John Ajvide Lindqvist: Menschenhafen

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John Ajvide Lindqvist: Menschenhafen
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404165384

Informationen zum Buch

Seiten
560

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es ist ein Ort, den Sie auf keiner Seekarte finden werden, es sei denn, Sie schauen ganz genau hin.

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"Papa, was ist das? Da drüben auf dem Eis?" Ein strahlend schöner Wintertag. Anders steht mit seiner sechsjährigen Tochter im Leuchtturm der Insel Gåvasten und schaut aufs Meer hinaus. Eis, überall Eis. Und Schnee. Was hat seine Tochter da in der Ferne erspäht hat? Da ist doch nichts. Kurz darauf läuft Maja hinaus, um nachzusehen - und der Albtraum beginnt. Obwohl sie auf der freien Eisfläche nicht verschwinden kann, passiert genau das. Plötzlich ist sie weg. Spurlos verschwunden. Anders und seine Frau haben kein Kind mehr ... Jahre später erreichen Anders plötzlich mysteriöse Botschaften. Lebt Maja etwa noch?

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leider nicht gegruselt

Anders, seine Frau und die sechsjährige Maja sind eine glückliche Familie als sie sich, während ihrer Winterferien auf der Schäreninsel, zu einem Ausflug über das Eis zum Leuchtturm auf der Nachbarinsel aufmachen. Doch nach der Besichtigung läuft Maja schon mal nach draußen vor und das ist das letzte, was ihre Eltern von ihr sehen. Sie kann unmöglich eingebrochen sein und ihre Spur im Schnee endet im Nichts. Ein paar Jahre später ist die Ehe gescheitert und Anders zum Alkoholiker geworden, als er auf die Insel zurückkehrt, in der Hoffnung endlich über den Schmerz über Majas Verlust hinwegkommen zu können. Doch dann scheint es, als würde er Botschaften aus dem Jenseits empfangen und Simon, sein Stiefgroßvater, fragt sich, welches Geheimnis eigentlich über der Insel liegt. Kann er mit dem Funken echter Magie, die der alte Bühnenzauberer besitzt, tatsächlich etwas bewirken?

Von Lindqvist kannte ich bislang nur die Verfilmung von „So finster die Nacht“, die mir sehr gut gefallen hatte. Ich habe mich dann ziemlich spontan zu diesem Buch entschlossen, um mir mal einen weiteren Eindruck von diesem Autor zu machen. Leider konnte mich „Menschenhafen“ nicht wirklich begeistern. Das lag an mehreren Gründen. Zunächst waren die Inselbewohner mir allesamt zu passiv, zu fatalistisch eingestellt. Von den Figuren war mir Simon noch am sympathischsten, bei ihm kann man es noch damit begründen, dass er sich auch nach all den Jahren als Außenseiter auf der Insel fühlt. Anders war mir zu selbstmitleidig und sein Alkoholismus machte ihn auch nicht gerade netter, vor allem da mir seine Strategien zum weniger Trinken allesamt nach Selbstbetrug aussahen. Seine Zentriertheit auf die verschwundene Tochter hat mich doch etwas genervt, auch andere Menschen müssen mit dem Verlust geliebter Menschen und Schuldgefühlen fertig werden.

Letztendlich schwächelte das Buch für mich daran, dass die Bedrohlichkeit, die einen guten Horrorroman ausmacht, mich nie so ganz erreichen konnte. Ob es daran lag, dass in erster Linie dauerhafte Inselbewohner bzw. Menschen, die von dort stammen, bedroht sind, der unheimlichen Macht zum Opfer zu fallen oder mir Anders' Konfrontation mit den Mächten des Meeres einfach zu weit hergeholt waren, kann ich nicht entscheiden, ausschlaggebend ist aber, dass ich mich nicht ein einziges Mal gegruselt habe.

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