Matt Rees: Die Damaskus-Connection

Matt Rees: Die Damaskus-Connection

 
4.3
 
4.0 (1)
224   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Matt Rees: Die Damaskus-Connection
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Damascus Threat
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783406700422

Informationen zum Buch

Seiten
363

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Underwood hängte sie im Staub und Gedränge um das Grab der Enkelin des Propheten Mohammed ab, stieß mit seinem Jeep auf den Airport-Highway und hielt im Rückspiegel nach dem Mercedes Ausschau, der sich zwischen Eselskarren und überfüllten, bedenklich zur Seite neigenden Mini-Bussen durchwand.

Community

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Land
Kontinent
Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Die Ärztin Amy Weston, spezialisiert auf die Behandlung von Opfern chemischer Kampfstoffe, hat es eilig. Sie muss dringend Federal Agent Dominic Verrazzano sprechen, den man ihr empfohlen hat. Jedes Verbrechen, bei dem die Grenzen des amerikanischen Staates überschritten werden, liegt im Zuständigkeitsbereich seiner New Yorker Behörde Immigration and Customs Enforcement. Und Weston hat eine wichtige Botschaft. Aber bevor sie Verrazzano erreichen kann, wird sie tödlich verletzt, kann ihm nur noch einen kryptischen Zettel geben. Verrazzano, ehemaliger Elitesoldat und Söldner, nimmt die Ermittlungen und, wie es aussieht, auch den Kampf auf. Es geht um Giftgas, um einen Anschlag, und die Untersuchungen führen ihn und seine Kollegen schließlich nach Syrien, mitten in den Bürgerkrieg, zu einem Gelände voller Sarinfässer. Aber wer steckt wirklich hinter den dramatischen Anschlagsplänen und geht es hier tatsächlich um Syrien? Furios, voll komplexer Charaktere und überraschender Wendungen, actionreich und hochspannend – der erste Thriller von Matt Rees um den charismatischenFederal Agent Dominic Verrazzano.

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (1)
Charaktere 
 
4.0  (1)
Sprache & Stil 
 
4.0  (1)
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Realitätsnah und extrem spannend

Special Agent Dominic Verrazzano, ehemaliger Elitesoldat, arbeitet für die New Yorker Behörde Immigration und Customs Enforcement (ICE), als ihn Amy Weston kontaktiert. Die Ärztin, die auf die Behandlung von Opfern chemischer Kampfstoffe spezialisiert ist, kann Verrazzano allerdings nur noch eine Notiz mit Koordinaten geben und ihm ein paar Worte zuraunen - dann stirbt sie. Ihre Hinweise deuten auf einen Anschlag mit Giftgas hin...
Die Ermittlungen werden den Special Agent und seine Kollegen bis ins Bürgerkriegsland Syrien führen. Droht den USA ein Angriff mit Sarin? Doch was genau ist das Ziel und wer steckt hinter solch perfiden Plänen?

"Die Damaskus-Connection" startet mit einem Paukenschlag und von da an gibt es kein Halten mehr. Rasant treibt der Autor Matt Rees, den ich bislang von den Omar Jussuf-Krimis kannte, die Handlung voran und kennt dabei kein Zaudern: die schrittweisen Ermittlungsergebnisse lesen sich dabei wie die Grundlage möglicher aktueller Schlagzeilen und spitzen die Befürchtungen vor dem internationalen Terrorismus glaubhaft zu. Wer sich nun wundert, weil er/sie noch niemals von der ICE gehört hat: doch, diese Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit gibt es tatsächlich! Sie wurde nach 9/11 neu strukturiert und ist eine der am stärksten verdeckt ermittelnden Strafverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Arbeit des Autors als Journalist im Nahen Osten trägt sicherlich dazu bei, Details glaubhaft zu schildern, ansonsten überzeugt dieser Thriller aber vor allem durch seine Actionlastigkeit und die Tatsache, das die Handlung vermutlich nicht so weit von der aktuellen politischen Lage entfernt sein dürfte. Wer allerdings zart besaitet ist, sollte sich die Lektüre gut überlegen. Nicht (nur), weil sie durchaus bestehende Ängste weiter schüren kann, sondern vor allem auch, weil Leichen den Weg pflastern... Diese Einschläge und die schnelle Schreibe Rees' trägt dazu bei, dass die Handlung rasend voranschreitet.
Zusätzlich zur packenden Story konnte mich auch vor allem die Hauptfigur überzeugen, denn Verrazzano ist in meinen Augen glaubhaft menschlich und gleichzeitig ein brillanter Ermittler - etwas, das bei solch spannenden Thrillern nicht immer unbedingt im Fokus steht.

Wer die Fälle von Omar Jussuf gelesen hat: "Die Damaskus-Connection" ist anders, deutlich actiongetrieben und vor allem augenscheinlich viel mehr in Schwarz/weiß-Denken verhaftet.

Fazit: Spannungsgeladener Thriller für alle, die gerne etwas über internationalen Terrorismus lesen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0  (1)
Charaktere 
 
4.0  (1)
Sprache & Stil 
 
4.0  (1)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Menschenverachtende Gier

Die Ärztin Amy Weston hat einen Termin mit dem Agenten Dominic Verrazzano vom ICE (Immigration and Customs Enforcement), denn sie muss ihm etwas sehr Wichtiges mitteilen. Auf dem Weg dorthin wird sie verfolgt und im Aufzug tödlich verletzt. Sie kann Verrazzano nur noch einen Zettel in die Hand drücken und einen kryptischen Hinweis geben. Es gelingt dem Agenten zwar, den Mörder zu stellen, aber auch der gibt nur wenige unverständliche Worte von sich, bevor er sich in den Tod stürzt. Aber Verrazzano und seine Kollegen sind Profis und schon bald habe sie eine Ahnung, worum es geht. Alles deutet auf einen Giftgasanschlag mit Sarin hin. Doch wo soll der Anschlag stattfinden?

Von Anfang an geht es dramatisch zu in diesem Thriller. Zunächst ist es aber nicht ganz einfach die vielen Personen in den unterschiedlichen Erzählsträngen auseinander zu halten.

Dr. Weston hat sich auf die Behandlung von Opfern chemischer Kampfstoffe spezialisiert. So erfuhr sie, dass jemand in den Besitz von Sarin gekommen ist, der einen Anschlag plant. Der Zettel, den sie Verrazzano in die Hand drückte, enthielt Koordinaten, die auf einen Punkt mitten in Damaskus hinweisen. Verrazzano muss also wieder nach Syrien zurück, von wo er vor geraumer Zeit fluchtartig verschwunden ist. Er wollte bestimmten Leuten nie wieder begegnen und wollte auch nicht an das erinnert werden, was damals geschah. Aber er muss seinen Job machen und verhindern, dass Schlimmes geschieht. Das ist es auch für den geschulten Agenten lebensgefährlich, denn der Gegner scheint immer ein Schritt voraus zu sein und geht sehr rücksichtslos vor. Dabei nutzt man auch die Veteranen aus, die verletzt und leidend alleine gelassen werden.

Wir wissen alle, welche ein Pulverfass der Nahe Osten ist und dass dort mit allen Mitteln gekämpft wird – auch mit solchen, die geächtet sind. Was die Gefahr erhöht ist, dass US-Regierungsorganisationen sich aus manchen Bereichen zurückgezogen haben und privaten Firmen das Feld überlassen haben. Damit geht die Kontrolle verloren, wer für was und gegen wen mit welchen Mitteln kämpft. Ein guter Boden für die, die mit Waffenhandel Geschäfte machen wollen. Die Gefahr ist groß und tödlich.

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Auch wenn man erahnen kann, wie es endet, so gibt es doch unverhoffte Wendungen, die die Spannung vom Anfang bis zum Ende hochhalten.

Ein actionreicher und spannender Thriller mit Realitätsbezug.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

 

Affiliate-Programm von LCHoice (lokaler Buchhandel) und Amazon. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue