Walter Satterthwait: Maskeraden

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Walter Satterthwait: Maskeraden
Verlag
ET (D)
1999
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Masquerade
ET (Original)
1998
ISBN-13
9783442444441

Informationen zum Buch

Seiten
446

Sonstiges

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Paris, 1923: Die Pinkerton-Detektive Phil Beaumont und Jane Turner werden in die brodelnde Stadt gesandt, um den Mord an einem reichen amerikanischen Verleger und seiner deutschen Mätresse zu klären. Bei ihren Recherchen geraten sie in schicke literarische Salons und mondäne Nachtclubs, in schräge Jazzschuppen und elegante Cafés. Dort treffen sie von Ernest Hemingway bis zu Gertrude Stein, von James Joyce bis zu Picasso alle Größen der Zeit. Phil und Jane drohen dem Charme der Stadt zu erliegen Aber da ist ja noch der Mörder, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

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Maskeraden nutzt den bewährten Erzählstil aus Eskapaden, allerdings ist Jane Turner mittlerweile ebenfalls Pinkerton-Mitarbeiterin, auch wenn sie zunächst als verdeckte Ermittlerin, die Rolle eines Kindermädchens innehat. Das Buch spielt mit sämtlichen Klischees über die Franzosen: Korrupte Polizei, Drogen, sexuelle Freizügigkeit und Essen als Lebensinhalt. Da tritt besonders Phils Kontaktmann, der Franzose Ledoq hervor, der stets eine Restaurantempfehlung auf den Lippen hat und statt über dne Fall zu diskutieren, lieber eine halbe Stunde mit dem Kellner über die Zubereitungsart dieses oder jenes Gerichts schwadroniert. Wieder spielen historisch "echte" Personen mit, wie z.B. Gertrude Stein, Pablo Picasso oder Ernest Hemingway, der spassigerweise (oder war er wirklich so?) als schmarotzender Tolpatsch und Frauenheld dargestellt wird. Auch dieses Buch wird man nicht in erster Linie um des Krimis, sondern um der amüsant gezeichneten Personen Willen lesen. Als Gimmick für den versierten Satterthwait-Leser (Oscar Wilde im Wilden Westen) gibt es da noch den Cowboy als Besucher an Oscar Wildes Grab...

Gesamturteil: Genausogut wie der erste Band "Eskapaden", ich hoffe, dass Satterthwait irgendwann an dieser Reihe weiterschreibt. Einen Grundstein dazu legt er mit den letzten Sätzen, in denen Jane Turner erklärt, ihr nächster Auftrag wäre die Untersuchung an dem Mordversuch des Führers dieser "deutschen nationalsozialistischen Partei"

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