Melanie Lahmer: Kuckucksbrut

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Melanie Lahmer: Kuckucksbrut
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404171422

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Da lag sie nun.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Im Wald in der Nähe von Siegen wird auf einem historischen Richtertisch eine Frauenleiche gefunden - hergerichtet wie am Pranger. Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen ermitteln und erfahren bald, dass in dem kleinen Dorf im Rothaargebirge eine weitere Frau bedroht wird. Welches Geheimnis verbindet die beiden jungen Mütter? Und welche Rolle spielen die Menschen im Dorf, die eine verschworene Gemeinschaft bilden - und eine Mauer aus Schweigen ...

Autoren-Bewertungen

3 Bewertungen

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4.1
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Spannender Kriminalroman mit düsterer Dorfatmosphäre

Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen von der Siegener Mordkommission werden zu einem bizarren Fall gerufen. Eine Frau wurde umgebracht und ihre Leiche auf einem alten Richterstein im Wald aufgebahrt. Was bezweckt der Täter mit dieser Inszenierung? Welche Bedeutung hat die Tarotkarte, die neben der Leiche liegt?

Die Ermittler befragen den Ehemann und die Nachbarn. Die tote Anke Feldmann lebte mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn in Weißbach, einem kleinen Ort ziemlich weit außerhalb. Man macht es den Kommissaren schwer, keiner scheint mit ihnen reden zu wollen, die Dorfgemeinschaft macht dicht. Dabei weiß in solch kleinen Orten jeder recht viel von den anderen, Tratsch und Klatsch blühen und gedeihen. Genauso wie der Hass!

Eine weitere Frau und junge Mutter sieht sich ebenfalls mit unheimlichen und bedrohlichen Anzeichen konfrontiert. Wird sie rechtzeitig Hilfe suchen und jemanden ins Vertrauen ziehen oder ist sie das nächste Opfer?

Seit "Knochenfinder" ist bereits einige Zeit vergangen, dementsprechend konnte ich mich an Natascha Krüger und ihr Team nur noch vage erinnern. Man braucht aber auch keine Vorkenntnisse, um in diesen Fall hier einzusteigen. Auch werden nur Andeutungen zum ersten Band gemacht, so dass man diesen auch nachträglich noch gut lesen kann, ohne dass einem die Spannung genommen wird.
In "Kuckucksbrut" gibt es immer wieder eingeschobene Abschnitte aus Sicht des Täters. Hier wird die eine oder andere falsche Fährte gelegt, so dass man als Leser immer wieder neue Verdächtige hat.

Ich war mir bis zum Ende nicht sicher, wer denn nun der Täter ist, einige Hinweise gibt es aber schon, so dass die Auflösung keine totale Überraschung war. Mit dem Motiv bin ich persönlich nicht ganz so glücklich, derartige Erklärungen finde ich einfach nicht ganz so gelungen, aber das mag mein persönliches Empfinden sein.

Insgesamt wieder ein spannender Kriminalroman, der vor allem von der düsteren Dorfatmosphäre lebt!

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Kuckucksbrut

Auf einem mittelalterlichen Richtertisch mitten im Wald wird eine Frauenleiche entdeckt. Wer hat sie getötet, und warum wurde die Leiche auf dem Richtertisch abgelegt? Nur ein Zufall, oder steckt eine besondere Bedeutung dahinter? Diese Frage stellt sich die Polizistin Natascha, die gemeinsam mit ihren Kollegen den Mord an der jungen Frau aufklären will. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig und bald stellt sich heraus, dass eine weitere junge Frau in Gefahr schwebt...

Mein Leseeindruck:

"Kuckucksbrut" ist bereits der zweite Teil einer Reihe, aber für mich war es das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Obwohl ich Band 1 nicht kenne, hatte ich keine Probleme, der Handlung zu folgen.

Natascha ist eine sympathische Protagonistin. Sie wirkt sehr glaubwürdig, echt und lebendig. Wir begleiten sie nicht nur auf ihrem beruflichen Weg, sondern bekommen auch viel von ihrem Privatleben mit. Das gefällt mir sehr gut; so bekommt die Figur mehr Tiefe. Auch andere Figuren sind gut beschrieben und wirken glaubwürdig.

Die Krimihandlung habe ich als sehr spannend empfunden. Dabei gibt es zwei größere Handlungsstränge, die aber immer weiter miteinander verknüpft werden. Es gibt einen roten Faden, und der Spannungsbogen wird auch immer weiter aufgebaut. Die Kapitel sind angenehm kurz, was schnell dazu verleitet, immer doch noch ein weiteres Kapitel zu lesen. So fliegen die Seiten nur so dahin. Bald mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Mich hat "Kuckucksbrut" sehr gut unterhalten! Ich hatte angenehme Lesestunden mit dem Buch und freue mich nun auf weitere Bücher der Autorin!

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(Aktualisiert: 14 Februar 2015)
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Sprache & Stil 
 
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Zweiter Fall für die Siegener Ermittler

Ein Wanderer entdeckt mitten im Wald an einem historischen Richtplatz die Leiche einer Frau mit einer Tarotkarte in der Hand. Während die Polizei mit ihren Ermittlungen im Dunkeln tappt und in dem Dorf, im dem die Tote mit ihrer Familie wohnt, auf eine Wand des Schweigens treffen, hat der Täter bereits sein nächstes Opfer im Visier.

„Kuckucksbrut“ ist der zweite Band um die sympathische Ermittlerin Natascha Krüger und ihren Kollegen aus Siegen. Das erste Buch kenne ich bisher nicht, aber ich hatte nicht das Gefühl., daß mir relevante Informationen gefehlt hätten. Das Buch ist in zahlreiche kurze Kapitel aufgeteilt, in der die Perspektiven wechseln, so daß die Spannung immer aufrecht erhalten wird. Der Leser ist den Ermittlern fast immer einen Schritt voraus, weil er auch die Gedankengänge des Täters mitbekommt und somit Zeuge des Wettlaufs gegen die Zeit wird, von dem die Polizei nichts ahnt.

Das Dorf Weißbach im Siegerland kommt nicht sehr gut weg in diesem Krimi: die Bewohner sind allem Fremden gegenüber sehr argwöhnisch und keiner will mit der Sprache raus rücken. Unter der Oberfläche aber brodeln Gerüchte und Spekulationen, die nur darauf warten, zu explodieren.

Auch die Charaktere sind der Autorin gut gelungen: Natascha Krüger ist eine sympathische junge Frau, die unter wiederkehrenden Albträumen leidet, deren Ursprung wahrscheinlich mit den Ereignissen aus dem ersten Buch zusammenhängen. Ihre Umwelt nimmt sie synästhetisch wahr, d.h. ihre Wahrnehmung koppelt Gerüche mit optischen Bildern. Sehr positiv ist mir aufgefallen, daß sie gut mit Menschen umgehen kann, vor allem mit Kindern.
Einzig Nataschas Verhältnis zu ihrer Familie ist für mich etwas blass geblieben, aber vielleicht fehlt mir hier auch einfach Wissen aus dem ersten Band.

Nataschas Kollegen haben mir ebenfalls gut gefallen, sie bilden zusammen ein gut eingespieltes Team, sind aber normale Menschen mit größeren und kleineren Problemen.

Mir hat der Ausflug in das „kriminelle“ Siegerland gut gefallen, und ich hoffe, es wird noch weitere Fälle mit Natascha geben. Den ersten Band möchte ich in jedem Fall demnächst noch lesen.

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Benutzerkommentare

2 Bewertungen

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Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (2)
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4.5  (2)
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5.0  (2)
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Rezensionen
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Plot / Unterhaltungswert 
 
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Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
5.0

Natascha Krüger, bitte kommen!

Zum Inhalt:
In einem kleinen Dorf bei Siegen wird eine Frauenleiche entdeckt und eine andere Frau wird von einem Fremden verfolgt, der immer zudringlicher wird. Wer steckt hinter dem Mord und den Verfolgungen? Und welche Geheimnisse hüten die Dorfbewohner, die jedem Neuen argwöhnisch gegenüberstehen?

Zum Buch:
"Kuckucksbrut" ist eine gelungene Fortsetzung von "Knochenfinder", in der wieder Natascha Krüger die Hauptrolle spielt.

Der Stil ist flüssig und man kommt schnell ins Geschehen rein, auch kommt der Roman nicht durch Längen ins Stocken. Gut fande ich, dass man den Vorgänger nicht gelesen haben muss um "Kuckucksbrut" zu verstehen, also kann der erste Band auch gerne an zweiter Stelle gelesen werden.

Gefallen haben mir auch die Wechsel der Sichtweisen, so konnte ich auch einen Blick in die Gedankengänge des Täters werfen und dadurch wird dem Leser auch ordentlich Angst gemacht, denn so erfährt der Leser Dinge, die das Opfer noch nicht weiß und dadurch wird es umso beklemmender.

Alles in allem ist "Kuckucksbrut" ein gelungener Krimi, der sich hinter seinem Vorgänger nicht zu verstecken braucht.

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Ein neuer Fall für Natascha Krüger

Hartmut Sänger findet bei seinen Recherchen zu einem neuen Wanderführer auf einer Waldlichtung bei Wilnsdorf im südlichen Siegerland die Leiche einer jungen Frau, die drapiert auf einem mittelalterlichen Richtertisch aufgebahrt liegt. Die junge Frau hält eine Tarotkarte in der Hand - den Tod.

In einem kleinen abgelegenen Dorf in der Nähe, dem Heimatort der Toten wird bald daraufhin eine andere junge Frau mit Anrufen gestalkt. Auch sie erhält in kleinen Abständen Tarotkarten, die ihr schlussendlich Angst einjagen und sie die Polizei einschalten lassen.

Die Dorfgemeinschaft bildet eine Mauer aus Schweigen und versucht sich sogar in Selbstjustiz.

"Kuckuckskinder" ist der zweite Fall, den die Siegener Kriminalkommissarin Natascha Krüger zusammen mit ihrem Kollegen Jörg Lorenz aufdecken muss. Auch mit dieser Geschichte hat mich die Autorin Melanie Lahmer nicht enttäuscht.

Lebensecht gezeichnete Protagonisten mit Ecken und Kanten nehmen mich mit in zwei verschiedene Fälle, die sich im Lauf des Lesens immer mehr miteinander verknüpfen. Dass es eine solch eigenbrötlerische Dorfgemeinschaft wie in dem kleinen Dorf Weissbach wirklich heutzutage noch geben kann, will ich mir gar nicht vorstellen. Spannung entfaltet sich von Anfang an und hält ihr hohes Niveau bis zum Schluss. Die Geschichte ist schlüssig und fundiert erzählt und hatte für mich einen hohen Unterhaltungswert.

Der kriminelle Ausflug in meine alte Heimat hat mich bestens unterhalten und ich warte jetzt schon gespannt auf Nataschas 3. Fall.

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