Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein

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Elizabeth George: Keiner werfe den ersten Stein
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Payment in blood
ISBN-13
9783442422036

Informationen zum Buch

Seiten
445

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Handlungsort

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Zusammen mit seiner Assistentin Barbara Havers soll Inspector Thomas Lynley die dunklen Machenschaften um die Ermordung einer jungen Londoner Theaterautorin aufklären. Seine Nachforschungen bringen Lynley zum ersten Mal mit den Prinzipien in Konflikt, die für ihn selbst die Welt bedeuten: den festgefügten Regeln jener englischen Oberschicht, der Tradition, Stolz und Familienbande mehr bedeuten als ein Menschenleben...

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Mord in den Highlands

Eine englische Theatertruppe hat sich in ein Landhaus in Schottland zurückgezogen, um dort für das neue Stück zu proben, auf das verschiedene Ensemblemitglieder aus verschiedenen Gründen große Hoffnung setzen. Doch in der Abgeschiedenheit der verschneiten Highlands kommt es eines Abends zu heftigen Auseinandersetzungen, und am nächsten Morgen erhält Inspector Lynley den Eilauftrag, mitsamt Barbara Havers schnellstmöglich gen Norden aufzubrechen, denn in aller Herrgottsfrühe wurde Joy Sinclair, die Autorin des besagten Theaterstücks, ermordet in ihrem Bett aufgefunden.

Lynley wundert sich etwas über diesen Marschbefehl, setzt sich aber brav in Bewegung und findet auf Westerbrae nicht nur einen waschechten "Locked-Room"-Mordfall und eine Reihe kunterbunter Figuren vor, die allesamt schwer einzuschätzen sind, sondern trifft auf einen Menschen, mit dem er nie im Leben gerechnet hätte: Lady Helen Clyde, seine alte Bekannte, weilt ebenfalls im Landhotel zu Gast. Eingeladen hat sie der Schauspieler Rhys Davies-Jones, was ein echter Dorn in Lynleys Fleisch ist, obwohl der sich (geschweige denn ihr) seine Gefühle für Helen eigentlich nie explizit eingestanden hat.

Die Hintergründe von Joys Tod erweisen sich höchst kompliziert, ebenso wie das Beziehungsgeflecht zwischen den Theaterleuten, die sich größtenteils schon seit Jahrzehnten kennen und einander nicht unbedingt alle liebevoll zugetan sind. Eine ordentliche Kopfnuss für Lynley und Havers also.

Ein Beginn wie aus einem Agatha-Christie-Roman, mit einer Menge Protagonisten, die teils schon fast übertrieben exzentrisch sind, so wie man sich Schauspieler oder auch Vertreter des Landadels landläufig vorstellt. Das Motiv für den Mord scheint relativ schnell festzustehen, bis einige neue Elemente ins Spiel kommen und das fast fertig geglaubte Puzzle noch mal gehörig durcheinanderbringen.

Wie oft bei George läuft die Geschichte gemächlich an, sie lässt sich Zeit, die handelnden Personen einzuführen, fügt einen kräftigen Schuss Privatleben der Ermittler hinzu und hält das Krimisüppchen erst einmal auf milder Flamme am Köcheln, bis es immer mehr zu brodeln beginnt und es zu einem spannenden Showdown mit überraschendem Ergebnis kommt.

Es ist nicht mein liebster Fall aus der Reihe, obwohl ich gar nicht genau sagen könnte warum, aber auf jeden Fall feine britische Krimikost. Auch wenn Frau George Amerikanerin ist.

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