinweise auf den Täter. Bei dessen Gedanken, die kursiv eingestreut sind, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Überhaupt versteht es die Autorin, die Spannung von Anfang an auf einem gleichbleibend hohen Level zu halten, bis sie ganz zum Schluss im Giardino della Minerva zusammenbricht. Denn hier ist der Fall nun fast gelöst. Manche Kapitel beendet sie so, dass ich unbedingt wissen will, was es nun mit diesen Andeutungen, die gemacht werden, wieder auf sich hat. Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Was mir am meisten gefällt sind die leisen kriminalistischen Töne. Es gibt Tote, ja, aber die Beschreibungen des Blutvergießens halten sich in Grenzen. Für meine Fantasie ist dadurch ein großer Spielraum gegeben.

Ich habe eine spannende, athmosphärisch dichte und gut durchdachte Geschichte gelesen, die ich gerne weiter empfehle. Ich habe mich trotz der Toten in Salerno sehr wohl gefühlt.

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Ein dunkler Fleck im Licht

Dieser Krimi der Autorin Iris Mueller führt uns ins herbstliche Salerno an der Amalfiküste. Wie jedes Jahr soll die prächtige Lichtinstallation die Menschen in die Stadt locken und ein Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit sein. Doch in diesem Jahr stört ein menschlicher Kopf die Choreografie der Lichtersterne.
Hauptkommissarin Patrizia Vespa und ihr Team stehen mächtig unter Druck, um diesen Fall zu klären, denn nichts soll den erwarteten Trubel in der Stadt stören. Aber der Rest des Toten bleibt verschwunden und es gibt auch keine verwertbaren Spuren. Patrizia kann nicht glauben, dass auch ihr zweiter Fall nach Amtsantritt in Salerno wieder ungeklärt bleiben soll. Denn kurz vorher musste sie schon den Fall des verschwundenen Polizisten, der nach Monaten angespült wurde und keine Lunge hatte, zu den Akten legen. Sie ist ehrgeizig und möchte ihre Fälle klären, daher geht ihr der Verlauf der Ermittlungen mächtig gegen den Strich. Bis ihr urplötzlich der Gedanke kommt, dass die beiden Todesfälle zusammengehören könnten. Es muss neu gedacht werden und dann er geben sich erste Hinweise.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und Salerno ist so bildhaft beschrieben, dass ich mir die Stadt gut vorstellen konnte und Lust darauf bekam, diese Orte alle einmal anzusehen.
Patrizia kam mir anfangs sehr spröde vor, aber mit der Zeit konnte ich mich immer besser in sie hineinversetzen. Ihr Beruf ist ihr wichtig und sie will Erfolg, dabei bleibt ihr Privatleben auf der Strecke. Sie braucht aber auch das Alleinsein, um sich mit ihren Fällen auseinanderzusetzen. Aber auch ihr Team ist toll, allen voran ihre Kollegin Cristina D´Avossa, die mit ihrer herzerfrischenden Art Vespa gut ergänzt. Überhaupt sind alle Chraktere sehr gut und authentische dargestellt.
Zwischendurch erfahren wir auch die Gedankengänge des Täters, den Rache antreibt für etwas, das weit in der Vergangenheit geschehen ist. Warum hat er so lange gewartet, bevor er aktiv geworden ist?
Die Spannung ist von Anfang an hoch und der Spannungsbogen wird bis zum Ende gehalten, denn immer wieder gab es Wendungen, die meine Überlegungen über den Haufen warfen. Ich war also sehr lange genauso ratlos wie die Ermittlerinnen.
Ein spannender und sehr atmosphärischer Kriminalroman, den ich nur empfehlen kann.

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(Aktualisiert: 11 Dezember 2016)
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Ein spannender Italienkrimi mit einer einzigartigen Atmosphäre

In jedem Jahr erstrahlt die Altstadt von Salerno in einem weihnachtlichen Lichterglanz, der vor allem Touristen anlocken soll. Doch anstatt eine heimelige Atmosphäre zu verbreiten, werden die Besucher der süditalienischen Küstenstadt diesmal mit einem Anblick überrascht, der eher makaber als stimmungsvoll ist. Denn zwischen den herunterrieselnden Lichterflocken hängt mit Drahtseilen am Gebäude drapiert der abgetrennte Kopf eines Toten. Hauptkommissarin Patrizia Vespa, die erst vor Kurzem aus Merano an die Amalfiküste gekommen ist, übernimmt mit ihrem Team den merkwürdigen Fall und stellt bereits am Tatort fest, dass der Kopf zu dem bekannten Ingenieur Ugo Meriani gehört. Doch er bleibt nicht der Einzige, der einem perfiden Rachefeldzug zum Opfer fällt und schon bald haben die Ermittler alle Hände voll zu tun, um hinter das Motiv der grausamen Morde zu kommen und den Täter zu stellen.

„Lichterglanz“ ist der erste Band einer neuen Krimireihe, in dem die ehrgeizige Erste Hauptkommissarin Patrizia Vespa gemeinsam mit ihrer Kollegin Hauptkommissarin Christina D´Avossa und einer Handvoll weiterer Mitarbeiter auf die Jagd nach Gesetzesbrechern geht. Dabei könnte man fast glauben, dass es in dem idyllisch gelegenen Ort am Golf von Salerno keine Verfehlungen geben kann, so wundervoll wird die Landschaft beschrieben, so traumhaft muten die besuchten Plätze an. Und doch musste sich Patrizia gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit im Süden Italiens eingestehen, dass es auch hier genug Verbrechen gibt und nicht jedes gelöst werden kann. Wie der Mord an einem ehemaligen Kollegen, der ihnen noch immer Rätsel aufgibt und der ihr schwer zu schaffen macht. Demgegenüber geht ihre Partnerin Christina D´Avossa wesentlich relaxter mit gelegentlichen Misserfolgen um und versteht es ab und an auch Patrizia Starrsinn zu durchbrechen. Ein sympathisches Duo, mit dem es hoffentlich noch mehr Fälle gibt, bei denen der Leser jederzeit miträtseln kann und die wendungsreich und mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit in Erscheinung treten.

Fazit:
Ein spannender Krimi, der den Leser tief in die einzigartige Atmosphäre an der Amalfiküste eintauchen lässt und ihn mit einem kniffligen Fall, mit vergangenem Unrecht und mit einem toughen Ermittlerteam hervorragend unterhält.

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