Mirko Zilahy: Schattenkiller

 
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Mirko Zilahy: Schattenkiller
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
È così che si uccide
ISBN-13
9783404174201

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
italienisch
Erster Satz
Der erste Sinn, der ihm schwindet, kaum dass das lodernde Feuer ihn trifft wie ein Schlag, ist das Sehen.

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Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tibers werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die Mancinis...

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Ein düsterer Thriller

Seit Wochen schüttet es in Rom ununterbrochen. Dann wird die schrecklich zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Aber das ist nur der Beginn einer Reihe von schrecklichen Morden. Was verbindet die Toten? Profiler Enrico Mancini bekommt die Sache von seinem Chef aufs Auge gedrückt, obwohl er den Fall nicht will, außerdem hat er noch das Verschwinden von Dr. Carnevali zu klären. Aber was bleibt ihm übrig, er muss in dieser Sache ermitteln.
Dieser Thriller von Mirko Zilahy entführt uns in ein Rom, das abweisend und düster wirkt. Es ist September und der Dauerregen geht auf die Gemüter. Dabei ist Mancini sowieso neben der Spur. Seine Frau starb vor einer Weile an Krebs. Neben der Trauer muss Mancini auch noch mit seinen Schuldgefühlen zurechtkommen, da er nicht bei Marisa war, als sie starb, sondern zu einer Schulung in den USA. Statt sich in Therapie zu begeben, pflegt er die Marotten, die er seither an den Tag gelegt hat. Die Türen in seiner Wohnung und im Büro sind ausgehängt, er geht nicht ohne Handschuhe und in seiner Tasche ist sicherheitshalber ein Flasche Alkohol. Das alles sorgt dafür, dass sich diesen Ermittler nicht besonders sympathisch finde. Neben ihm wirken die anderen Teammitglieder relativ blass. Zu seiner Mannschaft gehören sein Assistent Walter Comello, die Fotografin Caterina De Marchi, der Gerichtsmediziner Rocchi und die Staatsanwältin Giulia Foderà. Außerdem ist Mancinis ehemaliger Mentor Professor Biga mit im Boot. Obwohl sich das Team immer wieder zum Gedankenaustausch trifft, kommt es mir so vor, als würde jeder für sich alleine ermitteln. Vor allem lässt Mancini auch der Fall des verschwundenen Arztes nicht los. Dann prescht auch noch Mancinis Chef Gugliotti vor und sonnt sich im Erfolg, als er einen Täter präsentiert. Also auf breiter Front, niemand der mir wirklich sympathisch war.
Der Täter, welcher sich der „Schatten“ nennt, meldet sich derweil per Mail mit einer kryptischen Nachricht bei dem ehemaligen Journalisten Morini, so dass die Presse der Polizei mal wieder voraus ist.
Immer wieder wechseln die Erzählperspektiven, so dass ich mich gut in die Handlungsweisen der Charaktere hineindenken konnte. Auch die Motive des Täters sind schlüssig.
Das Buch geht schon spannend los, als der Rumtreiber Niko eine Leiche entdeckt und dann dem Grauen begegnet. Die Sehenswürdigkeiten Roms finden auch Erwähnung, doch im heftigen Dauerregen hat niemand Lust darauf, sie näher zu erkunden. Interessanter sind die Fundorte der Leichen, wie ein alter Gasometer, ein stillgelegter Schlachthof und andere Brachen, die das trostlose Bild noch verstärken.
Der Täter war ziemlich früh auszumachen. Das alles sorgte nicht unbedingt dafür, dass die Spannung durchgängig hoch war. Aber der dramatische Schluss bietet dann doch noch eine Überraschung.
Ein Thriller mit ziemlich düsterer Atmosphäre.

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Mirko Zilahy - Schattenkiller - Lübbe Audio

Rom, Italien
"Ein Killer mordet lautlos an finstersten Orten nahe des Tiber, geschützt von den gewaltigen Wassermassen, die der Septemberhimmel seit Wochen über Rom ausschüttet. Profiler-Kommissar Enrico Mancini, immer noch gezeichnet vom qualvollen Tod seiner geliebten Ehefrau, glaubt zunächst nicht an einen Zusammenhang der Mordfälle. Als der Mörder aus sicherer Distanz verschlüsselte Botschaften sendet, weisen immer mehr Details in eine einzige Richtung - nicht zuletzt in die von Enrico Mancini selbst."

Eine tote Frau wurde gefunden, eine grausam ermordete Frau. Mit den passenden Werkzeugen wurden ihr profihaft, die Organe entnommen und wieder eingesetzt.
Doch dann führt eine Spur in einen Schlachthof, der muffige Geruch abgestandenen Blutes lässt Profiler Mancini erschauern, noch mehr die Tatsache, dass das Herz des Opfers durch das eines Schweines ersetzt wurde..
Mancini ist abgestumpft und seiner Arbeit müde, er hat schon alles gesehen, zu dem ein sogenannter Mensch fähig ist. Sein kompetenter Kollege könnte seine Nachfolge antreten und er müsste sich nicht mehr mit den soziopathischen Abschaum abgeben. Der frühe Tod seiner Frau hat ihn seelisch gezeichnet, er hasst es, dass ihn die Kollegen mit Samthandschuhen anfassen.
Als er den detailgerechten Ausführungen des Gerichtsmediziners lauscht und dieser ihm alles anhand des gegenwärtigen Opfers erklärt, verlässt er bei der Veranschaulichung durch den "Ypsilon-Schnitt" fluchtartig die sterilen Räume.
Mancinis ständige Gedanken an seine verstorbene Frau, berauben ihm der nötigen Kraft.
Die Wetterbedingungen erschweren die Spurensuche, doch Mancini befragt die am Tiber stehenden Straßenhändler und bekommt einen bedeutsamen Tipp. Die Frau mit den kupferfarbenen Haaren trug einen giftgrünen Trenchcoat und nicht die beige Jacke, in der sie aufgefunden wurde, der Händler ist sich sicher, er verkaufte ihr den Mantel..
Mancini fällt eine Unregelmäßigkeit nach der anderen auf.
Was niemand ahnt, hier geht es um Rache, um etwas Persönliches..

Sascha Rotermund schlüpft perfekt in Mancinis Rolle, erschreckend ruhig und glasklar liest er über die Gräueltaten eines Serienmörders, lässt kein noch so grausames Detail aus und bringt den Zuhörer mehrmals an seine Grenzen. Dieses Hörbuch ist nichts für ein schwaches Gemüt, die Nerven sind dank Sascha Rotemunds genialer Lesung bis zum zerreißen gespannt. ImThriller-Universum hat diese Stimme ein Zuhause.

"Ich bin nur ein Schatten. Aber ich weiß, was ihr getan habt. Und ich werde nicht eher ruhen, bis eure Schuld gesühnt ist."

Mit aufgerichteten Nackenhaaren gebe ich 4 Sterne! Nur für starke Nerven!

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