Martin Krist: Brandstifter

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Reihenfolge
Sehr spannender Thriller
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5.0
Valentina findet ihren Mann enthauptet in seinem Arbeitszimmer. Als die Polizei des Haus und die Firma ihres Mannes auf den Kopf stellt, findet sie mit den Kindern zunächst Unterschlupf bei ihrer Freundin Amy, bis sie dann mittellos bei dem Kindermädchen ihrer Kinder landet. Aber sind sie dort sicher?
Privatermittler David Gross soll im Auftrag der Familie den verschwundenen Sven Scheder finden, aber gleichzeitig ist er auch auf der Suche nach seiner seit Monaten verschwunden Frau Caro. Dabei kommt er gefährlichen Leuten ins Gehege.
Dann ist da noch der verzweifelte Luke, der seine Familie endlich aus dem Elend herausholen will und dabei die falschen Wege geht.
Die Handlungsstränge und die Zeiten wechseln ständig, was einerseits zu Verwirrungen für den Leser, aber andererseits auch für Spannung sorgt. Was aber verbindet die einzelnen Stränge? Es dauert eine ganze Weile, bis man Zusammenhänge erkennen kann. Wer aber ist der Mörder von Georg? Dass ergibt sich erst ganz zum Schluss.
Einige der Charaktere kannte ich schon aus Vorgängerbänden, zu denen es auch immer wieder Verknüpfungen gibt. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, diese zu kennen, ist es schon sinnvoll. Als die Polizei herausfindet, dass Georgs Geschäfte nicht sauber sind, kann Valentina das nicht glauben. Sie traut ihrem Mann, den sie sehr liebt, sowas nicht zu und macht sich an eigene Recherchen. Doch was sie herausfindet, verwirrt sie und sie weiß nicht mehr wem sie trauen kann. Sie ist eine starke Frau, die ihr Möglichstes tut, um ihre Kinder zu schützen. Davids Gedanken kreisen unablässig um seine verschwundene Frau, so dass er seine Aufmerksamkeit nicht immer auf seinen Auftrag richten kann. Schön fand ich, dass auch der Reporter Hardy Sackowitz wieder im Spiel ist.
Der Spannungsbogen wird bis zum dramatischen und schlüssigen Ende gehalten. Trotzdem bin ich mit dem Ende nicht ganz glücklich, denn es bleiben viele Fragen ungeklärt. Da wird man auf den Folgeband warten müssen, damit sich das klärt.
Ein superspannender und sehr fesselnder Thriller.
B
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Wer ist der Brandstifter?
Gesamtbewertung
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert
 
5.0
Charaktere
 
5.0
Sprache & Stil
 
5.0
Zum Inhalt:

"Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet - jetzt bedrohen sie deine Kinder!
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist .." (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Mit "Brandstifter" hat uns Martin Krist wieder einen spannenden Thriller vorlegt, mit anfangs losen Handlungssträngen, die er aber wie gewohnt gekonnt zusammenführt.

Anfangs weiß der Leser nicht so recht, wohin die einzelnen Handlungsstränge hinführen, aber nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge. Auch spielen die einzelnen Stränge in verschiedenen Zeiten, damit hatte ich zwar anfangs meine Probleme, aber nach kurzer Einlesezeit konnte ich die verschiedenen Zeiten für mich sortieren und wusste.

David Gross kannte ich ja schon aus dem Vorgängerroman "Drecksspiel" und auch aus seinem Auftritt in einem Kalkbrenner-Roman. Auch die eine oder andere Figur kannte ich schon aus "Dreckspiel", wie beispielsweise Caro oder den Reporter Sackowitz, an den sich sicher auch Fans der Kalkbrenner-Büchern erinnern werden.

Ich fand den Stil wieder flüssig, man kommt recht schnell in die Handlung rein und auch die Figuren sind wieder gut getroffen, mit ihren Problemen und Sorgen.

Zwar wurden alle Fäden am Ende ordentlich zusammengefädelt, aber es zeichnete sich schon einige Kapitel vorher ab, dass nicht alle Fragen geklärt werden, der Mordfall ansich schon, in dem des in "Brandstifter" geht, aber Martin Krist hat sich die eine oder andere Hintertür für eine Fortsetzung offengehalten, auch was das Verschwinden der einen oder anderen Person angeht, oder wie es mit manch einer Figur weitergeht.

Den einen oder anderen Leser mag sich vielleicht daran stören, aber durch den Hinweis des Autors, dass es bald weitergehen wird, kann ich mit den hier offenen Fragen leben und wirkt dadurch nicht negativ aus, ich persönlich finde es alles in allem gut umgesetzt.

Für "Brandstifter" gibt es von mir wieder die volle Punktzahl.
T
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Ein Thriller-Highlight - Spannung pur!
(Aktualisiert: 18 März 2017)
Gesamtbewertung
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert
 
5.0
Charaktere
 
4.0
Sprache & Stil
 
5.0
Inhalt:
1. Valentina ist zu beneiden! Sie führt eine liebevolle Ehe, hat zwei gesunde Kinder, an Geld mangelt es auch nicht. Das Glück endet abrupt, als die ihren Ehemann eines morgens brutal ermordet auffindet. Und das ist erst der Anfang des Albtraums...
2. Luka Gurski hat es nicht weit gebracht im Leben. Er ist arbeitslos und gerät immer wieder auf die schiefe Bahn und lässt sich auf kriminelle Geschäfte ein. Seine Frau und seine Kinder haben darunter zu leiden.
3. David Gross ist ehemaliger Polizist und arbeitet jetzt als Privatermittler. Er ist bekannt für seine eher unkonventionellen Methoden und gilt als Problemlöser für heikle Fälle. Dabei hat er privat gerade schwer zu kämpfen, seine Frau ist verschwunden (entführt?), sein Sohn schwer krank.

Meine Meinung:
Diese drei Handlungsstränge ziehen sich durch das Buch. Erst gegen Ende erfährt der Leser, wie die Personen und Schicksale zusammen gehören.
Für mich war es das erste Buch von Martin Krist. Ich war von der ersten Seite an begeistert und gefesselt. Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel (103 bei 400 Seiten im eBook). Fast jedes endet mit einem Cliffhanger, bevor es im nächsten Kapitel mit einem anderen Erzählstrang weitergeht. Dadurch erhöht sich die Spannung und man möchte immer noch schnell ein Kapitel lesen, dann noch eins, dann.....
Wäre ich nicht durch eine Leserunde "ausgebremst" worden, hätte ich das Buch sicher in einem Rutsch durchgelesen. Es ist allerdings keine leichte Kost, d. h., man kann es ich so nebenbei lesen. Es erfordert schon einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit, den Durchblick zu behalten.
Die Charaktere sind im großen und ganzen überzeugend gezeichnet. Der Hauptschuldige war mir von Anfang an suspekt, wobei ich nicht sagen kann, warum. Es war nur so ein Gefühl. Zu manch anderen Personen habe ich allerdings keinen Zugang gefunden.
Der Showdown am Ende ist überraschend. Der Fall an sich ist geklärt, trotzdem bleiben noch Fragen offen. Also warten wir geduldig (?) auf die Fortsetzung. Die Wartezeit werde ich mir mit den Vorgänger-Bänden vertreiben.

Fazit:
Für mich seit langem mal wieder ein Thriller-Highlight! Absolut lesenswert.
CL
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Feuer und Flamme
Gesamtbewertung
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert
 
4.0
Charaktere
 
4.0
Sprache & Stil
 
5.0
Ich persönlich finde, ich hätte zuvor unbedingt den ersten Teil "Drecksspiel" lesen sollen, denn ich hatte öfters das Gefühl etwas wichtiges verpasst zu haben.


Bei einen Wohnungsbrand stirbt die Frau und der Mann kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Die beiden Kinder kommen GottseiDank ohne größeren Schaden aus der Wohnung. David ist Privatermittler und soll Licht in die ganze Geschichte bringen, denn wie ist das Feuer ausgebrochen? Nebenbei soll er einen vermissten Mann aufspüren, weil die Polizei keine Fortschritte in diesem Fall macht. Ein Mann wird in seinen Arbeitszimmer enthauptet und seine Frau muss die schreckliche Tat entdecken. Valentina muss mit ihren beiden Kindern fliehen und weiß bald schon nicht mehr, wem sie trauen kann?


Wir lernen Luka kennen, der finanzielle Probleme hat und vom Pech nur so angezogen wird. Eigentlich will er für seine Frau Nat und die beiden Kinder nur das beste, doch eigentlich macht er immer alles noch ein bisschen schlimmer.


Martin Krist hat hier ein wirklich spannendes Buch geschrieben, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. So viele verschiedene Protagonisten, die teils noch auf verschiedenen Zeiteben spielen machen das Buch wirklich rasant. Fast an jedem Kapitelende ist noch ein fieser Cliffhänger, so das man einfach immer weiter lesen muss. Er hat tolle Charaktere geschaffen, die einfach auf ihre Art überzeugen und wirklich lebensecht getroffen wurden. Es geht um viele Gefühle, um Angst, um Vertrauen und darum das man sich niemals Sicher sein kann. Eine klare Leseempfehlung für alle die es Spannend lieben.


Der einzige Punkt, der mir nicht gefallen hat ( das ich "Drecksspiel" nicht zuerst gelesen habe, dafür bin ich selbst verantwortlich ) ist, das Ende. Das war mir leider zu abrupt und hat für mich wie abgeschnitten gewirkt. Zuerst dachte ich, das mein eBook vielleicht defekt ist und ein paar Seiten fehlen. Auch wenn das meiste aufgeklärt wurde, für mich blieben zu viele Fragen offen und ein bisschen mehr hätte nicht geschadet. Ich werde jetzt auf jeden Fall den ersten Teil noch lesen und mich dann auf den dritten freuen und hoffen das zumindest die Geschichte um David den Privatermittler und seiner spurlos verschwundenen Frau weiter geht.
CD
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Warum musste Georg Starke sterben?
Gesamtbewertung
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert
 
4.0
Charaktere
 
4.0
Sprache & Stil
 
4.0
Früh am Morgen verlässt Georg das Bett, weil er nicht mehr schlafen kann. Wie schon so oft am frühen Morgen, zieht er sich in sein Büro zurück, wo ihn seine Frau Valentina einige Stunden später findet – tot, auf grausamste Art und Weise ermordet. Nachdem die erste Schockstarre von Valentina abgefallen ist, möchte sie nur noch das Haus verlassen und so zieht sie mit ihren beiden Kindern zu ihrer besten Freundin Amy.

Nane, die Nanny, kümmert sich – wie auch an jedem anderen Tag - liebevoll um die beiden Kinder und versucht die schrecklichen Geschehnisse von ihnen fern zu halten, während Valentina versucht, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Sie hat jedoch nicht lange Zeit in ihrer Trauer zu verharren, denn auch sie und ihre Kinder sind in Gefahr.

David Groß, ehemaliger Polizist, heutiger Privatermittler, wird von einer Familie auf die Suche nach ihrem Sohn bzw. Ehemann angesetzt. Der Wissenschaftler kam von einem Kongress nicht nach Hause. David übernimmt den Fall, obwohl er gerade selbst privat sehr viele Päckchen zu tragen hat – seine Frau Caro ist nach wie vor verschwunden und sein behinderter Sohn mischt derweil das Pflegepersonal in seiner Unterbringung auf.

Luka Gurski, Ehemann und Vater von 2 Kindern, wohnt mit seiner Familie in einer verschimmelten Wohnung und sucht dringend eine Möglichkeit, die Lebensumstände für sich und seine Familie zu verbessern. So rutscht er von einer kriminellen Geschichte in die nächste.

Mit diesen 3 Handlungssträngen beginnt Martin Krist sein Buch „Brandstifter“. Auf den ersten Seiten fragt man sich als Leser, wie diese Personen und das, was mit ihnen passiert ist, zusammen passen. Auf den ersten Blick bestehen zwischen ihnen keinerlei Gemeinsamkeiten, sie kommen scheinbar aus unterschiedlichen Umfeldern. Diese Frage und die Tatsache, dass das Buch über sehr kurze Kapitel verfügt, die sich in den Handlungssträngen permanent abwechseln, zieht den Leser unweigerlich in den Sog des Buches und natürlich werden die einzelnen Schicksale zum Schluss miteinander verwoben.

Die Geschichte von David Groß zieht sich aus den Vorgängerbänden „Engelsgleich“ und „Dreckspiel“ bis in dieses Buch hinüber und es wäre womöglich von Vorteil gewesen, wenn ich diese Vorgeschichte gekannt hätte. Man kann das Buch auch als Solitärband lesen, aber es vereinfacht es, Verständnis für Groß zu haben, wenn man eben die Vorgänger gelesen hat. Groß ist ein Ermittler mit ziemlich unkonventionellen Methoden und so wirklich richtig sympathisch ist er mir nicht. Aber – er kommt zum Ziel und kann den Fall, auf den er angesetzt wurde, auch abschließen.

Valentina tut einem einfach nur leid. Sie findet ihren Mann morgens in seinem Büro, der Anblick seiner Leiche ist grauenhaft. Auch wenn sie sich jetzt gerne vergraben würde um zu trauern, muss sie für ihre beiden Kinder da sein. Sie versteht nicht, wieso ihr Mann so brutal aus dem Leben scheiden musste und als die Polizei etwas von „krummen Geschäften“ verlauten ließ, versucht Valentina selbst, Licht ins Dunkel zu bringen. Nach und nach lichten sich die Nebel vor Valentinas Augen und sie kommt irgendwann an einen Punkt, an dem sie sogar die Treue ihres Mannes in Frage stellen muss. Bei ihren Recherchen bekommt sie zu einem späteren Zeitpunkt unerwartet Hilfe von einer Person, die auch schon in den Vorgängerbänden zu Hause war.

Luka Gurski ist so eine Person, an der ich echt fast verzweifelt bin. Aufgrund seiner persönlichen Situation manövriert er sich permanent von einer Scheiße in die nächste. Statt auch nur ein einziges Mal seiner Frau die Wahrheit zu sagen, spinnt er sich ein Lügennetz zusammen, aus dem er nicht mehr herauskommt. Seine Geschichte ist echt heftig, aber ich konnte tatsächlich nicht viel Mitleid für ihn aufbringen, in Anbetracht seiner unüberlegten Aktionen. Dass er dann an die falschen „Freunde“ gerät, war absehbar.

„Brandstifter“ ist das zweite Buch, welches ich von Martin Krist lese. Sein Schreibstil ist unkompliziert und von der ersten Seite an spannend. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge möchte man einfach immer nur weiterlesen, um zu erfahren, was als nächstes passiert. Die einzelnen Kapitel sind kurz und wechseln immer zwischen den 3 Handlungen ab.

Für mich waren es die Geschehnisse um Valentina, die mich am meisten interessiert haben und bei denen ich auch richtig mitleiden konnte.

Am Ende des Buches werden alle Handlungsstränge zusammengeführt und die wichtigsten Fragen sind für den Leser beantwortet. So ganz befriedigend fand ich das Ende jedoch trotzdem nicht, da die Geschichte um das Verschwinden der Frau von David Groß noch nicht abschließend geklärt ist. Ebenso ist das Schicksal der Person, die Valentina zu Hilfe kommt, nicht gänzlich beschrieben worden – es ist also noch Luft für einen Nachfolger.

Dass das Ende nicht so ganz befriedigend ist, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich das Buch spannend und unterhaltsam fand. Ich ziehe 1 „Berner-Sennenhund“ an der Bewertung ab und hoffe, dass das nachfolgende Buch mit den Antworten auf meine offenen Fragen nicht erst in ein paar Jahren auf den Markt kommen wird.
BD
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