John Niven: Kill Your Friends

 
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John Niven: Kill Your Friends
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Kill your Friends
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783453675445

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Ich rauche und blicke aus meinem Bürofenster, während mir ein Typ, irgendein Manager, am Telefon das Ohr abkaut.

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Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer großen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem nächsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Plötzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft über Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll definieren, gerät sein Leben zunehmend außer Kontrolle. Die Folgen sind verheerend.

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Kill your Friends

Steven Stelfox ist ein A&R-Mann, der in London 1997 für eine große Plattenfirma arbeitet. Naja, arbeiten kann man das eigentlich nicht nennen, in erster Linie - um es elegant auszudrücken - führt er ein Partyleben und versucht dabei, Acts zu finden, die seiner Firma den nächsten Hit und vor allem seiner Karriere das Überleben zu sichern. Als andere an ihm vorbei befördert werden, greift er zu drastischen Mitteln.

Das ist ein Buch der Kategorie "böse, aber gut". Sehr, sehr böse. Stelfox, der die Geschichte erzählt, ist kein Antiheld, er ist ein Ar...loch und später noch etwas mehr als das. Ihn zu mögen ist komplett unmöglich, aber irgendwie hat es erschütternd viel Spaß gemacht, seinen menschenverachtenden Äußerungen zuzuhören, vom Sexismus und anderen politischen Unkorrektheiten wollen wir gar nicht sprechen. Außerdem sind die an Zynismus kaum zu überbietenden Betrachtungen über das Musikgeschäft dieser Zeit doch sehr interessant, nicht zuletzt weil der Autor Niven selbst einst in diesem Metier gearbietet hat. Ich würde sagen, das Buch ist eine etwas verzerrte Schilderung von dem, was er selbst erlebt hat, vielleicht noch garniert mit in seinem Fall hoffentlich nie ausgelebten Fantasien. Die Musik ist in dieser Welt auf jeden Fall das unwichtigste, das sieht man schön am Bsp. der von Stelfox gepushten (fiktiven) Girlgroup "Songbirds", 4 komplett untalentierten Mädchen, die the next big thing nach den "Spice Girls" werden sollen.

Das Buch hat sich komplett von selbst gelesen und hat mir in der Tat erschütternd viel Spaß gemacht. Gegen Ende hin wurde es allerdings ein bisschen zu überdreht. Ob ich mir den Namen Niven merken will, weiß ich noch nicht.

Ich habe es auf Englisch gelesen, ich bin mir nicht sicher, ob es in der Übersetzung wirklich funktioniert. Nicht zuletzt, weil die Sprache sehr derb ist und sowas klingt übersetzt oft eigenartig. Andererseits bin ich mir nicht mal sicher, ob ich das Buch wirklich empfehlen würde. Für schwache Gemüter ist es auf jeden Fall nichts. Die deutsche Ausgabe trägt den selben Titel.

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