Friederike Schmöe: Lasst uns froh und grausig sein

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Friederike Schmöe: Lasst uns froh und grausig sein
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783839211861

Informationen zum Buch

Seiten
181

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Katinka Palfys Zielobjekt saß nun schon über eine Stunde vor einem Glas Kellerbier und glotzte auf den Fernsehschirm.

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23.12.2011. Privatdetektivin Katinka Palfy sitzt in einem heruntergekommenen Bamberger Boxclub und observiert ihre Zielperson. Sie hofft, den mutmaßlichen Kunsthehler an diesem Abend in flagranti bei einem Deal zu erwischen. Kurz darauf wird draußen eine Leiche entdeckt, auf deren Trenchcoat ein eigenartiger Hundepfotenabdruck zu sehen ist. Als später am Abend Blitzeis den Verkehr lahm legt, sitzen alle im Club fest und sind auf ihre eigene Cleverness angewiesen, um herauszufinden, was sich zugetragen hat und wer von ihnen der Mörder ist

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2 Bewertungen

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3.0  (2)
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2.5  (2)
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2.5  (2)
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Plot / Unterhaltungswert 
 
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Lasst uns froh und grausig sein

Eine Enttäuschung noch so kurz vor Ende des Jahres war dieses Buch leider für mich. Die Geschichte, der Krimi, hätte mit Sicherheit gut werden können wenn es nicht zu viele Personen, zu viele Ideen und zu viele Einschübe auf zu wenig Seiten gegeben hätte. Dadurch wirkt der Krimi für mich zu konstruiert - zu sehr gewollt und hat sehr an Spannung und Atmosphäre in meinen Augen eingebüßt. Die Einschübe mit den Geschichten haben mir zu sehr irritiert. Für mich brachte das teilweise überhaupt keinen Sinn und hat den Lesefluss für mich sehr empfindlich gestört. Zu dem gewannen die handelnden Personen nicht an Tiefe sondern blieben einfach zu platt. Man konnte sich nicht mit ihnen identifizieren, sich nicht in sie und ihr Handeln hineinversetzen. Das Motiv kam für mich auch nicht zum tragen, ergab absolut keinen Sinn. Schade, ich hatte mir von dem Weihnachtskrimi etwas mehr versprochen. Einen klitzekleinen Pluspunkt gibt es allerdings - die Rezepte im Anhang sind für mich als kochende Büchereule natürlich das richtige.

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Schon im Vorwort weist die Autorin darauf hin, dass die Geschichte „parodierenden, ironischen Charakter“ besitzt – das sollte man beim Lesen im Hinterkopf behalten, denn das Personenkarussell dreht sich in diesem Buch schneller als man mit dem Lesen hinterher kommt. Diese Personen wuseln durch die Geschichte und als Leser weiß man oft nicht, ob es sich jetzt um eine weitere Hauptperson handelt oder um eine Nebenfigur, die gleich wieder verschwinden wird.

Dieses Buch ist nicht sehr umfangreich, daher werden Hintergrundinformationen durch kursiv gedruckte Einschübe vermittelt, die aus anderen Perspektiven erzählt werden. Das fand ich eine gute Idee, denn so kann ich als Leserin schnell Informationen ziehen, hatte aber hier den Nachteil, dass mir die Handlung zwischen den Einschüben manchmal zu kurz war. Vielleicht wären ein oder zwei Personen und Einschübe weniger eine bessere Lösung gewesen.

Ich kenne die übrigen Bücher um Katinka Palfy nicht, aber man kann dieses Buch getrost auch so lesen. Die Kommissarin Clemenza Conzi war für mich der sympathischste Charakter und über sie und ihre neapolitanische Verwandtschaft würde ich gerne einmal mehr erfahren.

Den Einschub um den Hund Feger fand ich übrigens am schönsten.

Das Buch lässt sich leicht lesen und wenn mir nicht einige private Dinge in die Quere gekommen wären, wäre ich sicher schneller durch gewesen.

Eine schöne Idee fand ich die Rezepte für „Noras Weihnachtsmenü“ am Ende des Buches – aus irgendeinem Grund fehlt aber das Rezept für Noras gefüllte Paprika ...

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