Luana Lewis: Lügenmädchen

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Luana Lewis: Lügenmädchen
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Don't stand so close
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783442313846

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Anfangs ignorierte sie die Klingel.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Eines Abends steht sie einfach vor der Tür. Und sie wird so lange bleiben, bis sie alles zerstört hat.

Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ...

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Zu wenig Spannung

Inhalt:

In einer kalten Winternacht, in der Stellas Haus aufgrund der Schneemassen kaum noch erreichen ist, läutet ein Mädchen an ihrer Tür. Stella, psychisch etwas labil, hat Angst und weiß nicht, ob sie die junge Frau ins Haus lassen soll. Schließlich beschließt sie, dass sie sie nicht erfrieren lassen kann. Eine turbulente Nacht erwartet Stella.

Meine Meinung:

Lügenmädchen ist ein Psychothriller, so besagt es auch das Cover des Buches. Daher habe ich einige Stunden voller Nervenkitzel und Spannung erwartet. Hier wurde ich leider ziemlich enttäuscht. Ich fand das Buch an keinem Punkt spannend. Ich habe zwar immer wieder hin und her überlegt, was wohl hinter allem steckt, wohin der Besuch des Mädchens führen wird, woher das Mädchen Stella bzw. ihren Mann kennt, aber spannend fand ich es nicht. Von Anfang an war mehr oder weniger klar, wie das Buch enden wird. Natürlich gab es auch noch ein paar andere Möglichkeiten um zu diesem Ende zu kommen, aber sie waren sich alle sehr ähnlich.
Wie schon erwähnt, erwarte ich von einem Psychothriller einen gewissen Nervenkitzel. Dass Stella psychisch krank ist und ein psychisch krankes Mädchen bei sich aufnimmt, reicht noch nicht, um einen Thriller zu schreiben. Die Emotionen konnten nicht zu mir durchdringen, ich hatte nicht dein Endruck, Einblick in die Psyche einer der Charaktere zu bekommen.

In dem Buch werden zwei Zeitebenen behandelt: Die Gegenwart, in der das Mädchen vor der Tür steht, und die Vergangenheit, in der Stella als Psychologin arbeitet und ihre eigene psychische Krankheit entwickelt. Außerdem werden Ausschnitte aus den Therapien von Stellas Mann, der auch als Psychologe arbeitet, erzählt. Erst ist unklar, wie lange diese zurückliegen.

Das Buch ist nicht furchtbar schlecht, überhaupt nicht, und bietet sicher eine nette Geschichte, wenn man nicht zu hohe Erwartungen an einen Psychothriller hat. Mich persönlich hat es jedoch sehr enttäuscht, daher kann ich leider nur 2 Punkte vergeben.

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Lügenmädchen

Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ...


Das Buch beginnt etwas verhalten. Auch im Mittelteil ist die Spannung nur manchmal vorhanden. Wenn man aber hinterher über das Buch nachdenkt, kann man wirklich von einem Psychothriller sprechen.

Die Story wird aus drei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der von Stelle im Hier und Jetzt. Zum anderen wird von "Sitzungen" erzählt. Und die dritte Perspektive zeigt Stellas Leben vor ein paar Jahren. Alle drei Perspektiven werden dann gegen Ende kombiniert und zur Auflösung verbunden.

Der Inhalt, wenn Stella im Hier und Jetzt handelt, ist meist beklemmend und bedrohlich. Die Atmosphäre, die Blue ausstrahlt ist unheimlich und kommt auch so rüber. Wenn von Stella früher berichtet wird, wird eher nüchtern erzählt - bis zu dem einen Ereignis, das Stella in die Abgeschiedenheit geführt hat.

Das Bild von Protagonistin Stella selbst ist recht schnell klar: Sie ist psychisch krank, genauso wie Blue. Wie und warum kommt dann in der Geschichte heraus.

Vom Klappentext her habe ich mit einer anderen Richtung gerechnet, in die die Story läuft. Um was es dann wirklich geht, ist zwar schnell herbeizusehen, genauso wie die Auflösung - was aber so richtig beklemmend und verstörend ist, ist die Bestätigung des Ganzen.


Ein eigentlich anfangs harmloses Buch nimmt rasch Fahrt auf - und endet mit einer verstörenden Auflösung...

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Lügenmädchen

„ Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat ... „ ( Klappentext )

In einer eiskalten Winternacht schellt es an der Tür der Villa der Psychologin Stella. Draußen kauert ein junges Mädchen und bittet um Einlass. Schnell merkt man, dass mit Stella etwas nicht stimmt, denn sie hat Angst, die Tür zu öffnen. Ein vergangenes Trauma zwingt sie dazu, im Haus zu beiben, das eher einer Festung gleicht. Sie nimmt Tabletten gegen ihre Unruhezustände. Das Mädchen bleibt
so hartnäckig, dass Stella befürchtet, die Gesundheit des Kindes könnte Schaden nehmen. Sie lässt die 16 jährige Blue ins Haus. Blue möchte zu Stellas Mann Max. Er sei ihr Vater …
Stella zweifelt.

In Rückblenden wird die jüngste Vergangenheit in zwei weiteren Erzählsträngen geschildert. Das ist zum Einen Stellas Leben und Arbeit vor ihrem Trauma. Sie arbeitet als beratende Psychologin an einem familienrechtlichen Fall. Ein Vater möchte das alleinige Sorgerecht für seine Tochter erwirken und sie soll ihn begutachten. Zum anderen erhält der Leser Einblick in Sitzungen eines offenbar nymphomanen, sehr jungen Mädchens bei einem Arzt in einer psychiatrischen Praxis. Leider wird hier sehr schnell klar, um welche Personen es sich dabei handelt.
Die Geschichte ist sehr vorhersehbar und hat viele logische Schwächen, auf der anderen Seite fühlte ich mich aber sehr gut unterhalten. Ein wirklicher „Thriller“ ist dieses Buch nicht, es fehlt einfach an Spannung und an Überraschungen.
Potential ja, volle Punktzahl aber leider nicht.

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Lügenmädchen

Stella ist alleine zu Hause. Sie hat schon lange nicht mehr das Haus verlassen, weil sie Panikattacken hat. An einem Winterabend mit viel Schnee klingelt es an der Türe. Ein junges Mädchen verlangt Einlass. Nach einigem Zögern öffnet Stella tatsächlich die Türe. Bald schon weiß Stella nicht was, sie glauben soll, denn das Mädchen, das sich Blue nennt, erzählt unglaubliche Geschichten. Stella ist verstört. Erzählt Blue Lügen? Oder sind ihre Behauptungen wahr? Oder ist sie eine Psychopathin und spielt mit Stella.
Die Geschichte liest sich gut und sehr flüssig. Erzählt wird in unterschiedlichen Zeitebenen.
Zwei Jahre zuvor führte Stella noch ein normales Leben. Sie arbeitet als Psychologin. Obwohl sie noch Anfängerin ist, ist sie ehrgeizig und selbstbewusst. Sie möchte ihrem Chef Max imponieren. Doch dann geschieht etwas, dass sie völlig aus der Bahn wirft und sie zu einer Frau mit Panikattacken macht, die sich nur noch in ihrem zur Festung ausgebauten Haus aufhält. Ihr Verhalten ist mir fremd und ich kann mich nicht in sie hineinversetzen. Max ist manipulativ und unsympatisch.
Aus der Sicht einer Patientin wird dann ein anderer Strang erzählt. Eine junge Frau ist bei einem Psychiater in Behandlung. Sie versucht ihn zu verführen.
Last but not least ist das der Gegenwartsteil mit Blue und Stella alleine im Haus. Stella hat Angst und die ist gut spürbar. Sie fragt sich, warum sie die Tür aufgemacht hat und ob sie in Gefahr ist. Was bezweckt Blue? Ihre Geschichten wirken nicht glaubhaft. Aber sie hat ein Ziel.
Das Buch ist als Psychothriller deklariert und ich habe sehr viel Spannung erwartet. Obwohl die Zusammenhänge erst zum Ende beschrieben werden, war schon ziemlich früh klar, wohin die Reise geht. Daher ging Spannung verloren und ich wurde nicht richtig gefesselt. Ich habe mich immer gefragt, warum Stella, die ja selbst Psychologin ist, diese Psychospielchen nicht durchschaut.
Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend.

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