Thomas Plischke: Kalte Krieger

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Thomas Plischke: Kalte Krieger
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492266901

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Erster Satz
Sie rannte um ihr Leben.

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Handlungsort

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In Portland verschwindet eine junge Frau spurlos, Menschen erfrieren im Hochsommer als die Psychologiestudentin Amy Marsden dort ihr Pflichtpraktikum absolvieren will, gerät sie in eine Verschwörung von unüberschaubarem Ausmaß. Gemeinsam mit dem Psychologen Michael Beaumont findet sie heraus, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Denn es gibt sie wirklich: Menschen mit Superkräften! Und sie leben mitten unter uns. Amy muss sich entscheiden, ob sie auf der Seite der Guten oder der Bösen stehen will.

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Ok ok ein Thriller mit Superhelden... da frage ich mich: Wer war zuerst da, X-Men oder Plischke? Was erwartet mich, ein Comic in Romanform? Diese Vorurteile sind eigentlich ziemlich deplatziert, drängen sich aber automatisch ins Hirn. Und da auch eine gesunde Portion Neugier vorhanden ist, wage ich mich doch ans Lesen.

Ich bin echt überrascht. Es zeigten sich keine übertriebenen Mutantencharaktere, sondern die kalten Krieger sind durchaus bodenständig - soweit man das Wort in diesem Zusammenhang nutzen darf. Hier geht es um paranormale Kräfte, Telekinese etc.

Eine sympathische, aufgeweckte Amy fährt nach Portland, um ein Praktikum bei einem Psychotherapeuten zu absolvieren. Dieser Kerl ist ein echtes Arbeitstier. Er wirkt irgendwie durch den Wind und betreibt Behandlungen über die Grenzen seiner Praxis. Schnell wird man durch kleine eingestreute Details stutzig und hinterfragt.

Der zweite Handlungsstrang spielt 10 Jahre vorher in einem Sommercamp für Jugendliche. Dieses macht aber eher den Eindruck eines Gefängnisses, in dem merkwürdige Dinge geschehen. Schnell hatte ich Bezug zum Klappentext und wartete auf die Superhelden.

Sehr geschickt fügen sich beide Parts ineinander. Auf der einen Seite tüfteln Nina und der Psychologe über Patientenakten, als Leser erfährt man aber auch interessante Dinge aus dem Camp die zu passen scheinen. Es gibt unglaubliche Machenschaften hinter dem ganzen Vorhang der Jugendförderung. Das Buch ist kurzweilig und ungeheuer spannend geschrieben.

Rückblickend musste ich keine Vorurteile haben. Der Grundgedanke des Romans wurde gut umgesetzt. Zum Ende hin hatte ich aber das Gefühl, dass ein wenig zuviel der Zufälle und Konstruktionen auftauchten. Ein bisschen mehr Normalität in diesem Superhelden-Strudel hätte dem Buch sicher gut getan.

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