Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Gold

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Jean-Luc Bannalec: Bretonisches Gold
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783462046229

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das eigentümliche Veilchenaroma, welches das Fleur de Sel in den TAgen nach der Ernte verströmte, vermischte sich mit dem Geruch von schwerer Tonerde sowie dem Salz und Jod in der Luft, die man hier, mitten im Weißen Land - Dem Gwenn Rann, der weitflächigen Salinenlandschaft der Guérande -, mit jedem Atemzug noch stärker roch und schmeckte als anderswo an der Küste.

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Handlungsort

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In den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel geht gerade die Sonne unter. Der Veilchenduft des Fleur de Sel liegt in der Luft, von dem die alten Salzbauern erzählen, er erzeuge bisweilen Wahnvorstellungen. So kommt es Kommissar Dupin tatsächlich vor, als aus heiterem Himmel auf ihn geschossen wird. Dabei wollte er sich in den Salinen nur nach ein paar mysteriösen Fässern umsehen, auf die ihn Lilou Breval, eine befreundete Journalistin, hingewiesen hat. Doch dann erschwindet Lilou spurlos … Zwischen dem malerischen Golfe du Morbihan und dem atemberaubenden Land des Salzes egibt sich Kommissar Dupin in eine aufreibende Ermittlung, die seine bislang persönlichste wird. Und stößt dabei nicht nur auf die energische Kommissarin Rose, sondern vor allem auf falsche Alibis, gewaltige Interessenskonflikte, dramatische erwürfnisse – und immer wieder auf urbretonische Geschichten.

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Braucht etwas lange, um in Schwung zu kommen

Inhalt:
Kommissar Dupin wird von einer befreundeten Journalistin gebeten, sich in den Salinen auf der Halbinsel Guérande umzusehen. Prompt wird er dort beschossen. Da das Gebiet gar nicht zu seinem Bezirk gehört, muss er bei den folgenden Ermittlungen mit der örtlichen Kommissarin Rose und ihrem Team zusammenarbeiten – für den Einzelgänger Dupin nicht leicht.

Meine Meinung:
Nach der anfänglichen Schießerei kommt die Handlung erst mal wieder ziemlich zum Erliegen. Dupin kann sich mit der Situation nicht wirklich abfinden. Es widerstrebt ihm, dass er sich mit Rose absprechen muss bzw. sich zuweilen sogar ihr unterordnen. So geht viel Zeit bzw. viele Seiten für kollegiale Eifersüchteleien und Kompetenzgerangel drauf, obwohl Dupin zugeben muss, dass Rose ihren Job sehr gut macht.

Erst etwa ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann Fahrt auf, es gibt einen Mord und dann gleich noch einen Toten. Doch weder Motiv noch Täter sind leicht zu ermitteln. Die Polizei dreht sich im Kreis, bis schließlich der überraschende Durchbruch gelingt. Richtig spannend wird es erst gegen Schluss, als es zum Show down kommt.

Wie üblich findet man auch in diesem 3. Band der Reihe um Kommissar Dupin sehr, sehr viele Beschreibungen der Landschaft, der Leute und bretonischen Gerichte, mythische Erzählungen und allgemeine Erklärungen zur Bretagne, hier speziell auch zur Salzherstellung. Auch wenn ich die Bretagne wirklich mag und das alles sehr interessant finde, war es mir dieses Mal doch fast etwas zu viel.

„Bretonisches Gold“ ist der 3. Band dieser Krimireihe, lässt sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen, da der Kriminalfall abgeschlossen ist. Wichtige bzw. interessante Details zu Dupin und seinen Kollegen werden noch einmal kurz wiederholt, sodass man sich von den beteiligten Personen auch ohne Vorkenntnisse ein gutes Bild machen kann.

Die Reihe:
1. Bretonische Verhältnisse
2. Bretonische Brandung
3. Bretonisches Gold
4. Bretonischer Stolz
5. Bretonische Flut
6. Bretonisches Leuchten

Außerdem gibt es auch ein Bretonisches Kochbuch mit Kommissar Dupins Lieblingsgerichten.

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