Jutta Maria Herrmann: Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann: Schuld bist du

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Jutta Maria Herrmann: Schuld bist du
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783426518519

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Stille explodiert in einem lautlosen Schrei.

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„Schuld bist du!" - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

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Wie gehst du mit Schuld um?

Zum Inhalt:

" 'Schuld bist du!' - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist."

Meine Meinung:

Mit "Schuld bist du" hat uns Jutta Maria Herrmann einen durchweg spannenden Psychothriller geliefert, in dem erst am Ende so richtig klar wird, was passiert ist. Sie versteht es, den Leser bis zum Ende bei der Stange zu halten.

Auch die Personen sind gut getroffen und man findet durch den flüssigen Stil schnell ins Buch rein und es gibt kaum Längen, so dass dem Leser ein kurzweiliges und spannendes Lesevergnügen bevorsteht.

Durch die beiden Handlungsstränge fragt man sich, was hat es mit den zweiten Strang auf sich, aber nach und nach zeigt sich, dass aus ihm nichts Gutes kommt. Auch fragte ich mich die ganze Zeit, was ist echt und was nur eingebildet?

Alles in allem ist "Schuld bist du" ein überaus spannender Thriller, der bis zum Ende die Spannung hoch halten kann und man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

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Schuld

Der Journalist Jakob Auerbach kommt einen Tag bevor er mit seiner Familie umziehen will von einer Dienstreise in seine Wohnung zurück. Aber seine Freundin Anne und die kleine Tochter Mia sind nicht da und die Wohnung ist total leer. Auf einer Fensterscheibe ist eine Botschaft hinterlassen: „Schuld bist du!" Jakob glaubt, dass Anne böse auf ihn ist, weil er ihr den Umzug weitestgehend überlassen hat, und die Nachricht geschrieben hat. Da er weder Anne noch Mia telefonisch erreicht, macht er sich auf die Suche nach seiner Familie. Jakob wird auf seiner Suche kreuz und quer durch Berlin gejagt.
Es gibt einen weiteren Handlungsstrang, bei der eine Frau am Krankenbett eines Komapatienten sitzt. Sie leidet an Schuldgefühlen, die sie seit der Kindheit fest im Griff haben.
Was haben diese Handlungsstränge miteinander zu tun? Es ist absolut verwirrend, was mit Jakob in dieser Nacht geschieht und was er erlebt, ist erschreckend. Auch die Geschichte im Krankenhaus bringt keine Erhellung. Fassungslos verfolge ich Jakobs Bemühungen, seine Familie zu finden. Ich zweifele mit ihm, ob da jemand ein böses Spiel mit ihm treibt oder ob er langsam den Verstand verliert.
Viele der Charaktere sind etwas geheimnisvoll. Was bewegt Tamara, die ehemalige Freundin von Jakob, nach so langer Zeit ausgerechnet in dieser Nacht aufzutauchen? Wer ist die Frau am Krankenbett des Komapatienten? Was treibt Grit an? Warum verhält sich Lukas, der beste Freund von Jakob, so abweisend?
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich während des Lesens so verwirrt hat. Das hört sich vielleicht im ersten Moment negativ an, ist aber in Wirklichkeit sehr, sehr spannend. Dieses Verwirrspiel will gelöst sein und so werde ich durch die Geschichte gejagt und will unbedingt wissen, was dahinter steckt. Doch erst am Ende zeigt sich, wie alles zusammenhängt.
Menschen und ihre Schuld – der eine steckt sie einfach weg, der nächste verdrängt sie und bei einem anderen wird das ganze Leben dadurch beeinflusst. Aber kann man wirklich für immer verdrängen, was man da auf sich geladen hat? Es kommt der Zeitpunkt, dann holt einen das Schuldgefühl ein. Dieser Psychothriller handelt vom Schuldigsein und Schuld fühlen und stimmt nachdenklich.
Ein empfehlenswerter und spannender Psychothriller.

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Albtraum oder Wirklichkeit?

Inhalt:
Jakob Auerbach kommt von einer Dienstreise nach Hause. Er findet eine leere Wohnung vor, seine Freundin ist verschwunden, ebenso seine Tochter. Die Wohnung ist komplett leergeräumt, an einem Fenster steht mit roter Farbe (oder Blut?) geschrieben: "SCHULD BIST DU!"
Jakob macht sich auf die Suche nach seiner Familie. Was er dabei erlebt, lässt dem Leser das Blut in den Adern gefrieren, grenzt zeitweise an's Surreale.

In einem zweiten Handlungsstrang erzählt eine Frau, die am Bett eines Komapatienten wacht, ihre Geschichte.

Meine Meinung:
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd. Man möchte unbedingt wissen, was es mit Jakobs Tortur auf sich hat. Wer die Frau, die ihre Geschichte in dem zweiten Handlungsstrang erzählt, ist, erfährt man erst gegen Ende. Beide Storys sind komplett verwirrend und hängen scheinbar überhaupt nicht zusammen.

Das Ende ist überraschend, aber schlüssig. Die Fragen, die im beim Lesen aufgetaucht sind, werden zum Großteil beantwortet. Manches bleibt offen, das stört aber nicht, im Gegenteil, es regt zum Nachdenken an.

"Schuld bist du" ist sowohl Titel als auch Thema des Thrillers. Wie geht man mit seiner Schuld um, die das Leben vieler Menschen verändert hat? Wie verändert diese Schuld das eigene Leben?

Fazit:
Ein spannender und fesselnder Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine absolute Leseempfehlung!

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Wer hat Schuld

Jutta Maria Herrmann hat mit "Schuld bist du", einen für mich mich überraschenden Psychothriller geschaffen.

Als Jakob, der als Journalist arbeitet, von einer Dienstreise nach Hause kommt, ist nichts mehr so wie es war, so wie es sein sollte! Von seiner Frau und von seiner Tochter fehlt jede Spur, obwohl sie doch eigentlich erst in zwei Tagen umziehen wollten? Jakob geht erst mal davon aus, das es sich um die Rache seiner Frau handelt, weil er kurz vor dem Umzug noch dienstlich verreisen wollte, obwohl doch der Umzug so viel arbeit macht. Als er dann aber entdeckt, das auf einer Fensterscheibe mit Blut geschrieben steht: "Schuld bis du", bekommt er es doch mit der Angst zu tun. Nur was tun?

Ein weiterer Handlungsstrang, der in der Ich-Perspektive aus Sicht einer Person erzählt wird, die im Krankenhaus bei jemanden im Zimmer ist, der scheinbar im Koma liegt.
Eine Frau, die seit ihrer Kindheit mit einer schrecklichen Schuld leben muss und das ganze nie richtig verarbeitet hat.

Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn sonst verrate ich einfach zu viel.

Jutta Maria Herrmann zeigt hier, wie unterschiedlich die Menschen mit einer Schuld umgehen und wie diese Schuld dein ganzes Leben verändern kann. Das das Unterbewusstsein sich einen anderen Weg, ein Ventil sucht, um mit dieser Schuld besser umgehen zu können. Das eine wird vergessen, dafür wird einen etwas anderes vorgegaukelt. Alpträume und Wahnvorstellungen, Fiktion oder Wirklichkeit?

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, nur für meinen Geschmack war die Geschichte zu lange zu verwirrend. Auch wenn am Ende doch alles verständlich erscheint und keine Fragen für mich offen blieben.

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Totale Verwirrung und abgeknabberte Fingernägel garantiert!

Jakob Auerbach kehrt von einer Geschäftsreise zurück und findet seine Wohnung verwaist vor – keine Möbel, aber vor allem keine Anne und Mia. Sind seine Freundin und seine Tochter schon vor dem geplanten Umzugstermin in das Dörfchen kurz außerhalb vor Berlin umgezogen ohne ihm Bescheid zu sagen? Doch dann entdeckt er an einem Fenster den Schriftzug: „Schuld bist du“. Ist das ein schlechter Scherz von Anne, die ihm vor der Geschäftsreise deutlich gemacht hat, was sie davon hält im Umzugsstress allein gelassen zu werden? Oder steckt etwas anderes dahinter? Jakob macht sich auf die Suche nach seiner Familie, Nächtens, quer durch Berlin – eine Odyssee, die nicht nur Jakob verwirrt.

Normalerweise genieße ich es sehr, wenn ich einen Krimi in einer Leserunde lese. Es macht einfach Spaß gemeinsam zu spekulieren, sich zu wundern, zu ärgern und zu rätseln. Bei „Schuld bist du“ empfand ich das zum ersten Mal ein wenig anders - ich fand es sehr ärgerlich, es in einer Leserunde zu lesen, einfach weil ich mich so zwingen musste, das Buch nach jedem Leseabschnitt wegzulegen. Ganz ehrlich, wenn ich es alleine gelesen hätte, hätte ich es in einem Rutsch durch gelesen. Das Buch war sehr spannend – was bei einem Psychothriller ja aber auch Grundvoraussetzung ist – aber was mich am meisten zum weiterlesen animierte, war die Tatsache, dass mich das Buch in den Wahnsinn getrieben hat. Ich wurde beim Lesen immer verwirrter und das Spiel zwischen Realität und Wahn bzw. Traum war sehr gelungen. Ich habe mich ständig gefragt, kann das sein? Das kann doch nicht sein… oder?

Die Handlung ist in zwei Stränge aufgebaut, die natürlich miteinander zusammen hängen. Zum einen folgt man Jakob Auerbach durch das nächtliche Berlin, zum anderen erlebt man eine Frau, die das Krankenbett eines Mannes bewacht. Die Frau erzählt dem im Koma liegenden Mann die Geschichte, wie sie Grit kennen gelernt hat. Grit ist eine Trauernde, die ihre Tochter verloren hat. Wie die beiden Stränge zusammen gehören, das kristallisiert sich erst ganz zum Schluss heraus. Für mich persönlich war der Erzählstrang um die Frau wesentlich interessanter, auch wenn im Krankenhaus kaum etwas passiert und die Geschichte um Grit erst nach und nach mehr offenbart. Die Frage, wie dieser Erzählstrang mit dem anderen zusammen hängt, ist das Rätsel, welches es zu lösen gilt.

Die Geschehnisse um Jakob Auerbach bieten dazu im Gegensatz viel Action und Spannung. Von kleineren Verletzungen, die ihm passieren, über gesperrte Kreditkarten und kein Geld mehr, bis zu Leichen von Kindern – Jakob muss schon einiges aushalten. Doch irgendwie bin ich mit ihm nicht warm geworden. Einige seiner Entscheidungen waren unlogisch und nicht nachvollziehbar. Man muss einem Thriller allerdings auch immer zugestehen, dass „zur Polizei gehen“ der Spannung einen Dämpfer versetzen würde und so nehme ich das dem Thriller nicht übel. Das Thema der Schuld – nicht überraschend nach dem Titel – ist der zentrale Punkt der Geschichte, doch auch dieser löst sich natürlich erst am Schluss. Politische oder sozialkritische Krimis bringen mich nach dem Ende eines Buches normalerweise zum Grübeln, Psychothriller eher nicht. Doch Jutta Maria Herrmann entwirft ein sehr komplexes Szenario der Schuld, über das man dann schon ins Nachdenken kommt. Aber neben all dem, war „Schuld bist du“ einfach sehr gute, spannende Unterhaltung, die man kaum weglegen kann.

Fazit:
Totale Verwirrung und abgeknabberte Fingernägel sind bis zum Schluss garantiert –ein Psychothriller, der es am Ende sogar schafft, dass man noch ein wenig nachgrübelt über die Frage: wer ist eigentlich schuld?

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