James Hankins: Sechzig Sekunden

James Hankins: Sechzig Sekunden

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James Hankins: Sechzig Sekunden
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Jack of Spades
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783492307871

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Peter Lisbon wurde von einer Stimme geweckt.

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Handlungsort

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Das Gesicht oder beide Füße verlieren? Alle Zähne oder ein Ohr? Sich selbst umbringen oder zusehen, wie die eigene Frau erschossen wird? Ein perfider Killer treibt in Boston sein Unwesen. Er stellt seine Opfer vor die Wahl. Sechzig Sekunden haben sie Zeit, sich zwischen zwei Optionen zu entscheiden – eine grausamer als die andere. Detective John Spader ermittelt auf Hochtouren. Doch schon bald gerät er selbst ins Visier des Täters – und das Leben seiner Familie steht auf dem Spiel …

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Spannend, unterhaltsam, empfehlenswert

Du hast 60 Sekunden Zeit, dich zu entscheiden, ob dein Gesicht mit Säure übergossen wird oder du beide Beine verlierst. Wie entscheidest du dich?

Mit dieser Frage müssen sich unbescholtene Bürger in Boston auseinandersetzen, die nachts von einem perfiden Killer heimgesucht werden. Sie haben nur 60 Sekunden für die Entscheidung, sie dürfen nicht nach Hilfe rufen und wenn sie sich nicht entscheiden können, werden ihnen beide Alternativen angetan.
Die Polizei tappt im Dunkeln, weil der Killer keine Spuren hinterlässt und außerdem die Maske des bekannten Zeichentrickhelden Galaxo trägt. Ihnen rennt die Zeit davon, denn er findet Gefallen an seinem Spiel. Und keiner weiß wann und nach welchem Muster er wieder zuschlägt. Sind die Opfer willkürlich gewählt? Detektive John Spader muss sich bei seinen Ermittlungen beeilen und ehe er sich versieht, bekommt der Fall eine persönliche Wendung….

60 Sekunden“ ist ein Thriller aus der Feder von James Hankins und erschien im Oktober 2016 im Piper Verlag. Der Klappentext und das Cover sind einfach vielversprechend gewesen und so musste ich das Buch unbedingt lesen.

Schon im Prolog bekommt man die ganze Grausamkeit des Handelns dieses Killers präsentiert. Von da an war ich einfach nur gefesselt und habe die 450 Seiten des Buches verschlungen. Der Killer mordet schneller als die Polizei von Boston hinterher kommt mit ihren Ermittlungen und er scheint auch stets einen Schritt voraus zu sein.

Zu Beginn bin ich mit dem Hauptprotagonisten nicht richtig warm geworden, er hatte jedenfalls nur wenige Sympathiepunkte bei mir. Etwas eigenartig ist sein Charakter, befremdlich würde es gut treffen. Seine Art mit Mitmenschen umzugehen, ist auch nicht wirklich als sozial einzustufen und was seine Ermittlungsmethoden betrifft, ist er wenig bis gar nicht teamfähig musste ich feststellen. Das alles hat aber auch seine Ursache. Bei seinem letzten großen Fall ist eine Menge schiefgegangen und daran knabbert der Detektive auch heute noch.

Das Buch ist in relativ kurze Kapitel eingeteilt. Dadurch ist man versucht, immer nur noch ein Kapitel lesen zu wollen und am Ende wurden es dann doch mehr als dieses vorgenommene eine Kapitel. Schön fand ich auch, dass der Leser gut miträtseln konnte, wer sich hinter der Maske des Galaxo verbirgt. Geschickt werden vom Autor hier und da noch ein paar falsche Fährten gelegt, so dass man erst relativ spät auf den wahren Täter kommt. Das Motiv des Täters wird im Laufe der Handlung erkennbar und zum Schluss bekommt der Leser alle noch offenen Fragen beantwortet, so dass man das Buch ohne Fragezeichen im Kopf schließen kann. Ein Spannungsaufbau ist von Beginn an vorhanden und dieser steigert sich kontinuierlich durch die Handlung ohne das diese abflacht. So hat man als Leser volle 450 Seiten Lesegenuss und ich kann sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe mit dem Buch.

60 Sekunden“ bekommt von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ein Thriller, wie man ihn sich wünscht – packend, spannend, unterhaltsam.

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Ein Spiel mit der Angst

Wenn sechzig Sekunden über ein Leben entscheiden, ist das nicht viel Zeit. Doch für die Opfer eines perfiden Killers sind 60 Sekunden Zeit genug, um unter unvorstellbaren Qualen, eine Entscheidung zu treffen. Verzichten sie lieber auf ein Ohr oder lassen sie sich alle Zähne ziehen? Wollen sie ihre Füße hergeben oder doch besser ihr Gesicht? In Boston taucht ein Unbekannter mit einer Comicmaske in den Häusern unbescholtener Bürger auf und stellt sie vor eine grausame Wahl. Detective John Spader, der mit seinem Team der State Police in diesem Fall ermittelt, tappt lange im Dunkeln, bis plötzlich ein ungeheuerer Verdacht ihn nicht mehr schlafen lässt. Doch bevor er diesem auf den Grund gehen kann, ist seine Ex-Frau Olivia verschwunden, während der Comic-Killer ein neues Ultimatum stellt.

„60 Sekunden“ ist ein rasanter Thriller des amerikanischen Autors James Hankins, der nicht nur gekonnt mit den Nerven seiner Ermittler spielt, sondern auch den Leser bis zum Finale nicht mehr ruhen lässt. Denn ein zu allem entschlossenen Killer hat Spaß daran, seine Opfer grausam zu verstümmeln und lässt ihnen dabei auch noch die Wahl, mit welchem Handicap sie in Zukunft leben möchten. Ein Thriller, der nur so über die Seiten fliegen lässt und es trotzdem nicht versäumt, das Privatleben seines leitenden Ermittlers aufzurollen. Dass dieses von einer Reihe an Missverständnissen geprägt wird, ist zum Teil selbst verschuldet, zum Teil aber auch eine Nebenerscheinung seines Jobs. Darüber hinaus lernt der Leser aber auch einen Teil der Opfer und den Mörder besser kennen, weiß aber erst recht spät, wer für die grausamen Taten verantwortlich ist. Ein Spiel mit der Angst, das ein Unbekannter bis zur Perfektion beherrscht und das clever arrangiert, nachvollziehbar und flüssig geschrieben zu Papier gebracht worden ist.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der zwar nicht auf einer neuen Idee beruht, der aber mit der richtigen Portion an Dramatik, Angst und Verzweiflung fesselnd unterhält.

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Du hast die Wahl

Lieber das Gesicht oder beide Füße verlieren? Lieber alle Zähne oder ein Ohr verlieren? Sich selbst umbringen oder zusehen wie ein geliebter Mensch umgebracht wird. Ein eiskalter Killer treibt in Boston sein Unwesen und stellt seine Opfer vor eine Wahl. Sechzig Sekunden haben sie Zeit zu Antworten, ansonsten verlieren sie beide Optionen. Detektive John Spader ermittelt in diesem Fall und es dauert nicht lange, bis er im Visier des Killers ist.

Ich muss zugeben, das mich James Hankins leider mit diesem Thriller nicht wirklich begeistern konnte. John Spader war mir schon unsympathisch, so wie ich ihn hier kennen lernen durfte und leider zog sich das durch das ganze Buch für mich hindurch. Der Schreibstil ist zwar stellenweise relativ flüssig zu lesen, dennoch langweilten mich viele Seiten einfach, weil einfach zu sehr vom Kern abgeschweift wurde. John Spader konnte für mich keine richtige Spannung aufbauen und die Geschichte tröpfelte dahin.

Manchmal muss für mich ein Fall gar nicht so spannend sein, wenn ich den Detektive mag und die Geschichte um ihn herum. Hier mochte ich den Detektive und auch die anderen Protagonisten nicht wirklich und der Fall konnte das nicht wieder gut machen.

Geschmäcker sind verschieden und für mich war das Buch leider nichts.

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