Elke Schwab: Mörderisches Puzzle

Elke Schwab: Mörderisches Puzzle

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Elke Schwab: Mörderisches Puzzle
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783932927379

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Erster Satz
"Schreib darüber eine Rezension. Die soll morgen früh der Aufhänger im Kulturteil sein!"

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Alles war vorbereitet. Der Raum eignete sich perfekt für das, was mit dem Opfer geschehen sollte. Eine Freude würde es sein eine langandauernde, morbide Freude. Lust würde es bereiten. Und Schmerz. Stimmte es, dass manche Menschen erst bei Schmerz Lust empfanden? Diese Frage würde bald beantwortet sein. Denn das Opfer würde nackt sein. Das war die Grundvoraussetzung. Nur so würde sich unverhüllt zeigen, ob Schmerzen wirklich eine libidinöse Wirkung haben konnten.

Autoren-Bewertungen

4 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
2.8
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4.0
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3.0
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Saarbrücken-Krimi

Erwin Frisch, Chefredakteur der Neuen Zeit, wird entführt. Nach und nach werden der Polizei Körperteile des noch lebenden Opfers per Postpaket zugestellt. Schnell wird klar, dass Frisch sich in seinem Leben schon viele Feinde gemacht hat. Dementsprechend viele Verdächtige gibt es auch. Die Polizei ist unter Druck, da Frisch ja noch lebt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Opfer…

Dies ist der zweite Band einer Reihe um die Kommissare Baccus und Borg aus Saarbrücken. Den ersten kenne ich nicht, das hat aber nicht weiter gestört. Es werden zwar anfangs recht viele Personen eingeführt, aber ich konnte alle relativ schnell einordnen. Etwas befremdlich fand ich den Umgangston sowohl bei der Polizei als auch in der Zeitungsredaktion. Dieser ist z.T. relativ herb und artet in regelrechten Zickenkrieg aus. So kommt es auch, dass mir eigentlich nicht ein einziger Charakter wirklich sympathisch ist. Am ehesten konnte ich mich noch mit Baccus und Borg anfreunden, deren schwarzer Humor mir ganz gut gefällt.

Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven geschildert. Das finde ich immer sehr spannend, weil durch den ständigen Wechsel unweigerlich Cliffhanger entstehen. Der Leser schaut abwechselnd in die Polizeiarbeit, in die Zeitungsredaktion und in die Gedanken des Täters. Besonders Letztere sind sehr aufschlussreich und sorgen dafür, dass der Leser immer ein bisschen mehr weiß als die Polizei, ohne jedoch zu viel zu verraten.

Insgesamt hat mir dieser Krimi ganz gut gefallen. Er ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Immer wieder wird man als Leser auf falsche Fährten gelockt, die Charaktere machen zum Teil erstaunliche Entwicklungen durch. Die Polizisten sind letztlich keine Superhelden, sondern ganz normale Menschen, die auch Fehler machen.

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Sprache & Stil 
 
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Mörderisches Puzzle

. Das Buch "Mörderisches Puzzle" hat mir wieder einmal gezeigt, das auch deutsche Autoren/Autorinnen gute Krimis auf's Parkett legen. Nicht nur ausländische Autoren können gute Krimis herausbringen. Wenn man sich das Buch so anschaut, sollte man auch den deutschen Autoren eine Chance geben - siehe Story in dem Buch - wer weiß auf welche Ideen die verschmähten Autoren sonst kommen *lach* Nein, mal im Ernst: Der Krimi beginnt mit einem Einblick in die Gedankenwelt des Täters, ist rasant, spannend, Verwicklungsreich und hält einen mit seinen Möglichkeiten zur Spekulation so richtig in Atem. Man wird immer wieder, durch neue Erkenntnisse und Details, auf eine andere Fährte gelockt und verstrickt sich selbst in Spekulationen. Es sind sehr skurille Persönlichkeiten, die ich alle samt nicht unbedingt im meinem Freundeskreis haben möchte. Der Zickenkrieg unter den Frauen ging mir teilweise doch sehr auf die Nerven und das Verhalten der Kommissare Lukas und Theo war auch nicht viel besser -- immer mit dem Kopf durch die Wand und hinter jedem Frauenrock her - so hat es zumindest den Anschein. Ein wenig Unglaubwürdig war der Abgang des Täters ... hier glaube ich nicht das das SEK das zulassen würde. Und die Figur des Kardinals - nun gut, die war etwas überflüssig und trug eigentlich nicht viel zum Buch und zum Geschehen bei.

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(Aktualisiert: 22 Februar 2012)
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2.0

Leider gar nicht mein Fall

„Mörderisches Puzzle“ ist nach „Tödliche Besessenheit“ der zweite Band um die Saarbrücker Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg. Der Herausgeber einer örtlichen Zeitung ist verschwunden und kurz darauf werden der Polizei einzelne Körperteile zugeschickt. Während die Ermittler noch hoffe, das Opfer rechtzeitig lebend zu finden, wird die Geschichte durch einen weiteren Verschwundenen und noch mehr Tote immer unübersichtlicher. Motive und Verdächtige gibt es reichlich, doch so ganz passen die Teil des Puzzles noch nicht zusammen.

Positiv an dem Buch ist das spannende Rätselraten. Der geübte Krimileser entdeckt recht bald einige Hinweise, aber bis zum Ende bleibt es verwirrend durch immer neue Richtungen und Spuren.

Weniger gefallen hat mir die sprachliche Umsetzung und auch die Art, wie die Charaktere dargestellt werden.
Keine der zahlreichen Personen ist wirklich sympathisch, einige sind dermaßen übertrieben dargestellt, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass sich erwachsene Menschen dermaßen daneben benehmen und das auch noch in ihrem Berufsleben! Das vor allem in der ersten Hälfte des Buches allgegenwärtige Gezicke hat mich beim Lesen wirklich gestört. In der zweiten Hälfte wurde es zwar etwas besser, trotzdem blieb das Verhalten der Ermittler meiner Meinung nach größtenteils einfach unprofessionell. Auch die beiden Ermittler Baccus und Borg fand ich weniger cool als vielmehr dummfrech, die beiden gingen mir leider wirklich eher auf die Nerven, als dass ich sie lustig finden konnte. Der Kriminalfall an sich war mir bei aller Liebe zum Rätselraten dann doch an einigen Stellen zu verworren und zu konstruiert.

Da ich den ersten Band auch gelesen habe und es mir da schon ähnlich ging, muss ich leider feststellen, dass diese Reihe einfach nichts für mich ist.

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Inhaltsangabe: (aus Amazon)

Saarbrücken heute. Die Polizeibeamten Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun: Erwin Frisch, Chefredakteur der führenden Saarländischen Tageszeitung, verschwindet spurlos. Kurze Zeit später treffen Postpakete bei den Ermittlern ein, obwohl sie nichts bestellt haben. Diese Pakete beinhalten abgetrennte Körperteile eines Mannes, die der Pathologe dem Vermissten zuordnen kann. Weiterhin stellt er zum Entsetzen aller fest, dass das Opfer noch leben muss. Damit beginnt für Baccus und Borg ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizisten hoffen, das Opfer noch lebend zu finden. Doch schon bald verschwindet ein zweiter Mitarbeiter der Neuen Zeit. Und abermals trifft ein menschlicher Körperteil bei der Kriminalpolizei ein. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um mehrere Täter handeln muss. Damit entwickelt sich der Fall zu einem echten Leichenpuzzle.

Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band der Krimireihe um die Kommissare Baccus und Borg:

1. Tödliche Besessenheit

2. Mörderisches Puzzle

Meine Meinung zum Buch:

Sehr positiv empfand ich an diesem Buch den Aufbau und die sich daraus ergebende Krimispannung. Die Geschichte entwickelt sich sehr schnell und wird dann ebenso rasant spannend. Sie ist in sich abgeschlossen und es ist nicht auffällig, dass es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt – man kann dieses Buch gut lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen, das ist ein weiterer Pluspunkt.

Auch die Geschichte bzw. der Fall selbst gefiel mir sehr gut. Die verzwickten Verwicklungen, die immer wieder eingestreuten Überraschungen, die falschen Fährten und die vielen Verdächtigen machen das Mitraten hier zu einem großen Vergnügen.

Wir erfahren die Geschichte aus mehreren Perspektiven, auch die Gedanken des Täters werden immer wieder eingestreut, was das Lesen abwechslungsreich macht. Allerdings wirkt die Geschichte dadurch auch manchmal etwas sprunghaft und ich wusste öfters nicht, welche Personen nun über welche Ereignisse wirklich informiert sind.

Ein großes Problem hatte ich aber mit den Personen in der Geschichte. Keine von ihnen verhält sich auch nur ansatzweise so, was ich unter professionell oder wenigstens „normal“ verstehe. Insbesondere die Frauen „keifen“, „schreien“, „giften“ und „plärren“ in der Gegend herum, so dass ich als Leserin manchmal regelrecht angeekelt war. Das war mir eindeutig zu unsympathisch – über solche Personen in dieser Häufung mag ich normalerweise überhaupt nicht lesen. Als glaubwürdig würde ich hier maximal eine oder zwei Personen einstufen – und die Hauptcharaktere fallen hier nicht darunter. Daher fällt meine Bewertung auch nicht besonders gut aus.

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