Jean-Luc Bannalec: Bretonische Brandung

Jean-Luc Bannalec: Bretonische Brandung

 
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Jean-Luc Bannalec: Bretonische Brandung
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783462044966

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wie auf Zauberweise schwebten die flachen, lang gezogenen Inseln über dem tiefopalen Meer, ein wenig verwischt, flimmernd.

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Zehn Seemeilen vor Concarneau: Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. Wer sind die Toten am Strand? Wurden sie Opfer des heftigen nächtlichen Unwetters? Alles deutet auf Tod durch Ertrinken hin. Doch als sich herausstellt, dass einer der Toten ein windiger Unternehmer mit politischem Einfluss, der andere ein selbstherr­licher Segler mit jeder Menge Feinden war, ahnt Kommissar Dupin nichts Gutes. War der vermeintliche Unfall auf offener See in Wahr­heit ein kaltblütiger Mord? Wer ist der dritte Tote, und was verbindet die drei Männer? Während bereits der nächste Sturm auf­zieht, begegnet Kommissar Dupin modernen Schatzsuchern, militanten Meeres­bio­logen, attraktiven Taucherinnen und unheimlichen Gestalten aus der über-reichen Fabelwelt der Bretonen. Die Er­mittlungen führen ihn tief in ein gefährliches Labyrinth von Verstric­kungen, die Ereignisse spitzen sich zu – und am Ende ist die Wahrheit, wie so oft im Leben, kompliziert.

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Spannend und atmosphärisch dicht

„Bretonische Brandung“ ist der zweite Kriminalroman um Kommissar Georges Dupin. Man muss den ersten, „Bretonische Verhältnisse“, nicht kennen, sondern kann die Bücher unabhängig voneinander lesen oder hören, ohne weiteres auch in umgekehrter Reihenfolge.

Der aus Paris ins Finisterre versetzte Dupin ermittelt hier auf einem kleinen Archipel vor der Südküste der Bretagne, den Îles de Glénan. Drei Männer wurden auf einer der Inseln tot aufgefunden. Dupins Einsatz führt ihn nicht nur mitten in die Verstrickungen der Inselbewohner, sondern auch in ein landschaftlich wunderschönes Kleinod mit fast karibischem Flair.

Die Beschreibungen der Inseln, des Meeres, der Bewohner, des Sturms sind dem Autor absolut gut gelungen! Ich habe die Îles de Glénan selbst schon in natura erlebt und habe mich mit Dupin über die Vielfalt der Flora und Fauna gefreut, habe mit ihm gelitten, wenn er eine Fahrt mit dem Schnellboot ertragen musste, und wurde an den Sturm erinnert, den ich selbst dort erlebt habe.

Der Kriminalfall entwickelt sich scheinbar gemächlich, doch vergehen insgesamt nur drei Tage: Auf den Inseln scheint die Zeit still zu stehen. Sie sind einfach eine kleine Welt für sich, oft genug auch von der Außenwelt abgeschnitten. Bannalec serviert dem Leser etliche Verdächtige und einige Motive, sodass man bis zum Schluss nicht wirklich weiß, in welcher Richtung die Lösung zu suchen ist. Es wird schließlich alles logisch und nachvollziehbar aufgeklärt.

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