Charles Todd: Kalte Hölle

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Charles Todd: Kalte Hölle
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A cold Treachery
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783453431799

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Er rannte durch das Schneetreiben, das Gesicht in den wirbelnden Schnee gereckt.

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Handlungsort

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Inspektor Rutledge muss in den Norden Englands, um einen rätselhaften Mordfall zu klären: In einem abgelegenen Farmhaus wurde die Elcott-Familie am Küchentisch umgebracht. Nur ein Junge namens Josh scheint überlebt zu haben, doch er ist verschwunden. Nichts deutet auf einen Raubüberfall hin, denn es sind keinerlei Kampfspuren zu finden.

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Eingeschneit

Wie praktisch, dass Inspektor Rutledge schon im Norden weilt, so ist er ganz in der Nähe als nach einem Schneesturm in einem Bauernhaus die Leichen der Familie brutal ermordet aufgefunden werden. Nur der 10jährige Sohn der Familie fehlt, doch bei den Wetterverhältnissen kann er draußen nicht lange überleben. Das ganze Dorf ist auf der Suche nach ihm, inklusive seines leiblichen Vaters.

Ursprünglich habe ich die Serie ja wegen Hamish begonnen, dem Kriegskameraden, der regelmäßig Kommentare in Rutledges Kopf abgibt, aber entweder habe ich mich mittlerweile vollkommen an ihn gewöhnt oder sein Einsatz innerhalb der Geschichten wird immer geringer, hier hatte er nämlich kaum etwas zu sagen und was er sagte, nahm meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Entwicklung der Geschehnisse. Er kommt mir langsam überholt und überflüssig vor und so fehlt mir ein bisschen das Besondere an der Geschichte, die die Rutledge-Reihe aus der Vielzahl existierender Krimis hervorhob.

„Kalte Hölle“ ist fast schon ein „Locked Room“-Krimi, der Schneesturm schränkt die Anzahl der Personen, die die Gelegenheit hatten, die Morde zu begehen, schon ziemlich ein, auch wenn so einige Zeit offen bleibt, wer wirklich zum passenden Zeitpunkt im Tal war. Die meisten von ihnen verschweigen etwas und beschuldigen im Gegenzug jemand anderen - entweder der Morde oder anderer Untaten. Die Suche nach dem Jungen stockt sehr schnell, Rutledge versucht herauszufinden, was wirklich geschah, aber dadurch, dass es keine weiteren Zeugen und kaum zusätzliche Informationen herauszufinden gibt, passiert in „Kalte Hölle“ noch weniger, als ich es von den generell schon eher gemächlichen bisherigen Rutledge-Krimis gewohnt bin. Die winterliche, bedrückende und einengende Stimmung des eingeschneiten Tals schildert der Autor zwar gut, aber das reicht nicht, einen Favoritenplatz innerhalb der Serie bekommt dieser Band nicht von mir.

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