James Rayburn: Sie werden dich finden

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James Rayburn: Sie werden dich finden
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Truth Itself
ET (Original)
2017
ISBN-13
978-3608503784

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Kate Swift saß am Steuer ihres alten Jeeps und sah, wie die beiden jungen Männer zwischen den winterkahlen Birken am östlichen Rand des Grundschulgebäudes hervorkamen und durch den Neuschnee auf den Eingang des gedrungenen Backsteingebäudes zustapften.

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Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem die Whistleblowerin die korrupten Machenschaften ihres ehemaligen Arbeitgebers CIA publik machte, ist sie zusammen mit ihrer Tochter untergetaucht. Als ihre Tarnung auffliegt, wird die Jagd auf Mutter und Tochter eröffnet. Eine Frau allein im Kampf gegen die CIA: Kate Swift musste zusammen mit ihrer Tochter untertauchen, nachdem ihr Mann von ihrem ehemaligen Chef bei der CIA ermordet wurde und Kate den Fall aufdeckte. Als die ehemalige Profikillerin einen Amoklauf verhindert, lenkt sie die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Kate und ihre Tochter fliehen in das vermeintliche Paradies Thailand, wo sie auf die Hilfe eines früheren Mentors hoffen. Der jedoch entpuppt sich als eine versoffene Enttäuschung. Ein zufälliger Flugzeugabsturz könnte zum perfekten Täuschungsmanöver werden. Doch Kates Gegenspieler haben nur ein Ziel: Kate Swift erwischen – tot oder lebendig. Religiös motivierter Terrorismus, übermächtige Geheimdienste und globale Überwachung – Hochspannung garantiert!

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Konnte mich nicht überzeugen

Einst war Kate Swift eine erfolgreiche Agentin, nun ist sie auf der Flucht. Dass sie unschöne Interna ihres früheren Arbeitgebers, der CIA, publik machte, hat man ihr sehr übel genommen. Sie ist mit ihrer Tochter untergetaucht und hat eine neue Identität angenommen. Dann beobachtet sie vor der Schule ihrer Tochter, dass Jugendliche eine Amoklauf durchführen wollen. Sie muss sich einschalten und damit ist ihre Tarnung aufgeflogen. Sie flieht mit ihrer Tochter. Aber ihre Gegner sind ihr auf den Fersen und wollen sie – tot oder lebendig.
Die Geschichte ist spannend und actionreich, aber leider konnte sie mich absolut nicht überzeugen. Die Sprache ist oft sehr derb und auch erschien mir einiges nicht ganz logisch. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein sechsjähriges Kind das alles so klaglos über sich ergehen lässt. Meine Kinder hätten es jedenfalls nicht getan.
Die Charaktere sind gut beschrieben, aber es gibt niemanden, der mir sympathisch gewesen wäre. Dass man beim CIA nicht allzu zart besaitet sein darf, ist schon klar, aber eine derartige Skrupellosigkeit, wie sie Lucien Benway an den Tag legt, ist schon heftig. Kates früherer Mentor hat sich in Thailand dem Suff ergeben, so dass er auch keine Hilfe sein kann. Aber auch Kate selbst mochte ich nicht. Denkt sie bei ihrem Aktionismus jemals an ihre Tochter?
Viel Action, viel Blut – aber keine überzeugende Geschichte, dafür aber werden viele Klischees bedient.
Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Früher tötete sie für ihr Land, heute tötet sie für ihre Tochter

Wie jeden Morgen fährt Holly Brenner ihre 6jährige Tochter Suzie auch heute zur Grundschule. In dem Moment, als sie die 2 jungen Männer auf dem Gelände der Grundschule sieht, wird ihr klar, dass ihre seit Jahren sorgfältig aufrecht erhaltene Tarnung sich in wenigen Minuten in Luft auflösen wird. Sie tötet die beiden Männer, verhindert damit ein Attentat auf die Schule, aber durch die DNA-Spuren, die sie am Tatort hinterlässt, wird sie wieder zu Kate Swift, jene Frau, die von der CIA und ihrem ehemaligen Vorgesetzten gejagt wird.

Einst war die CIA ihr Arbeitgeber – bis zu dem Zeitpunkt, als ihr palästinensischer Ehemann Yusuf durch die Hand von Lucien Benway, Kates damaligem Vorgesetzten, ermordet wurde. Kate ging mit diesen Informationen an die Öffentlichkeit, Benway verlor seinen Posten und das Vertrauen der Regierung und Kate ist mit ihrer Tochter untergetaucht.

Da sie geahnt hatte, dass ihre Tarnung irgendwann auffliegen wird, lässt sie einen lange ausgereiften Notfallplan ablaufen, ändert erneut ihre Identität und die ihrer Tochter und macht sich auf den Weg nach Thailand, um dort ihren ehemaligen Mentor Harry Hook aufzusuchen und um Hilfe zu bitten.

Dann stürzt AirStar Flug 2605 über Thailand ab …..

„Sie werden Dich finden“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors James Rayburn. Es handelt sich dabei um das offene Pseudonym des Drehbuchautors, Regisseurs und Produzenten Roger Smith, der in Johannesburg/Afrika geboren wurde, in Kapstadt lebt und arbeitet und auch unter seinem Klarnamen Krimis und Thriller veröffentlicht.

Das Buch hat 400 Seiten, die in 90 kurze Kapitel eingeteilt sind und wechselweise aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt werden. Es gibt Kapitel aus der Sicht von Kate und ihrer Tochter, von Lucien/Nadja Benway, von Harry Hook und Philip Danvers. Alle haben mit der CIA-Vergangenheit von Kate Swift zu tun und sind ihr mal mehr oder mal weniger wohlgesonnen.

James Rayburn schafft es gleich auf den ersten Seiten, den Spannungsbogen steil in die Höhe schnellen zu lassen und den Leser neugierig auf die nächsten Kapitel zu machen. Leider kann er die Spannung nicht über die komplette Buchlänge aufrecht halten, denn irgendwann verliert er sich mehr und mehr in ausschweifenden Beschreibungen der einzelnen Personen, was Kate und ihre Tochter etwas aus dem Fokus rutschen lässt.

Das Buch ist gespickt mit Leichen, was bei einem Thriller ja nichts ungewöhnliches ist, es wird aber nicht bei jedem Toten klar, warum er/sie sterben musste. Zudem bedient der Autor sich einer ziemlich derben und obszönen Sprache. Am Anfang habe ich mich daran noch nicht gestört, aber mit fortschreitender Seitenzahl war es mir persönlich dann doch etwas zu derb.

Die Charaktere von Kate und Suzie sind gut angelegt, wobei Suzie mit ihren 6 Jahren schon viel zu verständnisvoll darauf reagiert, dass sie mehrfach ihren Namen und ihr Aussehen ändern muss. Noch nicht einmal gegen einen neuen Radikal-Haarschnitt wehrt sie sich, aber solche Kinder gibt es ja tatsächlich. Die anderen Charaktere sind gut beschrieben, erlangen aber aufgrund ihrer Charaktereigenschaften und/oder verkorksten Lebensumstände nicht unbedingt meine Sympathie.

Der Thriller war durch die kurzen Kapitel gut zu lesen, hatte ausreichend Action und wer es gerne blutig und derb mag, ist hier gut bedient. Das Ende war überraschend anders als erwartet.

Bei mir wird die Geschichte sicherlich nicht lange im Gedächtnis verweilen – dazu gibt es zu viele Thriller, die mir deutlich besser gefallen haben.

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