Jilliane Hoffman: Morpheus

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Jilliane Hoffman: Morpheus
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Last Witneess
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783805207744

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die schwere Flügeltür des Gerichtssaals 4-8 öffnete sich schwungvoll und stieß gegen den Stuhl des Vollzugsbeamten, der gerade mit dem untersten Knopf seiner grünen Dienstjacke spielte.

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Staatsanwältin C.J. ist zurück. Mit Polizist Dominick Falconetti, mit dem sie vor drei Jahren die Cupido-Morde aufklärte, schmiedet sie inzwischen Hochzeitspläne. Plötzlich geschehen eine Reihe von brutalen Morden. Die Opfer haben viele Gemeinsamkeiten. Alle sind auf die gleiche, schreckliche Weise verstümmelt worden. Alle waren Polizisten. Alle hatten Dreck am Stecken. Dominick ermittelt in Richtung Drogenmilieu und Korruption. C.J. weiß aber, dass die Verbrechen mit ihr persönlich zu tun haben - denn alle Opfer waren damals in den Cupido-Fall verwickelt. C.J. hatte sich damals, um ihre Haut zu retten, auf ein Spiel mit dem Teufel eingelassen. Und der, so scheint es, fordert jetzt seinen Lohn.....

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Cupido fand ich noch sehr spannend, aber für Morpheus kann ich nur noch eine mäßige Bewertung abgeben. Meiner Meinung nach hätte Frau Hoffman besser ein anderes Buch geschrieben als so einen lauwarmen Aufguss zu präsentieren. Das Buch ließ sich zwar flott runterlesen und war zwischendurch durchaus spannend. Auch hat die Autorin es geschafft, mit William Rupert Bantling eine Figur zu schaffen, bei der ich jedesmal eine Gänsehaut bekomme und als eigentlich friedliebender Mensch Mordgedanken hege. Das waren aber auch schon alle positiven Punkte, ansonsten gab es wie gesagt nichts Neues und die Identität des Mörders hatte ich auch ziemlich schnell erraten.

Fazit: Wer Cupido noch nicht kennt, kann Morpheus ruhig mal antesten. Diejenigen, die es kennen, können Morpheus ruhig ungelesen in der Buchhandlung/Bibliothek lassen.

Eigentlich hätte mit dem Epilog alles gut enden können, aber der letzte Satz hat für mich alles wieder kaputt gemacht. Die angedeutete Fortsetzung werde ich garantiert nicht mehr lesen.

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Wie schon der Vorgänger Cupido zeichnet sich auch Morpheus durch seine fesselnde Spannung aus. Während grausame Serienmorde an Polizisten die Polizei von Miami in Atem halten, wird der Leser zurück in die Ereignisse von Cupido und die Intrigen und Machenschaften rund um diesen Fall versetzt. Einmal mehr ist man hin und her gerissen zwischen bestialischen Morden und der aufgewühlten Gefühlswelt von C.J. Townsen.

Morpheus sollte jedoch meiner Meinung nach nicht als Einzelband gesehen und gelesen werden, sondern als Fortsetzung von Cupido, obwohl er dank der gelungen eingebauten Hinweise auf die zurückliegenden Ereignisse auch ohne diesen verständlich bleibt. Wie schon im Vorgänger legt Jilliane Hoffman im letzten Drittel des Buches ordentlich an Tempo und Spannung zu, und macht es dem Leser unmöglich es wieder aus der Hand zu legen.

Der flüssige Schreibstil, sowie der immer weiter ansteigende Spannungsbogen machen Morpheus wie schon seinen Vorgänger zu einem absoluten Muss für jeden Fan dieses Genre. Die Mischung aus Justiz- Thriller und Serienmorden macht für mich dieses Buch aus, ist aber wohl nicht Jedermanns Geschmack.

Für mich hat Morpheus ein ganz neues Licht auf Story von Cupido geworfen und einige Fragen aufgedeckt. Einzig das Ende, scheint mir ein wenig aufgesetzt, da hier versucht wurde Raum für eine weiter Fortsetzung zu schaffen, die absolut überflüssig währe.

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Einmal mehr wird Miami erschüttert durch einen brutalen Mord. Diesmal an einem Polizisten. Im Nachtdienst, in seinem eigenen Dienstwagen überrascht, grausam gepeinigt und hingerichtet. Doch der gute Polizist hatte keine so reine Weste, wie es scheint. Die Ermittlungen führen ins Drogenmilieu. Da wird der nächste Polizist tot in seinem Fahrzeug aufgefunden. Abgeschlachtet wie der Kollege, der Wagen ähnlich verziert, eine Serie hat begonnen. Staatsanwältin C.J. immer noch von Albträumen gequält, wird in die Ermittlungen einbezogen und macht eine beängstigende Entdeckung. Die toten Cops waren alle in den Cupido-Fall verwickelt. Doch das waren andere auch. Wer wird der nächste sein?

Auf erbarmungslose Weise wird der Leser erneut in den Strudel der Ermittlungen in Miami gezogen. Der Cupido-Täter wartet in der Todeszelle auf die Vollstreckung des Urteils, doch war er es wirklich? Oder wurde er unschuldig verurteilt. Ist der wahre Täter noch frei? Die Staatsanwältin stellt sich unfreiwillig dieser Aufgabe und somit ihren Ängsten. Doch unter diesen Umständen leidet nicht nur ihre Beziehung. Ihr Urteilsvermögen wird getrübt durch ihre Angst und ein Geheimnis, welches sie mit den toten Polizisten verbindet.

Die Autorin versteht es, an die Handlung ihres ersten Buches „Cupido“ anzuknüpfen. Der Leser wird raffiniert und mit sehr einfachen Mitteln an die zurückliegenden Ereignisse erinnert. Der Leser trifft auf bekannte Personen und freut sich auf eine spannende Fortsetzung. Doch ist die Freude nur von kurzer Dauer, schnell ist klar, wer der Täter ist. Spannende und unvorhersehbare Wendungen gibt es kaum. Die Handlung konzentriert sich vielmehr auf die Beziehung der Personen untereinander und das komplexe juristische wie auch das polizeiliche System in Miami. Das Verhältnis zwischen C.J. und Dominik, dem Ermittler, wird eingehend beschrieben und die sich aus den Problemen der Arbeit an dem Fall entwickelnden Spannungen. Näher betrachtet werden die Gedanken und Gefühle der Staatsanwältin bezüglich des abgeschlossen geglaubten Falles Cupido. Denn dieser droht erneut aufgerollt zu werden. Kommt ihr Geheimnis ans Tageslicht? Wird sie ihren Job verlieren, oder gar ihre Zulassung? Und schlimmer noch, kommt ihr Feind aus der Todeszelle?

Die Sprache ist ähnlich wie in Cupido sehr flüssig zu lesen, leider wiederum mit vielen Abkürzungen durchsetzt.

Kritisch betrachtet ist das Buch sicherlich als Fortsetzung von Cupido zu sehen, meiner Meinung nach sollte dieses auch zu erst gelesen werden, jedoch kann Morpheus nicht an die Spannung und die dramatischen Wendungen von Cupido anknüpfen. Die Gewaltszenen halten sich bei Morpheus eher in Grenzen, Schwerpunkt liegt eindeutig auf den Beziehungsgeflechten der handelnden Personen, was durchaus als positiver Aspekt gelten kann. Für mich waren allerdings gerade diese handlungsarmen Passagen etwas ermüdend.

Das Buch kann ich dennoch gern weiter empfehlen, denn einige ungelöste Fragen aus dem Cupido-Fall werden beantwortet. Auch wenn die Spannung auf einem niedrigeren Level liegt, wurde ich gut unterhalten.

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Meine Rezension über Cupido schäumte nur so über vor Begeisterung. Ich hätte mir sehr gewünscht dass der Nachfolger Morpheus an Cupido anknüpfen kann, doch dies ist leider nicht der Fall. In diesem Buch geht es wieder um die Staatsanwältin C.J. und ihren Freund und Polizisten Dominick. Diesmal werden Polizisten umgebracht (wieder auf äußerst brutale und eklige Weise), die damals an dem Cupido Fall mitgearbeitet haben und von der großen Lüge die C.J. geschaffen hat gewußt haben.

C.J. ist die einzige die die Verbindung zwischen beiden Fällen erkennt und lebt nun in Todesangst und mit Gewissensbissen, die unerfreulicherweise zu einer Menge Selbstmitleid führen. Dominick versucht an sie ranzukommen, doch sie erzählt ihm nichts und verschließt sich immer mehr vor ihm, was ehrlich gesagt sehr nervt. Allgemein ist mir C.J. in diesem Buch auf den Geist gegangen mit ihren heroischen Gedanken dass sie Dominick aus der ganzen Sache raushalten könnte und dabei immer mehr Morde passieren. Das Ende ist zwar schlüssig, doch die allerletzte Seite des Buches lässt schon wieder die Möglichkeit einer Fortsetzung offen, was ich als pathetischen Weg der Autorin empfinde notfalls wieder an Geld zu kommen. Leider hat dieses Buch insgesamt bei mir nur ein genervtes Augenrollen verursacht und meine Erwartungen tief enttäuscht! Den nächsten Teil, wenn denn einer kommt, werde ich mit Sicherheit nicht anrühren.

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