Mary Kubica: Don't you cry

 
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Mary Kubica: Don't you cry
Untertitel
Falsche Tränen
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Don't You Cry
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783959671057

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Im Nachhinein betrachtet, hätte ich von Anfang an spüren müssen, dass etwas nicht stimmte.

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Mitbewohnerin.
Freundin.
Mörderin?

Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr.

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Um Leib und Leben

fürchtet die junge Quinn - Ich-Erzählerin des vorliegenden Buches, die in einer Wohngemeinschaft mit der ordentlichen, geradlinigen Evelyn lebt, nachdem selbige seit mehreren Tagen nicht mehr aufgetaucht ist und sich einige überaus verwirrende, ja beängstigende Entwicklungen ergeben haben.

Wollte ihre Mitbewohnerin sie loswerden? Einbicke in das Innerste der Protagonisten - wenn auch zunächst sehr punktuelle - offenbart dieses bewegende Buch, die zunächst überaus verwirrend sind, denn in einem zweiten Erzählstrang kommt Alex zu Wort, offenbar ein Junge aus der Nachbarschaft. Allerdings lässt sich beim besten Willen weder ein Zusammenhang zu Quinn noch zu Evelyn herstellen. Ist es überhaupt eine Geschichte, können die zwei Handlungsteile zusammengeührt werden? Nun, sie können: und zwar auf eine absolut unerwartete, doch durchaus nachvollziehbare Art und Weise. Aber bis dahin ist es ein langer Weg.

Durch den Stil wird eine besondere Dynamik eingebracht, leider jedoch ist das Buch nicht frei von Längen. Zwischendurch plätschert die Handlung so vor sich hin, dass es mir immer mal wieder schwer fiel, am Ball zu bleiben. Doch man sollte durchhalten: es lohnt sich.

Denn im Verlauf der Geschichte offenbart sich so einiges Überraschende, vieles ist dann doch anders, als es scheint. Ein oft trauriges, doch aus meiner Sicht dennoch nicht deprimierendes Buch, denn die Autorin versteht es, den Leser auf eine sehr angenehme Art aus den allertiefsten Verstrickungen der Geschichte herauszuhalten. Nicht alle Charaktere sind die, die sie zu sein scheinen.

Zudem gibt es ganz klar ein Happy End, was bei dieser Art von Literatur ja nicht unbedingt üblich ist. Und: es ist definitiv eines, das passt! Auch wenn es nicht ohne "Ecken und Kanten" ist - eines Thrillers würdig eben!

Eine lohnens- und empfehlenswerte Lektüre, die ich im Gegensatz zum Vorgängerband "Pretty Baby" durchaus als Thriller, wenn auch fern jeglicher Actionhandlung, bezeichnen würde. Vielmehr ist dieses Buch aus meiner Sicht einfühlsamer Psychothriller mit rundem Ende zu klassifizieren, dem allerdings auf dem Weg dorthin streckenweise die Puste ausgeht, wenn auch nur kurz. Dennoch lesenswert!

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Eher ein psychologischer Spannungsroman, für mich zu wenig Spannung !!

Klappentext:
"Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr."

"Don't you cry" war der erste Titel, den ich von der Autorin Mary Kubica gelesen habe. Der Klappentext versprach, meiner Meinung nach, viel Spannung. Leider habe ich einige Zeit gebraucht, um mich von der Handlung fesseln zu lassen. Zwar befindet man sich als Leser schnell mitten im Geschehen, für meinen Geschmack dauerte es jedoch zu lange, bis die Autorin zur eigentlichen Handlung kam. Die Spannung wurde nur sehr langsam aufgebaut, natürlich fragt man sich während des Lesens, was der Mitbewohnerin/Studentin Esteher wohl passiert sein könne, die Umstände ihres Verschwindens erscheinen doch recht mysteriös. Aber wirklich mitreißen konnte mich all das nicht. Auch hatte ich den Eindruck, dass sich die Gedankengänge der Protagonistin Quinn, die wir als Leser durch das Geschehen begleiten, schon zu einem recht frühen Zeitpunkt regelmäßig wiederholen. Dadurch bekam ich den Eindruck, die Handlung würde sich nur zäh in die Länge ziehen. Gut gefallen haben mir die Ereignisse rund um Alex, welcher ein weiterer wichtiger Charakter ist. Seine Lebensgeschichte empfinde ich als interessant und ich habe ihn recht schnell auch sympathisch gefunden. Die Handlungsstränge wechseln regelmäßig zwischen Quinns Ich-Perspektive und der Geschichte von Alex, wodurch normalerweise viel Abwechslung eintreten sollte. Leider hat mich der Wechsel in diesem Werk eher verwirrt. Erst gegen Ende des Buchs klären sich einige Dinge auf und lassen ein logisches Gesamtbild entstehen.

Ich kann hier leider nur drei von fünf Funkelchen geben.

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Langweilig und langatmig

Quinns Mitbewohnerin Esther verschwindet eines Tages spurlos aus der gemeinsamen WG in Chicago. Zunächst macht sich Quinn darüber keine Gedanken, doch dann fragt sie sich, ob Esther etwas zugestoßen sein könnte und beginnt in deren Sachen zu stöbern. Einige Entdeckungen verstören sie zutiefst. Gleichzeitig erzählt der 18jährige Alex von seinem Leben in einem kleinen, eintönigen Dorf, in dem auf einmal eine interessante junge Frau auftaucht...

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Quinn und Alex erzählt, wobei die entsprechenden Kapitel mit dem Namen des jeweiligen Protagonisten eingeleitet werden. Das Buch ist in insgesamt 5 Abschnitte unterteilt, die die Wochentage von Sonntag bis zum darauffolgenden Donnerstag abbilden. Neben dem ansprechenden Cover ist die klare Gliederung auch schon fast das Einzige, was mir an dem Buch gefallen hat.

Die Handlung selbst war genauso langweilig und langatmig, wie das Leben der beiden Erzähler. Ich hätte das Buch nach spätestens der Hälfte abgebrochen, wenn es mir nicht als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt worden wäre. So habe ich bis zum Schluss gehofft, dass doch noch etwas bahnbrechendes passiert, was meinen negativen ersten Eindruck revidieren könnte. Leider hat es mich überhaupt nicht interessiert, was denn nun mit Esther passiert ist, da man sich überhaupt nicht kennt und so auch keine Beziehung zu ihr aufbauen kann.

In dem Buch reihen sich seitenlange Beschreibungen aneinander, in denen zum Beispiel Alex' Dorf und seine Arbeit im Café im Detail erläutert oder sich wiederholende Überlegungen von Quinn wiedergegeben werden, was mich extrem gelangweilt hat. Selbst miträtseln konnte man eigentlich auch nicht, weil es zu wenig Hinweise gab, worauf das Buch denn hinausläuft. Die Auflösungen waren dann teilweise schon überraschend, teilweise aber auch vorhersehbar. Die Geschichte wurde für mich erst auf den letzten 50 Seiten etwas interessanter, als man endlich die Zusammenhänge erfährt. Das reicht für ein gutes Buch meiner Meinung nach aber leider nicht aus.

Der Schreibstil war in Ordnung, aber nicht herausragend oder fesselnd. Von einem Thriller möchte ich hier nicht sprechen, denn da fehlte für mich ganz klar die Spannung. Auch die Titelgebung kann ich nicht nachvollziehen, "Don't you cry" (das Buch heißt auch im englischen Original so) hat keinen Bezug zum Buch und ist völlig nichtssagend. Dafür hat der Titel mir einen dreitägigen Ohrwurm von Phil Collins' "You'll be in my heart" (I will be here, don't you cry...") beschert.

Insgesamt war ich sehr enttäuscht von dem Buch, dessen Klappentext auf einen packenden Thriller hoffen ließ. Ich kann "Don't you cry" leider nicht weiterempfehlen.

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