Mick Herron: Slow Horses

 
3.7 (2)
 
0.0 (0)
445   1  
Bewertung schreiben
Zur Liste hinzufügen
Mick Herron: Slow Horses
Untertitel
Ein Fall für Jackson Lamb
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Slow Horses
ET (Original)
2017
ISBN-13
9783257070187

Informationen zum Buch

Seiten
472

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Und so kam River Cartwright von der Überholspur ab und geriet zu den Slow Horses.

Community

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Stadt
Kontinent
Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.

Karte

Start/Ziel tauschen

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Perfekter Agententhriller für Leute, die keine Agententhriller mögen
(Aktualisiert: 10 Februar 2019)
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Ich mag keine Agententhriller, die gehören zu den Genres, die ich kaum lese. Die extra-coolen Helden langweilen mich trotz aller Action. Ab und zu mache ich aber eine Ausnahme, wenn die Beschreibung eine interessante Abweichung von den genreüblichen Klischees verspricht. „Slow Horses“ hat so etwas versprochen und ich hatte jede Menge Spaß mit diesem Buch.

Im „Slough House“, einer Außenstelle des MI5, sind die „Slow Horses“ (Wortspiel!) untergebracht, die „lahmen Gäule“. Das sind Agenten, die ziemlichen Mist gebaut haben (z.B. „Streng Geheim“-Akten im Bus liegen lassen), die man aber nicht entlassen kann oder will. Dort werden sie mit langweiligsten Routinetätigkeiten beschäftigt, in der Hoffnung, dass sie aufgeben und selbst kündigen.

Als River (hat im Bahnhof einen Terrorverdächtigen übel verwechselt, aber Enkel eines ehemaligen hohen Tiers im Dienst) endlich einen Auftrag bekommt, auch wenn es nur Müll durchwühlen ist, tritt seine Aufregung darüber schnell wieder in den Hintergrund, denn jemand hat mitten in London einen jungen Mann entführt und droht ihn live zu köpfen. Wider Erwarten betrifft die Angelegenheit auch die lahmen Gäule, die zeigen müssen, dass sie gar nicht so lahm sind.

Ich mochte die Ausgangssituation der Gruppe Verlierer-Agenten, die ihre Lethargie und Mutlosigkeit abschütteln müssen und wie sie ihre Stärken finden und sich zusammenraufen. Für Agententhriller-Fans dürfte gerade der Anfang zu langatmig sein, ich mochte aber die ruhige Phase des Kennenlernens. Als es dann zur Sache ging, wurde meine Stimmung von einem schadenfrohen “Ätsch” gegenüber denen dominiert, die glaubten, die Horses als Bauernopfer benutzen zu können und ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Um im Original weiterzulesen reicht meine Begeisterung allerdings nicht ganz aus, vor allem, da die Reihe auch nach dem schwer zu mögenden Chef der Slow Horses benannt ist, der dann wohl weiter eine wichtige Rolle spielen wird. Aber wenn die Reihe weiterübersetzt wird, könnte ich durchaus zugreifen, wenn mir der nächste Band über den Weg läuft.
War dieser Kommentar hilfreich für Sie? 0 0
Erst zäh, dann spannend
Gesamtbewertung 
 
3.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Inhalt:
Slow Horses werden die ausgemusterten MI5-Agenten genannt, die im Slough House ein tristes Dasein fristen, Müll durchstöbern, Telefonate transkribieren und sonstige unnötige Aufträge erledigen müssen. Als ein junger Mann entführt ist, wittern die „lahmen Gäule“ ihre Chance, sich zu beweisen …

Meine Meinung:
Nach einem spannenden Anfang, in dem man den jungen Agenten River Cartwright dabei beobachten kann, wie er einen Auftrag gnadenlos vermasselt, bricht die Spannungskurve leider abrupt wieder ab. Auf den folgenden ca. hundert Seiten werden erst mal alle involvierten Personen in einer überbordenden Ausführlichkeit beschrieben, ohne dass etwas Großartiges passiert. Nach etwa einem Viertel des Romans ist erstmals von dem im Klappentext angekündigten Fall, der Entführung eines jungen Mannes, die Rede. Doch läuft das weiterhin nur ganz entfernt im Hintergrund ab, während im Vordergrund immer noch die Agenten beschrieben werden. Das war mir viel zu ausführlich und hätte es für das Verständnis der Story auch nicht gebraucht.

Nachdem ich das halbe Buch durchgehalten hatte, wurde ich endlich belohnt. Nun nimmt der Fall immer mehr Fahrt auf, steigert sich quasi von Seite zu Seite, wird immer spannender und undurchsichtiger, um sich schließlich überraschend zu klären.

Auf Englisch sind bereits sechs Bände der Jackson Lamb-Reihe erschienen, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die nächsten Bände nun gleich mit mehr Tempo losgehen, da man die Charaktere jetzt ja schon zur Genüge kennt.

Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Er steckt voller Sarkasmus und schöner Formulierungen. Manche Dialoge sind richtig spritzig und witzig, sodass man beim Lesen auch immer wieder mal grinsen und schmunzeln muss.

Fazit:
Mein Eindruck von „Slow Horses“ ist also ziemlich gespalten. Nach einem sehr zähen Anfang wird es spannend. Der Schreibstil ist gut. Aber ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, ist noch ungewiss.

War dieser Kommentar hilfreich für Sie? 2 0

Benutzer-Bewertungen

In diesem Beitrag gibt es noch keine Bewertungen.
Ratings
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Kommentare

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

 

Affiliate-Programm von LCHoice (lokaler Buchhandel) und Amazon. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue