Katrine Engberg: Krokodilwächter

Katrine Engberg: Krokodilwächter

 
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Katrine Engberg: Krokodilwächter
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Krokodillevogteren
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783257070286

Informationen zum Buch

Seiten
512

Sonstiges

Originalsprache
dänisch
Erster Satz
Der Staub der schweren Gardinen wirbelte im morgendlichen Licht.

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Gerade erst war Julie nach Kopenhagen gezogen, um Literatur zu studieren. Warum musste sie so jung sterben? Erstochen und von Schnitten gezeichnet? Es ist ein schockierender Fall, in dem Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln. Als bei Julies Vermieterin ein Manuskript auftaucht, in dem ein ähnlicher Mord geschildert wird, glauben die beiden, der Aufklärung nahe zu sein. Aber der Täter spielt weiter.

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Ein Haus - ein Mord

n Kopenhagen wird die Leiche einer jungen Frau gefunden und zwar in ihrer eigenen Wohnung. Wobei: das ist eine Wohnung, die Julie - so heißt das Opfer - mit ihrer Freundin teilt und zwar im Haus ihrer Vermieterin Esther, einer emeritierten Musikprofessorin, die sich auf unterschiedliche Weite die Zeit vertreibt. Beispielsweise mit dem Verfassen eines Manuskripts, das auf frappierende Weise dem Tathergang des Mordes im eigenen Haus ähnelt. Außerdem verkehrt sie mit einem jungen Mann, der nahezu besessen von Julie ist.

Dies nur zwei der Fährten, die Autorin Katrine Engberg in diesem Krimi - ihrem Erstling - auslegt. Gut sind die Figuren beschrieben, dicht ist die Handlung, bisweilen gar so dicht, dass man als Leser droht, darin unterzugehen. So bezieht sich hierauf auch mein einziger Kritikpunkt: und zwar ist mir das Ganze ein wenig zu ausführlich erzählt.

Wobei mir die ausführliche Einführung der Autorin in das gesamte Setting durchaus willkommen ist - dieses bietet nämlich die Grundlage für die vielen Verwicklungen und Erzählstränge, die sie uns präsentiert und die förmlich einladen zum Miträtseln um die Auflösung des Falles.

Dafür sind die Ermittelnden Jeppe Kørner und Anette Werner zuständig, die der erfahrene Leser sofort als typisch skandinavisches Krimipersonal identifiziert - einerseits ein wenig melancholisch und mit privaten Problemen behaftet, andererseits konzentriert und dabei nicht unoriginell in ihrer polizeilichen Arbeit. Sie sind nicht zu dominant, verfügen aber durchaus über ausreichend Alleinstellungsmerkmale, um im Gedächtnis des Lesers zu bleiben und sich darin zu verankern - mit Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, jedenfalls in meinem Fall! Wobei diesmal ganz klar Jeppe das Zepter in der Hand hält, was die Anteile an der Handlung angeht. Vielleicht ändert sich das ja im nächsten Teil!

Ein wenig umständlich und langatmig ist die ganze Geschichte, aber nicht so sehr, dass sie Handlung insgesamt darunter leiden würde. Zum Ende hin gibt es noch die ein oder andere Überraschung und das nicht nur in Bezug auf die Auflösung des Falles. Insgesamt ist es ein gelungener Krimi ohne zu viel nordische Schwermut, dem ich viele Leser empfehle!

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(Aktualisiert: 11 Mai 2018)
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Ein Haus - ein Mord

In Kopenhagen wird die Leiche einer jungen Frau gefunden und zwar in ihrer eigenen Wohnung. Wobei: das ist eine Wohnung, die Julie - so heißt das Opfer - mit ihrer Freundin teilt und zwar im Haus ihrer Vermieterin Esther, einer emeritierten Musikprofessorin, die sich auf unterschiedliche Weite die Zeit vertreibt. Beispielsweise mit dem Verfassen eines Manuskripts, das auf frappierende Weise dem Tathergang des Mordes im eigenen Haus ähnelt. Außerdem verkehrt sie mit einem jungen Mann, der nahezu besessen von Julie ist.

Dies nur zwei der Fährten, die Autorin Katrine Engberg in diesem Krimi - ihrem Erstling - auslegt. Gut sind die Figuren beschrieben, dicht ist die Handlung, bisweilen gar so dicht, dass man als Leser droht, darin unterzugehen. So bezieht sich hierauf auch mein einziger Kritikpunkt: und zwar ist mir das Ganze ein wenig zu ausführlich erzählt.

Wobei mir die ausführliche Einführung der Autorin in das gesamte Setting durchaus willkommen ist - dieses bietet nämlich die Grundlage für die vielen Verwicklungen und Erzählstränge, die sie uns präsentiert und die förmlich einladen zum Miträtseln um die Auflösung des Falles.

Dafür sind die Ermittelnden Jeppe Kørner und Anette Werner zuständig, die der erfahrene Leser sofort als typisch skandinavisches Krimipersonal identifiziert - einerseits ein wenig melancholisch und mit privaten Problemen behaftet, andererseits konzentriert und dabei nicht unoriginell in ihrer polizeilichen Arbeit. Sie sind nicht zu dominant, verfügen aber durchaus über ausreichend Alleinstellungsmerkmale, um im Gedächtnis des Lesers zu bleiben und sich darin zu verankern - mit Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, jedenfalls in meinem Fall! Wobei diesmal ganz klar Jeppe das Zepter in der Hand hält, was die Anteile an der Handlung angeht. Vielleicht ändert sich das ja im nächsten Teil!

Ein wenig umständlich und langatmig ist die ganze Geschichte, aber nicht so sehr, dass sie Handlung insgesamt darunter leiden würde. Zum Ende hin gibt es noch die ein oder andere Überraschung und das nicht nur in Bezug auf die Auflösung des Falles. Insgesamt ist es ein gelungener Krimi ohne zu viel nordische Schwermut, dem ich viele Leser empfehle!

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