Rebekka Pax: Lokes Mond

 
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Rebekka Pax: Lokes Mond
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783802597169

Informationen zum Buch

Seiten
320

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Reifen holperten über harsch gefrorenen Waldboden.

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Grausam verstümmelte Pferdekörper, die Köpfe fehlen – so finden Cornelia Arents und ihre Kollegen von der Kriminalpolizei Bochum den Tatort vor. Bald darauf werden die Tierköpfe vor dem Haus eines Professors gefunden, aufgespießt auf Stangen, in die Runen geritzt sind. Cornelias Ermittlungen führen sie an die Ruhr-Universität Bochum, wo sie von einer geheimen Studentenverbindung erfährt, die sich mit germanischen Bräuchen beschäftigt. Als eines der Mitglieder ermordet aufgefunden wird, rückt die Bruderschaft ins Zentrum der Ermittlungen.

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Hart, härter, Rebekka Pax...

Als geneigte Krimileserin lasse ich mich gern mal von neuen Autoren überraschen. Dies war mein erstes Buch von Frau Pax und wird wohl nicht mein letztes gewesen sein. Bei dem vorliegenden Krimi handelt es sich um den ersten Band einer Reihe mit der Ermittlerin Cornelia Arents.

Die Autorin führt uns nach Bochum, wo sich unsere Ermittlerin mit den Morden an Pferden beschäftigen muss. Doch dabei bleibt es nicht, müssen bald auch Menschen ihr Leben lassen. Alles deutet darauf hin, dass die Ruhr Uni etwas damit zu tun hat. Und was hat es eigentlich mit der Studentenvereinigung "Lokes Mond" auf sich?

Mir hat vor allem gefallen, dass wir einen deutschen Krimi haben, der auch in Deutschland spielt und mal völlig anders ist als alles, was ich bisher so gelesen habe. Gewalt und Schockmomente spielen eine recht große Rolle, aber nie so extrem, dass man nicht mehr weiterlesen möchte.

Cornelia als Ermittlerin ist eine unheimlich interessante Person. Natürlich ist sie kein unbeschriebenes Blatt, sondern hat zahlreiche private Probleme. Man verfolgt ihr Schicksal gern und kann ihr Handeln und ihre Denke stets nachvollziehen. Auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, ganz besonders die böse Fraktion. Will an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

Durch die Handlung führt uns Leser ein beobachtender Erzähler, so dass wir von allen Akteuren etwas mitbekommen und die unterschiedlichsten Protagonisten begleiten.

Ich finde es spannend wie gekonnt die Autorin den Leser in die Abgründe eines Menschen gucken lässt und man nur langsam aufdeckt, was hinter der ganzen Sache steckt. Mich haben einige Offenbarungen und Wendungen echt überrascht.

Fazit: Überzeugender Start einer Reihe, die ich gern weiterverfolgen werde und gern weiterempfehle. Lesenswert!

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Cornelia Arents 1. Fall

Auf einer Weide im Bochumer Stadtteil Riemke findet eine junge Frau morgens die Leichen von zwei bestialisch ermordeten Pferden. Die Köpfe der Pferde wurden abgetrennt und sind spurlos verschwunden. Einen Hinweis auf den oder die Täter sucht man vergeblich im frisch gefallenen Neuschnee.

Als Hanna Wehrheim in Bochum-Riemke ihrem Mann das Frühstück zubereiten möchte, wirft sie einen Blick aus dem Fenster in ihren Vorgarten und erstarrt. Zwischen den Hortensien stehen 2 Stangen und auf jeder von ihnen ist ein Pferdekopf aufgespießt.

Diese „Neidstangen“ (althochdeutsch für: Neid, Hass, Zorn) stellen eine unmissverständliche Beleidigung und zugleich Herausforderung an Professor Wehrheim dar. Aber wer hat diese Stangen in den Garten gestellt und aus welchem Grund?

Was hat es mit der Studentenvereinigung „Lokes Mond“ auf sich und hat Professor Wehrheim etwas mit ihr zu tun?

Das herauszufinden ist der 1. Fall von Kriminalkommissarin Cornelia Arents.

Fazit:

Mit „Lokes Mond“ hat Rebekka Pax ihren 1. Kriminalroman geschrieben. Die Reihe ist als 3teiler angelegt.

Da mir ihre historischen Romane (die sie unter Pseudonym Rebecca Maly schreibt) so gut gefallen haben, konnte ich mir natürlich einen Krimi aus ihrer Feder nicht entgehen lassen. Nach den ersten Seiten war klar: „Wer kann, der kann“, denn die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

Außerhalb einer Leserunde hätte ich das Buch vermutlich in der gleichen Nacht noch fertig gelesen. Ja, Leserunden können gelegentlich auch Spaßbremsen sein.

Wir lernen Kriminalkommissarin Cornelia Arents kennen und sie wird realistisch beschrieben. Sie hat Ecken und Kanten und macht Fehler, sie trauert noch immer um ihr eigenes totes Pferd und muss beruflich dann auch noch mit ihrem Ex zusammenarbeiten. Genau das schafft die Nähe zwischen dem Leser und ihr. Es menschelt.

Ihr Ex, Kriminalkommissar Robin Schenz, bearbeitet gemeinsam mit Cornelia diesen Fall. Wie er sich als Freund benommen hat erfährt der Leser nicht wirklich, aber es hat ja einen Grund, warum er nicht mehr der Freund sondern der Ex ist. Was er sich dann in seinem Status als Exfreund leistet, geht gar nicht. Robin versucht Cornelia noch immer vorzuschreiben was sie zu tun und zu lassen hat. Vor allen Dingen als Cornelia dann auch noch Vincent Norads näher kennenlernt, der ihr bei ihren Recherchen in der Universitätsbibliothek eine große Hilfe ist. Robins Eifersucht hat auch Auswirkungen auf seine polizeiliche Arbeit.


Alle Protagonisten und Nebenprotagonisten wurden sorgfältig ausgearbeitet und selbst die Wolfshunde hinterlassen beim Leser einen bleibenden Eindruck.

An einigen Stellen im Buch geht Rebekka Pax richtig ins Detail. Ich mochte es gar nicht lesen wie die Pferde abgemetzelt werden oder eine Leiche seziert, aber ein Krimi ist nun mal kein Krimi wenn nix dramatisches in ihm passiert. Wie schon erwähnt, trägt die Spannung den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und macht Lust auf die Fortsetzung.

Im März diesen Jahres habe ich Rebekka Pax in Leipzig persönlich kennenlernen dürfen und wenn man weiß, welch sympathische Person sich hinter einem Autorennamen verbirgt, macht das Lesen guter Lektüre noch mal so viel Spaß!

Ich freue mich auf den 2. Teil „Spiegelseele“ der am 04.02.2016 erscheint und der 3. Band folgt, wenn ich das richtig verstanden habe, auch noch in der ersten Jahreshälfte 2016.

Dieses Buch gehört definitiv auf meine Highlight-Liste für 2015!

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Lokes Mond

Die Ermittlerin Cornelia Arents wird in einen Fall eingeschaltet, bei dem Pferde getötet und deren Köpfe entfernt wurden. Diese tauchen vor dem Haus von Professor Wehrheim auf. Der scheint kein Interesse an der Klärung des Falls zu haben. Cornelia vermutet, dass er mehr weiß. Kurz darauf gibt es einen Toten - auch wieder auf dem Grundstück von Wehrheim.
Hat die Studentenverbindung "Lokes Mond", deren Begründer Wehrheim ist, etwas damit zu tun?
Cornelias Kollege Robin sucht unterdessen einen verschwundenen Jungen.
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Es ist schockierend und geht einem sehr nah, wenn die brutalen Details der Fälle geschildert werden. Dass die Geschichte in einem speziellen Umfeld spielt, gefällt mir gut.
Man lernt eine Reihe von Personen kennen, die sehr gut und authentisch beschrieben wurden. Cornelia und Robin müssen, nachdem sie ihre jahrelange Beziehung beendet haben, einen neuen Weg der Zusammenarbeit finden. Da man sich Tag für Tag sieht, ist das nicht immer leicht. Fachinformationen holt sich Cornelia an der Rhein-Ruhr-Uni bei dem netten und hilfsbereiten Vincent Norads. Sympathisch ist auch die junge und engagierte Kollegin Sabrina. Dagegen ist der Leiter des Skandinavischen Instituts Professor Wehrheim ein verschlossener und nicht sonderlich sympathischer Mensch, der seine Studentenverbindung Lokes Mond für etwas Besonderes hält, der man sein Leben lang verpflichtet ist. Auch die anderen Mitglieder von Lokes Mond erschweren die Ermittlungsarbeit, da alles innerhalb der Verbindung geregelt wird.
Während des Lesens habe ich mitgefiebert, mitermittelt und mitgebangt. Von Beginn an war ich von der Geschichte gefesselt und immer wieder gab es Wendungen, die dafür sorgten, dass es auch bis zum Ende so blieb.
Dieser erste Band einer Reihe um die Ermittlerin Cornelia Arents war spannend und hat mich sehr gut unterhalten.

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Die alten Götter würden sich im Grab umdrehen

Zum Inhalt:
Grausam verstümmelte Pferdekörper, die Köpfe fehlen - so finden Cornelia Arents und ihre Kollegen von der Kriminalpolizei Bochum den Tatort vor. Bald darauf werden die Tierköpfe vor dem Haus eines Professors gefunden, aufgespießt auf Stangen, in die Runen geritzt sind. Cornelias Ermittlungen führen sie an die Ruhr-Universität Bochum, wo sie von einer geheimen Studentenverbindung erfährt, die sich mit germanischen Bräuchen beschäftigt. Als eines der Mitglieder ermordet aufgefunden wird, rückt die Bruderschaft ins Zentrum der Ermittlungen.
(Quelle: www.buch7.de)

Meine Meinung:
Bei "Lokes Mond" handelt es sich um einen spannenden Kriminalroman um Gewalt und eingeschworene Gemeinschaften, zu denen Außenstehende in der Regel keinen Einblick und erst recht keinen Zutritt haben.

Auch die Personen sind im Großen und Ganzen gut gelungen, allen voran Cornelia Arents. Mit im Großen und Ganzen meine ich, dass die Hintergründe einiger Personen im Dunkeln bleiben und nicht so recht aufgeklärt werden, wie beispielsweise der Täter, der die Pferde so bestialisch verstümmelt hat. Sicher hätte Rebekka Pax da noch mehr Infos geben können, aber in dem Falle hat mich das nicht großartig gestört, weil man auch so eine Ahnung bekommt, wie jemand ticken muss, der so etwas tut.

Auch wenn die Beziehung des Professors zu anderen Personen etwas zu weit hergeholt wirken, ergibt die Geschichte am Ende doch ein spannedes Gesamtbild, trotz dass es mir an der einen oder anderen Stelle etwas zu gewalttätig war.

Alles in allem vergebe ich 8 von 10 Sternen :) und ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Cornelia Arents.

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