Laurie Stevens: Todesschuld

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Laurie Stevens: Todesschuld
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Dark before Dawn
ET (Original)
2011
ISBN-13
9783734101427

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Polizist ging zur Fahrerseite hinüber.

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Handlungsort

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Ein Ermittler ohne Erinnerung. Und ein Killer, der zu viel weiß …

Gabriel McRay hatte einst den Ruf, der beste Detective des Los Angeles Sheriff’s Department zu sein, doch seit einiger Zeit leidet er unter zunehmend unkontrollierbaren Wutausbrüchen und Erinnerungsaussetzern. Er steht kurz vor der Kündigung, als sich in den Hügeln von Santa Monica eine Reihe von brutalen Morden ereignet. An abgelegenen Orten ersticht der »Malibu-Canyon-Killer« seine Opfer und setzt dann ihre Fahrzeuge in Brand. Jedes Mal hinterlässt er am Tatort einen Umschlag mit einer boshaften, kryptischen Nachricht – adressiert an McRay, der schon bald selbst in den Fokus der Ermittlungen rückt …

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Gelungenes Debüt

Detective Gabriel McRay alt einmal als bester Ermittler des LAPD, doch dann steht er kurz vor der Kündigung, weil er sich nicht mehr im Griff zu haben scheint. Sein Psychiater Dr. Berkowitz vermutet, dass McRay aufgrund von verdrängten Erlebnissen an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leidet - doch vor allem macht dem Polizisten seine immer wieder aussetzende Erinnerungsfähigkeit zu schaffen. Doch dann ereignen sich einige brutale Morde in Santa Monica. Dabei ersticht er nicht nur sein Opfer und zündet anschließend ihre Autos an, sondern er hinterlässt an den Tatorten jedes Mal ein Schreiben, das seine Boshaftigkeit unter Beweis stellt. Doch noch entschiedener ist, dass alle Briefe an Detective McRay adressiert... So findet sich der beinahe gescheiterte McRay schon bald im Fokus des Geschehens.

Laurie Stevens hat mit "Todesschuld" ein handfestes Krimidebüt vorgelegt, der erfrischend konventionell daher kommt. Hier gibt es keine Perspektivwechsel, Einblicke in die Tätersicht oder exorbitanten Thrill durch außergewöhnlich viel Brutalität. Die Story folgt McRay, den wir nicht nur bei den Ermittlungen begleiten, sondern dessen Vergangenheit und die daraus resultierenden Probleme immer wieder gegenüber gestellt werden. Da der Täter ihn immer wieder direkt anschreibt und ihm zu verstehen gibt, dass die beiden eins seien, fragt sich McRay, ob er während seiner Blackouts womöglich zum Mörder geworden ist... Da bleibt es natürlich nicht lange aus, dass ihn auch andere verdächtigen - zum Glück hat er eine Pathologin, die an ihn glaubt, und seinen Therapeuten.

Die Autorin schafft es, die Spannung konstant hoch zu halten und einige sehr geschickte Wendungen einzubauen. Dabei kommen einem die Figuren zugegebenermaßen nicht allzu nah, aber das stört mich bei einem Krimi, der mich lediglich spannend unterhalten soll, nicht unbedingt. Und "Todesschuld" hat mich richtig gut unterhalten, denn auch wenn es sich um keinen literarisch ausgefeilten, anspruchsvollen Krimi handelt, so hat nicht die Geschichte dennoch gepackt.

Im Grunde erfindet Laurie Stevens hier nicht den Psychothriller neu, aber ich mag die Art, wie sie erzählt. Hier geht es um eine Hauptfigur, die mit ihren eigenen Dämonen kämpfen und gleichzeitig eine Reihe von Morden aufklären muss. Dieses Gegenüberstellen und die Überraschungen, die das Geschehen beschleunigen, haben mir gut gefallen. Da ich bereits gesehen habe, dass es einen zweiten Fall um Gabriel McRay gibt, kann ich nur sagen, dass ich diesen auch gerne lesen möchte.

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Wut

Gabriel McRay hat eine Wut im Bauch, die immer öfter raus muss. Ihm droht der Rauswurf, dabei galt er einst als der beste Detective des Los Angeles Sheriff’s Department. Dass er auch Blackouts hat, verheimlicht er, auch wenn ihn das ängstigt. Dann geschehen brutale Morde in den Hügeln von Santa Monica. Erst ersticht der „Malibu-Canyon-Killer“ sein Opfer, sorgt dafür, dass die Wagen abbrennen und hinterlässt seltsame Nachrichten an Gabriel McRay. Daher wird McRay wieder ins Team geholt. Der Mörder schlägt weiter zu. Bald gerät auch McRay  unter Verdacht. Seltsamerweise scheint der Täter zu wissen, wann McRay seine Blackouts hat und nutzt genau diese Zeit für seine Taten.
Die Geschichte ist einerseits spannend, aber sie wirkt auch etwas konstruiert. 
Die Charaktere sind gut dargestellt, auch wenn mir keiner richtig nah gekommen ist. McRay s Verhalten macht ihn natürlich nicht sonderlich sympathisch. Aber er bemüht sich, aus dieser Situation herauszukommen, indem er sich – wenn auch widerwillig - in Therapie begibt. Er kann froh sein, dass die Pathologin Ming zu ihm steht. Auch sein Therapeut bemerkt schnell, dass die Ausbrüche mit seiner Kindheit zu tun haben. Eine Hypnose soll Klarheit bringen.
Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. McRay gilt als Verdächtiger und muss erst seine eigenen Baustellen aufarbeiten, bis er dem Täter näher kommt. Daher stellt sich erst recht spät heraus, wer der Mörder ist. 
Ein spannender Krimi mit einem ungewöhnlichen Ermittler.


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