Nicole Neubauer: Moorfeuer

 
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Nicole Neubauer: Moorfeuer
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783734102127

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Mama, in meinem Zimmer ist ein totes Mädchen!"

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Wenn die Osterfeuer brennen, ist es zu spät...

In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett. Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden. Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten?

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Moorfeuer

Nach „Kellerkind“ entführt die Autorin Nicole Neubauer in ihrem Buch „ Moorfeuer“ die Leser nun ins Freisinger Moor. Dort wird die verkohlte Leiche einer Frau gefunden. Wie sich herausstellt handelt es sich um Eva Nell, der ein altes Bauernhaus ganz in der Nähe des Moors gehört. Dort lebt deren Tochter Maret mit ihrem Mann Sebastian und der kleinen Tochter. Außerdem gibt es noch einen Untermieter, Dennis, der sehr religiös zu sein scheint.

Evas Leben und auch die Vorkommnisse im Haus von Marets Familie sind nicht wirklich normal. Über allem schwebt ein Hauch von Okkultismus und Hexenwahn, zumindest aber von Aberglaube. Nicole Neubauer schafft hier mit einfachen Mitteln eine ganz schön unheimliche Atmosphäre.

Die eigentlich zuständigen Ermittler fordern Unterstützung von der Münchener Kripo an und so kommt das Team rund um Hauptkommissar Waechter ins Spiel. Hier aber kämpfen gerade viele der Teammitglieder mit ihren ganz eigenen Dämonen. So hat Ermittler Hannes Brandl derzeit erhebliche Beziehungsprobleme, hadert mit seiner Vergangenheit und fühlt sich darüber hinaus auch noch irgendwie zu der Tochter der Toten hingezogen. Hierdurch geht er Risiken ein, die er besser vermeiden würde. Waechter selbst scheint mit seinem Privatleben derzeit völlig überfordert. Man gewinnt als Leser den Eindruck, dass er einfach gar nichts mehr auf die Reihe bekommt.

So ist „Moorfeuer“ wie auch schon der Vorgänger „Kellerkind“ eine Geschichte mit Ermittlern, die man wohl eher als untypisch bezeichnen darf und die auch nicht gerade die Sympathien der Leser auf sich ziehen. Aber gerade das schafft natürlich eine besondere Atmosphäre, die die dunkle Grundstimmung nach dem „Scheiterhaufenmord“ im Freisinger Moor nur noch untermauert.

Die Erdinger und Münchener Ermittler schaffen es natürlich nicht an einem Strang zu ziehen, aber ohnehin liegt der Großteil der Ermittlungen auf der Seite der Münchener. Einen denkbaren Mörder wird der Leser hier sicherlich schnell ins Auge fassen, aber die Motive hinter der Tat sind nicht so leicht zu erfassen. Hierhin ist es ein weiter Weg, dem es nicht an Spannung mangelt.

Lesenswert für jeden, dem auch Antitypen als Ermittler gefallen.

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Bald ist Ostern...

In den frühen Morgenstunden meldet ein Spaziergänger im Freisinger Moos ein Feuer. Wie auf einem Scheiterhaufen aufgebahrt, wurde hier eine Frau verbrannt. Der Fall gehört zum Bereich der Kripo in Erding. Ermittlungsleiter Lanz bittet Kommissar Waechter und sein Team um Mithilfe, da die Frau aus München stammt. Ein Amulett am Hals der Toten weist auf einen okulten Hintergrund hin. Aber gibt es bei uns im 21. Jahrhundert noch Hexenverbrennungen?
Kommissar Waechter ist überzeugt, dass die Zeichen in die Vergangenheit weisen...

Sowohl Michael Waechter, als auch Hannes Brandl, die beiden Kommissare der Münchner Kripo, sind keine ganz einfach gestrickten Charaktäre. Ich mag aber Beide trotzdem sehr, da sie das Herz am rechten Fleck haben, auch wenn Vieles in ihrem persönlichen, privaten Umfeld nicht so ganz rund läuft. Und sie gehen bei den Ermittlungen auch mal Wege, die nicht so ganz korrekt mit den polizeilichen Bestimmungen übereinstimmen. Ich habe mich gefreut, dass ich auch diesmal wieder sehr viel aus dem persönlichen Umfeld der Beiden erfahren habe.

Aber auch die anderen Charaktäre sind so detailliert und spezifisch eigen gezeichnet, dass ich bald ein klares Bild von ihnen vor Augen hatte. Maret und Sebastian Lindner mit ihrer Tochter Sophie, die in einem alten Haus im Moos leben; deren Untermieter Dennis Falk, der sich um Maret kümmert, da Sebastian die meiste Zeit in München ist. Eva Nell, das Opfer, das sich mit spirituellen Sitzungen etwas Geld dazu verdient hat und in München lebte. Und ihr Ex-Mann, der versucht sein Leben ohne Alkohol wieder auf die Reihe zu bringen. Alle fügen sich leicht und locker in die Gesamtgeschichte ein. Viele könnten ein Motiv haben. Aber erst ganz zum Schluss löst sich die Geschichte endgültig und schlüssig auf.

Ich erfahre einiges aus der Vergangenheit von Meret, ihrer Mutter und ihrer Großmutter und dem damaligen Leben auf dem Land, lerne einiges über Geisterjäger und bin auf den Spuren eines Wolfes, der sich im Freisinger Moor rumtreibt.

Der leichte und gut verständliche Schreibstil der Autorin macht es mir nicht leicht, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Bei den dauernden Perspektivwechseln muss ich allerdings aufpassen - hier wechselt manches rasant.

Da auch hier und da ein Quentchen Humor einfließt, hatte ich bei diesem Kriminalfall wieder ein paar wunderschöne Lese- und Ermittlungsstunden.

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Gute Mischung zwischen einem kniffligen Kriminalfall und dem turbulenten Privatleben der Ermittler

Im Freisinger Moor wird die Leiche einer Frau gefunden, die in einem aufgeschichteten Reisighaufen verbrannt worden ist. Ein erschreckender Anblick für die Kriminalbeamten aus Erding, die den brisanten Fall möglichst schnell lösen wollen. Deshalb ziehen sie die Münchener Mordkommission zu ihren Ermittlungen hinzu und begeben sich gemeinsam auf die Spur eines Mörders, der auf einem perfiden Rachefeldzug ist. Lange dauert es nicht, bis ein Geflecht aus Spuk und Hexerei ihnen zu schaffen macht und ein altes Geheimnis, das der Ursprung allen Übels ist.

„Moorfeuer ist nach „Kellerkind“ der zweite Fall für den Hauptkommissar Michael Waechter und sein Team der Münchener Mordkommission, die diesmal außerhalb der bayerischen Landeshauptstadt ermitteln. Ein Umstand, der vor allem dem Kommissar Hannes Brandl arg zu schaffen macht. Denn besonders ihm fällt es schwer, mit den merkwürdigen Vorkommnissen in einem alten Bauernhaus klarzukommen und mit der Tochter der Toten, für die er mehr als nur Interesse hegt. Doch das ist bei Weitem nicht das einzige Problem, das dem eigenbrötlerischen Ermittler zu schaffen macht. Auch privat liegt bei ihm Einiges im Argen. Aber nicht nur er kämpft gegen seine eigenen Dämonen. Auch Hauptkommissar Waechter wird gefordert, über den eigenen Schatten zu springen, um seine Zwänge zu besiegen. Figuren, die lebensnah in Erscheinung treten, oftmals aber überzeichnet sind.

Der Fall selbst präsentiert sich als wendungsreich und spannend und hält neben einem erst ganz zum Schluss zu durchschauenden Mörder einige Überraschungen bereit. So werden die Ermittler und Leser gleichermaßen in die Irre geführt und mit Spuk und Hexerei wunderbar abgelenkt. Hinzu kommt eine Atmosphäre, die von einem unterschwelligen Grauen geprägt ist und gut zu dem undurchsichtigen Fall passt. Ein Rückblick in die Vergangenheit fördert wichtige Hintergrundinformationen zutage und humorvolle Szenen lockern das ansonsten ernst zu nehmende Geschehen auf. Allerdings ist beim Lesen Konzentration gefragt, um die Vielzahl an Figuren und Ereignisse richtig einordnen zu können.

Fazit:
Insgesamt eine gelungene Mischung zwischen einem kniffligen Kriminalfall und dem turbulenten Privatleben der Ermittler.

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Mysteriös und spannend

Zum Inhalt:

In der Einsamkeit eines alten Moors verbrennt eine Frau wie auf einem Scheiterhaufen, um den Hals trägt sie ein mysteriöses Amulett.
Hauptkommissar Waechter und sein Team von der Münchner Mordkommission werden zu dem Fall hinzugezogen und müssen feststellen, dass die bisherigen Indizien mehr als dürftig sind: Eine Brandstelle. Eine Leiche. Hinweise auf Fremdverschulden.

Die einzige Spur führt sie schließlich zu einem verfallenen Bauernhaus, aus dem die Tote tags zuvor verschwunden war, und in dem der Geist eines kleinen Mädchens spuken soll. Wer hasste die Frau so sehr, um sie derart grausam zu töten?

Meine Meinung:

„Moorfeuer“ von Nicole Neubauer ist nach „Kellerkind“ ihr zweiter Kriminalroman um Hauptkommissar Waechter und sein Team. Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, wobei einiges rund um das Privatleben der Teammitglieder leichter einzuordnen ist, wenn man den ersten Teil gelesen hat.

Das Cover stimmt gut auf den Krimi ein. Die abgebildete Landschaft ist düster, etwas unheimlich und wirkt sehr einsam. Das passt sehr gut zum Gesamtgeschehen.

Es geht um Aberglaube, Hexenbanner, düstere Erinnerungen und Geschichten, die irgendwie in die Gegenwart hineinragen. Ob ein Zusammenhang besteht, müssen Waechter und sein Team in mühevoller Kleinarbeit herausfinden. Wie ich als Leser, tappen auch die Ermittler lange Zeit im Dunkeln.

Das Privatleben der Ermittler kommt auch nicht zu kurz, wobei mir einige Schilderungen zu viel waren. Zum Teil fand ich die Herangehensweise des Teams etwas zu weit hergeholt/ unglaubwürdig/ zu wenig aufeinander abgestimmt.

Alles in allem ein sehr gut aufgebauter , spannender Fall mit Mitratepotential.
Ich bin auf manche geschickt gelegte Fährte hineingefallen.
Wenn es einen 3. Band geben wird, werde ich diesen sicherlich auch lesen.
Von mir eine Leseempfehlung:
4/5 ****

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Hexenverbrennung im Freisinger Moor

Im Freisinger Moor wurde in den frühen Morgenstunden ein Feuer abgebrannt. Auf dem Scheiterhaufen liegt eine verbrannte Frau, um ihren Hals trägt sie ein merkwürdiges Amulett. Alle Umstände weisen darauf hin, dass hier eine Hexenverbrennung stattgefunden hat - aber der Zeitpunkt der Tat liegt im 21. Jahrhundert.

Kommissar Waechter und sein Team ermitteln, gemeinsam mit der Münchener Kriminalpolizei, und müssen sich mit okkulten Dingen wie Hexenbanner, Energieheilung und einem lange zurückliegenden Mord beschäftigen.

"Moorfeuer" ist der 2. Krimi aus der Feder von Nicole Neubauer um das Team von Kommissar Waechter. Ich kenne den Vorgänger "Kellerkind" nicht, konnte das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Einzig die private Situation der Kommissare wird im Vorgänger etwas näher erläutert, aber mir fehlte das Wissen nicht, um diesen Krimi zu verstehen.

Wie in jedem anderen Krimi auch, tragen hier die Kommissare auch ihre ganz privaten Probleme mit sich herum. Diese beeinflussen ihre Arbeit auf die eine oder andere Weise.

Michael Waechter lebt ziemlich zurückgezogen, mag keinen Besuch in seiner Wohnung und nach und nach erschließt sich dem Leser, warum das so ist. Als Polizeibeamter ist er eher der korrekte Typ, was aber nicht bedeutet, dass er nicht auch mal "unter dem Radar" Recherchen betreibt, die den aktuellen Fall eventuell vorantreiben könnten. So beschäftigt er sich mit lange zurückliegenden Dingen aus dem Leben des Mordopfers. Irgendwo muss der Schlüssel zum Fall ja zu finden sein.

Hannes Brandl ist ein ziemlich sperriger Typ. Eher ein militanter Einzelgänger als ein Teamplayer, meiner Meinung nach auch gar nicht wirklich teamfähig und so bringt er sich während der Ermittlungen auch gerne mal in Gefahr (was seine Kollegen dann letztendlich ausbaden müssen). Als Ermittler eigentlich ein ganz origineller Typ, aber von Anfang an berechenbar in seinen Handlungen. Ich hoffe jedoch, dass im richtigen Leben solche Menschen gar nicht zum Polizeidienst herangezogen werden. Auch in seinem Privatleben ist er gerne Soloplayer und so ebenso wenig beziehungstauglich wie teamfähig.

Mit Kommissarin Elli bin ich nicht so richtig warm geworden. Sie hat aber auch eher eine nachgeordnete Rolle, neben Hannes und Waechter.

Das Mordopfer Eva Nell hat sich vor ihrem Tod mit Energieheilung beschäftigt, um sich finanziell über Wasser zu halten. Hat sie einem Kunden Schaden zugefügt und möchte sich deswegen jemand an ihr rächen? Oder hat ihr Ex-Mann gar einen Nutzen von ihrem Tod?

Evas Tochter Maret lebt mit ihrem Mann Sebastian und ihrer kleinen Tochter auch auf dem Hof. Profitiert Maret vielleicht vom Tod ihrer Mutter?

Und dann gibt es noch den Untermieter Dennis, der in einer kleinen Wohnung wohnt und Maret ab und zu Gesellschaft leistet, wenn ihr Mann mal wieder nicht zu Hause ist. Könnte er etwas mit der Tat zu tun haben?

Der Schreibstil von Nicole Neubauer ist angenehm locker. Einige Beschreibungen sind sehr bildhaft, wie z. B.

"Der Wein war lauwarm und schmeckte nach Urin mit Gummibärchenaroma"

und oftmals blitzt ein Funke Humor durch, den ich durchaus teilen kann.

Ein klein wenig gestört hat mich, dass die Wechsel zwischen den Perspektiven sehr schnell gingen und ich manchmal im Lesefluss den Übergang nicht bewusst wahrgenommen habe. So hatte ich dann ab und an einen A-ha-Moment wenn ich dachte ich wäre im Waechter-Strang und tatsächlich bei Hannes war, oder anders herum.
Die persönlichen Probleme der Ermittler standen mir manchmal zu sehr im Vordergrund, aber sie waren ausschlaggebend für die eine oder andere Handlung und von daher gerade noch tolerabel. Mehr hätte es aber tatsächlich nicht sein dürfen.
Dadurch, dass alle Protagonisten ein merkwürdiges Verhalten an den Tag legen, könnte jeder von ihnen der Täter sein. Es stellt sich schnell ein Gedanke ein, wer es denn tatsächlich gewesen ist, aber irgendwie fehlt einem zum potentiellen Täter noch das Motiv. Die Auflösung des Ganzen gibt es dann auch tatsächlich erst ganz zum Ende des Krimis.

Zum Schluss des Buches sieht es so aus, als ob sich das Team Waechter auflösen könnte und jeder in Zukunft seine eigenen Wege geht. Dem entgegen steht aber die Aussage von Nicole Neubauer, dass es noch einen 3. Krimi mit Waechter & Co. geben wird.

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Im Freisinger Moos ist eine Frau, die sich selbst als Energieheilerin bezeichnete, zu Tode gekommen. Sie wurde verbrannt.
Das Team um Kommissar Michael Waechter ermittelt und kommt zu dem Schluss, dass es sich um einen Mordfall mit okkultem Hintergrund handeln könnte. Die Untersuchung wird jedoch hauptverantwortlich von den Freisinger Kollegen geführt, die das widerrum nicht glauben oder hören wollen.

Zu Waechters Team gehören ein paar, sagen wir mal, spezielle Menschen. Aber gerade diese Eigenheiten haben mir besonders gut gefallen.
Es wurden Menschen mit Ecken und Kanten dargestellt, die selbst auch das ein oder andere Problem haben und sich vor allem auch mal selbst im Weg stehen. Da ich den Vorgängerband noch nicht kannte, war mir einiges noch nicht bekannt. Das jedoch war kein größeres Problem. Die Bücher lassen sich auch unabhängig voneinander lesen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven hat man viele Informationen gesammelt und selbst immer ein bisschen mit ermittelt. Bis zum Schluss jedoch war nur eine Vermutung vorhanden, wer der Mörder sein könnte. Und ich muss sagen, dass mir die Auflösung gefallen hat.

Das Buch lies sich gut lesen und mir hat gefallen, dass man einerseits nicht nur in Sachen Mordfall unterwegs war, sondern andererseits auch noch so viel von den privaten Problemen der Ermittler mitbekommen hat.

Die Zeiten der Hexenbanner etc, die beschrieben wurden, war ein mir bisher noch unbekanntes Feld. Und sich noch einmal bewusst zu werden, dass diese Zeiten teilweise noch gar nicht so lange her sind!

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