Roger Smith: Kap der Finsternis

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Roger Smith: Kap der Finsternis
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Mixed Blood
ET (Original)
2009
ISBN-13
9783608502022

Informationen zum Buch

Seiten
356

Sonstiges

Erster Satz
Jack Burn stand auf der Terrasse des Hauses hoch über Kapstadt und schaute zu, wie die Sonne sich im Meer ertränkte.

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Handlungsort

Kontinent
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Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Dort wird die Familie Opfer eines willkürlichen Gewaltverbrechens, verübt von Mitgliedern einer Gang. Benny Mongrel, gerade aus dem Gefängnis entlassen und als Wachmann tätig, schöpft Verdacht, als er beobachtet, wie die Gangster in Burns luxuriöses Haus einsteigen, Schüsse fallen und beide nicht wieder auftauchen.

Burns Inkognito droht aufzufliegen, und es beginnt ein aufreibendes Katz-und-Maus-Spiel mit Gatsby, einem bigotten, rassistischen Polizisten, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats, die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums ...

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Ein Menschleben scheint am Kap der Guten Hoffnung nichts wert zu sein, so jedenfalls mein Eindruck nach der Lektüre dieses rasanten Thrillers. In einem atemberaubenden Tempo führt der Autor seine Leser durch die tiefsten Abgründe des menschlichen Daseins.

Sehr raffiniert werden dabei die Wege verschiedener Protagonisten verknüpft und die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet - diesen Aspekt fand ich sehr gelungen. Ob es sich um das Familiendrama der aus den USA geflohenen Familie Burns handelt, die Machenschaften des selbstherrlichen Polizisten Barnard oder das Schicksal des Benny Mongrel, der wie so viele außerhalb der Gesellschaft steht, alle Teile der Handlung stehen in einem schlüssigen Bezug zueinander und so manche Ereignisse lösen wahre Kettenreaktionen aus.

Dabei ist der Roman nichts für zimperliche Leser, es fliesst jede Menge Blut und kaum ein Abschnitt kommt ohne die detaillierte Beschreibung von Grausamkeiten aus, die die Menschen einander antun. Im Laufe der Lektüre entwickelt sich ein krasses und unbarmherziges Bild von Südafrika jenseits der Touristenströme, in dessen krimineller Tagesordnung für die Menschen das nackte Überleben im Vordergrund steht.

Verpackt ist das Ganze in einen innovativen und aussagekräftigen Schreibstil, der mir sehr zugesagt hat und das Buch zu einem Pageturner macht. Ein Hardboiler der besonderen Art - mit einem reizvollen Setting und gut durchdachter Handlung.

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