Jennifer Graham, Rob Thomas: Veronica Mars. Mörder bleiben nicht zum Frühstück

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Jennifer Graham, Rob Thomas: Veronica Mars. Mörder bleiben nicht zum Frühstück
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Mr. Kiss and Tell
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783785583296

Informationen zum Buch

Seiten
368

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch

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Handlungsort

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Veronica Mars muss sich in ihrem aktuellen Fall mit den verborgenen Seiten eines der glamourösesten Orte in Neptune befassen: Das Neptune Grand war schon immer das eleganteste Hotel am Platz. Der pure Luxus ist hier zu Hause – Reiche und Prominente gehen ein und aus. Doch das Neptune Grand ist auch Schauplatz zwielichtiger Geschäfte und diverser Skandale. Als eine Frau behauptet, in einem der Zimmer brutal angegriffen worden zu sein, wenden sich die Hotelbesitzer an Veronica. Die Veronica Mars-Fernsehserie und der im vergangenen Jahr gezeigte Kinofilm begeisterten Zuschauer weltweit. Auch der erste Roman rund um die toughe Privatdetektivin, Zwei Vermisste sind zwei zu viel, der die Handlung des Kinofilms weiterspinnt, rief enthusiastische Rückmeldungen bei Fans und Thriller-Lesern hervor und stürmte sogleich die Bestsellerliste der New York Times. Nun legt Veronica Mars-Schöpfer Rob Thomas den heiß ersehnten zweiten Thriller um die Kult-Detektivin vor.

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(Aktualisiert: 11 Oktober 2015)
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Veronica Mars, eine toughe Detektivin

Die 29jährige Veronica Mars hat Jura studiert. Doch statt einen Posten in einer angesehenen Rechtsanwaltskanzlei anzunehmen, geht sie lieber als Privatdetektivin auf Verbrecherjagd. Gemeinsam mit ihrem Vater betreibt sie eine Detektei im Städtchen Neptun in Südkalifornien. Ihr starker Gerechtigkeitssinn sorgt dafür, dass sie nicht eher Ruhe gibt, bis die Wahrheit ans Licht kommt und die Täter überführt sind. Dadurch kommt es öfters zu Konfrontationen mit dem örtlichen Sheriff, der zugunsten seiner Aufklärungsquote gerne auch mal die Beweismittel fälscht.

Als der Vertreter einer Versicherungsgesellschaft Veronica einen Auftrag erteilt, ahnt sie nicht, was da auf sie zukommt. Im Neptun Grand Hotel wurde eine junge Frau brutal vergewaltigt und fast zu Tode geprügelt. Diese beschuldigt einen Angestellten und verklagt das Hotel auf Schadensersatz. Veronica soll herausfinden, ob Miguel Ramirez tatsächlich der Täter ist. Doch dieser wurde inzwischen in sein Heimatland abgeschoben.
Das Opfer Grace Manning kennt Veronica von früher, was dem Fall eine persönliche Note verleiht und sie noch mehr antreibt.

Parallel zu Veronicas Fall ermittelt ihr Vater Keith gegen Sheriff Lamb, um zu beweisen, dass dieser nicht in allen Fällen für Gerechtigkeit sorgt. Das ist nicht ungefährlich, denn wenn man den Sheriff in die Enge treibt, schreckt er auch vor brutalem Vorgehen nicht zurück, wie Keith bereits in der Vergangenheit am eigenen Leib erfahren hat.

Der erschreckende Fall und die angespannte Stimmung im Department des Sheriffs sorgen für Spannung. Außerdem erlebt man hautnah mit, wie Veronica durch mühsame Ermittlungsarbeit Beweise zusammenträgt und Spuren folgt.
Aufgelockert wird die Geschichte durch ihre Beziehung zu Logan. Hier kommt die Romantik zum Zuge, auch wenn ihnen nur wenig gemeinsame Zeit vergönnt ist.

Dieses Buch war meine erste Begegnung mit Veronica Mars und es fiel mir anfangs nicht leicht Interesse für das Buch aufzubringen. Immer wieder gab es Anspielungen auf vergangene Ereignisse, mit denen ich nichts anfangen konnte. Kurzentschlossen habe ich mir den Film angeschaut und dadurch einiges über die Vorgeschichte erfahren. Danach hat es mir viel mehr Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Es ist nicht so, dass man den Roman nicht ohne Vorkenntnisse lesen kann, nur hatte ich dauernd das Gefühl, dass mir etwas entgeht, was sich durch das Schauen des Filmes erledigt hat.

Der Schreibstil von Rob Thomas hat mir gut gefallen. Er lässt sich angenehm lesen und man merkt ihm an, dass es dem Autor Spaß gemacht hat mit den Klischees des korrupten Polizisten und der toughen und unbestechlichen Privatdetektivin zu spielen. Dabei hat er einige überraschende Ideen, die für ein kurzweiliges Leseerlebnis sorgen und vor allem Fans der Serie dürften begeistert sein.

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Spannender Krimi, besonders für Fans der Serie

Der zweite Veronica Mars-Krimi schafft es ebenso mühelos wie "Zwei Vermisste sind zwei zu viel" die typische Serienstimmung wieder aufleben zu lassen.
Man trifft erneut viele alte Bekannte und es wird oft auf alte Fälle Bezug genommen. Wieder merkt man, wie bewandert die beiden Autoren in ihrem Stoff sind und dass sie das richtige Gefühl für die geliebten Charaktere haben. Man fühlt sich beim Lesen sofort in eine der Folgen versetzt und kann die Protagonisten förmlich vor sich sehen. Das macht natürlich vor allem Fans Spaß.

Aber nicht nur Fans der Fernsehserie werden bei diesem Buch ihre Freude haben. Auch, wenn man Veronica und ihre Freunde bisher noch nicht kennt, funktioniert dieser Krimi aus sich heraus.
Allerdings sollte man eben darauf gefasst sein, dass etliche Details zu früheren Vorkommnissen nur kurz erwähnt werden. Ein Teil der Handlung wird zudem vom Kampf gegen den korrupten Sheriff bestimmt, der eng mit Weevils Fall zusammenhängt. Da schadet etwas Vorwissen natürlich nicht, auch wenn alle relevanten Fakten noch einmal aufgeführt werden.

Der Fall an sich ist diesmal nicht ganz so spektakulär wie im ersten Band und es fehlt am dramatischen persönlichen Bezug des Vorgängers, aber das hat mich nicht gestört. Schließlich kann ja das Privatleben des Detektivs nicht jedesmal im Vordergrund stehen. Und immerhin kennen wir (Fans) das Opfer ja bereits und sind so bereits emotional verstrickt.

Und Veronica wäre natürlich nicht Veronica, wenn sie sich nicht so richtig in den Fall verbeißen würde. Selbst dann, als die Versicherung überhaupt kein Interesse mehr an der Sache hat. Ebenso zielstrebig ist aber auch Mac, die sich als neue Mitarbeiterin wirklich gut macht und mit Veronica die verschiedensten Spuren mit verfolgt. Selbst Wallace kann etwas zur Lösung des Falls beitragen. Der Fall selber bleibt klassisch. In typischer Detektivarbeit werden Verdächtige gesucht und wieder ausgeschlossen bis man am Ende vor allem nach Beweisen für die Schuld des Täters sucht.

Das hat mich übrigens mal wieder erschüttert. Natürlich lebt die Welt von Veronica Mars von Korruption und Ungerechtigkeit, aber warum Graces Fall dann so überhaupt mich mehr interessiert, wo sie doch nicht "nur" eindeutig vergewaltigt wurde, sondern doch auch ganz augenscheinlich ebenfalls getötet werden sollte, war schon erschütternd.
Ich frage mich schon, ob das wirklich realistisch für amerikanische Verhältnisse ist. Er mag ja schuldig sein, aber wir lassen ihn mit versuchten Mord davonkommen, nur weil uns der Beruf des Opfers nicht passt? Hm. Ich glaube nicht, dass man selbst in Amerika so leicht mit Mord davonkommen kann. Davonkommen vielleicht schon, aber das noch nicht einmal ansatzweise offiziell ermittelt wird sobald ein ernsthafter Verdächtiger auftaucht? Gegen einen Auswärtigen, der nicht einmal sonderlich reich ist?

Etwas schade fand ich wie sich die Beziehung zwischen Logan und Veronica entwickelt. Als alte LoVe-Shipperin (grins!) habe ich mich natürlich gefreut, dass Logan diesmal auch persönlich vor Ort ist. Dennoch scheint seine Militärkarriere die beiden immer weiter zu trennen als zusammenzuführen. Ich muss sagen, dass ich hier etwas sauer auf Veronica war. Natürlich sind ihre Ängste verständlich, aber wenn man bedenkt, in was für dämliche Gefahren sie sich selbst oft begibt, sollte man doch mehr Verständnis erwarten können.
Leider fürchte ich, dass ich mich in den nächsten Bänden da auf einiges gefasst machen muss.

Wie der Ausgang der Sherriffswahl Neptune zukünftig beeinflussen wird, wird sicher auch in den nächsten Bänden von Bedeutung werden. Hier schaffen die Autoren es viel subtile Spannung aufzubauen, so dass man am liebsten gleich weiter lesen würde.


Fazit: Wieder ein gelungener Krimi, der vor allem Fans der Serie gefallen wird, aber auch ansonsten spannende Unterhaltung bietet.

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