Jane Corry: Lass mich los

 
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Jane Corry: Lass mich los
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
My Husband's Wife
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783453359383

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Metall blitzte auf.

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Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

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4.7
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4.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Eindeutig falsche Genreeinteilung

Lily arbeitet als Rechtsanwältin und ihr erster Fall führt sie in die Strafvollzugsanstalt. Der verurteilte Mörder, Joe Thomas, der wegen Mordes an seiner Freundin sitzt, ist ihr erster Mandant. Lily ist erst seit kurzem mit dem Künstler Ed verheiratet, doch sie fühlt sich von der ersten Minute an zu Joe Thomas hingezogen. Vielleicht auch aus dem Grund, weil er unter dem Asperger Syndrom leidet, wie ihr Bruder Daniel.
Die Beziehung zu Ed ist schwierig und so sind beide froh, als eine Nachbarin sie bittet, ab und zu sonntags auf ihre Tochter Carla aufzupassen. Carla ist das Kind einer aus Italien eingewanderten Mutter und leidet sehr darunter keinen Vater zu haben. So werden Lily und Ed immer mehr zu wichtigen Bezugspersonen für Carla.

Die Story beginnt mit einem Mord, gute Voraussetzungen für einen Psychothriller. Dann hüpft die Geschichte 15 Jahre zurück und man lernt als Leser die Protagonisten und ihr Leben kennen. In wechselnden Kapiteln, ist mal die Geschichte von Lily, dann wieder das Leben von Carla im Mittelpunkt. Gerade die Kapitel um Carla haben mich berührt. Carla erlebt in der Schule massiv betriebenes Mobbing. Ihre Mutter liebt sie, doch muss sie ihren Lebensunterhalt "verdienen". Sehr clever, wie die Autorin Szenen wiederholt hat und mal aus der Sicht von Lily und dann wieder aus Carlas Perspektive beleuchtet.
Die Figuren sind sehr bildhaft und gut beschrieben, sowohl im Aussehen wie auch die Charakterzüge. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Lily ist frustriert und mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden. Und doch, hat sie ein paar Gedanken, die ich nicht nachvollziehen konnte. So denkt sie zum Beispiel beim Anblick eines Arbeitskollegen an Sex. Meiner Meinung nach ein zu offensichtlicher und dadurch gesuchter Hinweis, dass Lily bei ihrem Mann emotional nicht ausgefüllt ist.
Ein zentrales Thema in "Lass mich los " ist das Asperger-Syndrom. Hier spürt man hervorragende Recherchen. Ich habe das Gefühl, dass dieses Thema mehr und mehr in Thrillern behandelt wird. Nicht immer wird diese Beeinträchtigung so authentisch und gut eingeflochten wie hier in diesem Buch.
Lily arbeitet als Rechtsanwältin und verteidigt unter anderem den inhaftierten Joe Thomas. Teilweise muss man ja in Büchern, in dem es um Recht und Verteidigung geht, selbst ein Jus Studium abgeschlossen haben, um all die Fachbegriffe und Handlungen einordnen zu können. Hier nicht ! Jane Corry hat diese Szenen so geschrieben, dass auch Laien nachvollziehen können, um was es geht.
Trotz der Dicke von 575 Seiten empfand ich zu keiner Zeit Langeweile oder Langatmigkeit.
Leider wird das Buch als "Psychothriller" gegenzeichnet und vermarktet. Dies schürt falsche Vorstellungen und Hoffnungen. Denn Thriller und / oder Psycho findet man nicht. Für mich muss ein Buch mit dieser Genreeinteilung Szenen beinhalten , die Gänsehaut auslösen. Und davon ist keine Einzige vorhanden in "Lass mich los". Trotzdem hat es mich gefesselt, denn die Lebensgeschichte von Carla und Lily ist interessant und mit etlichen Wendungen kein bisschen vorhersehbar.

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Eher Drama als Thriller...

Das Buch „Lass mich los“ wird als Psychothriller angepriesen, was mich gleich neugierig gemacht hat – vor allem, nach dem Lesen des Klappentextes war ich recht gespannt darauf. Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich etwas ernüchtert, denn irgendwie kam mir die Story nicht wirklich wie ein Thriller rüber, sondern eher wie ein Drama.

Die Story spielt zuerst in der Vergangenheit und dreht sich um die Anwältin Lily, die einem neuen Mandanten zugeordnet wird, der für einen Mord verantwortlich gemacht wird. Zugleich fühlt sich sie zu ihm hingezogen, da er wie ihr verstorbener Bruder an dem Asperger-Syndrom leidet. Mit Herz und Seele verteidigt sie ihn, um ihre Fehler aus der Vergangenheit wieder gut zu machen. Ihr frisch angetrauter Mann Ed jedoch fühlt sich vernachlässigt. Das ändert sich als sie das italienische Nachbarskind Carla kennenlernen, denn mit ihrer Hilfe kann er endlich seiner Leidenschaft, der Malerei, nachgehen.

15 Jahre später sieht das Leben von Lily und Ed ganz anders aus, denn die Beiden haben sich entzweit. Und genau in dieser schweren Zeit kommt Carla wieder in ihr Leben zurück. Und plötzlich wird Ed ermordet aufgefunden – und Lily kennt den Mörder sehr gut…

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lily und Carla. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist auf jeden Fall ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Doch ich muss sagen, dass es manchmal auch sehr dahingeplätschert ist. Vor allem ab der Hälfte des Buches hat es sich etwas gezogen und es wurde doch sehr vorhersehbar. Ein wirklich großer Spannungsbogen war für mich leider nicht zu erkennen. Deshalb kann ich jetzt nicht wirklich sagen, dass es sich um einen Thriller gehandelt hat. Für mich war das Buch eher ein Familiendrama, das einen Mord beinhaltet. Deshalb bin ich im Großen und Ganzen etwas zwiegespalten und es reicht deshalb nur für 3 von 5 Sternen.

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