Harlan Coben: Kein Friede den Toten

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Harlan Coben: Kein Friede den Toten
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Innocent
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783442461608

Informationen zum Buch

Seiten
479

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Du wolltest ihn nicht umbringen.

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Handlungsort

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Matt Hunter ist zwanzig, als sein Leben in Trümmern liegt: Ohne es zu wollen, hat er einen Menschen getötet. Neun Jahre später will Matt nur noch an die Zukunft denken, die gemeinsame Zukunft mit seiner Frau Olivia und dem Kind, das sie erwarten. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Matt erhält eine mysteriöse Videobotschaft, die Olivia mit einem andern Mann zeigt, und die Polizei steht vor Matts Tür: Ein Fremder, der Matt offenbar beschattet hatte, wurde ermordet.

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Matt scheint es geschafft zu haben, endlich ist das Leben schön. Nachdem er bei einer College-Schlägerei, als er eigentlich nur schlichten wollte, einen Mitstudenten getötet hat, hat er 4 Jahre im Gefängnis verbracht. Doch mittlerweile ist er einige Jahre in Freiheit, hat einen guten Job und ist mit seiner Traumfrau verheiratet. Ihre Schwangerschaft und der Kauf eines Hauses in einem gutbürgerlichen Vorort perfektionieren sein Glück. Doch das alles gerät aus den Fugen, als er mit dem neu angeschafften Fotohandy ein Bild seiner Frau und eines fremden Mannes in einem Hotelzimmer empfängt. Beim Versuch mehr darüber herauszufinden, stößt er auf lang zurückliegende Verbrechen.

Der Roman ist routiniert geschrieben, weist keine allzu großen logischen Löcher auf und die Anzahl der notwendigen zufälligen Entwicklungen hält sich auch in erträglichen Grenzen. Die Guten haben ihre dunklen Flecken und das Vorgehen der Bösen ist nachvollziehbar. Außerdem muss man Coben zugute halten, dass er nicht zu der hohen Quote an psychopathischen Serienmördern in der Thrillerwelt beiträgt. Stattdessen geht er durchaus realistisch mit den Schwierigkeiten der psychischen und sozialen Wiedereingliederung nach einem Gefängnisaufenthalt um. Auch wenn Matt einen guten Job und eine unterstützende Familie hat, leidet er immer noch, nicht nur unter der Tat, sondern auch an den Folgen und den Veränderungen, die der Gefängnisaufenthalt bei ihm ausgelöst hat.

Das ist erst mein zweiter Roman von Harlan Coben (nach „Kein böser Traum“), aber die Ähnlichkeiten im Plot lassen mich vermuten, dass der Autor ein wenig im immer gleichen Schema gefangen ist. Ein unschuldiger Toter in der Vergangenheit, ein glückliches Leben mit viel versprechender Zukunft, welches scheinbar zufällig aus den Fugen gerät (sogar beide Male durch ein unerwartetes Photo vom Partner) Die Lektüre eines weiteren Buches von ihm habe ich, obwohl ich eigentlich zufrieden war, zunächst mal in die weitere Zukunft verschoben, auf einen Zeitpunkt, an dem ich seine Plotähnlichkeiten wieder halbwegs vergessen haben werde.

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